das Orchester 04/2019

Orchesterszene Afrika

Wer sich als Orch­ester­musik­er beru­flich noch ein­mal verän­dern möchte in ein anderes Ensem­ble, unter Umstän­den sog­ar über die europäis­chen Gren­zen hin­aus, der ist gut berat­en, möglichst viel über die Lage der Orch­ester in Japan, Chi­na, Rus­s­land oder Nor­dameri­ka in Erfahrung zu brin­gen. Wenn man nicht zufäl­lig aus einem dieser Län­der stammt, ken­nt man besten­falls ein paar Namen größer­er Ensem­bles, mehr aber nicht. Ein Kon­ti­nent, der bei den Betra­ch­tun­gen zur Entwick­lung von Orch­ester­musik in der Regel über­haupt keine Rolle spielt, ist Afri­ka.

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Frauke Adrians
Klassische Musik findet auch südlich der Sahara und nördlich von Johannesburg ihr Publikum
Gespräch: Frauke Adrians
Das Namibia National Symphony Orchestra behauptet sich in einer kargen Kulturlandschaft
Tobias Hell
Das älteste Opernhaus der Südhalbkugel ist eine Baustelle – Operette gibt es auf Mauritius trotzdem
Leseprobe verfügbar
Ute Grundmann
Miren Casado ist Korrepetitorin am Theater Erfurt
Verena Düren
50 Jahre Nachwuchsförderung auf höchstem Niveau: Das Bundesjugendorchester feiert sein Jubiläum
Gespräch: Sven Scherz-Schade
Dieter Rexroth leitet das Festival Young Euro Classic und sieht große Innovationskraft an den Musikhochschulen
Inge Kloepfer
Kleines Orchester, hoher Anspruch: die Raanana Symphonette unter Leitung von Omer Meir Wellber
Rebecca Schmid
Mit ihrem neuen Chefdirigenten Semyon Bychkov erweitert die Tschechische Philharmonie ihr Repertoire
Markus Roschinski
„Spend‘ dein Instrument“: Erfolgreiche Aktion der Musikschulen und des Saarländischen Rundfunks
Lutz Lesle
Bulgarien entdeckt seine Nationaloper Janas neun Brüder wieder

Berichte

Joachim Lange
Die Oper Magdeburg glänzt mit Samuel Barbers Oper Vanessa
Peter Buske
Jubel um Giuseppe Verdis Maskenball am Landestheater Neustrelitz
Karl Georg Berg
Die Koproduktion von Ullmanns Kaiser-Oper des Pfalztheaters Kaiserslautern in der Werkstattbühne mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz setzte ein Zeichen
Michaela Schneider
Strauss‘ Ariadne auf Naxos am Würzburger Mainfranken Theater
Monika Beer
Mit Roman Payer in der Titelrolle wird Benjamin Brittens Peter Grimes in Coburg zum Saisonhöhepunkt
Uwe Roßner
Umberto Giordanos Verismo-Oper André Chénier am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin
Ute Grundmann
On the Town in der Musikalischen Komödie Leipzig
Stefan Dosch
Bayerische Kammerphilharmonie Augsburg
Lars-Erik Gerth
Breitkopf & Härtel feiert sein 300-jähriges Verlagsbestehen mit einem überzeugenden Festkonzert des hr-Sinfonieorchesters
Roland Dippel
Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera bekommt in Altenburg eine Ersatzspielstätte und gedachte im 6. Sinfoniekonzert des Komponisten Mieczysław Weinberg
Roland Dippel
Mahlers Lied on der Erde mit dem Sinfonieorchester Basel und Jonas Kaufmann
Christoph Schulte im Walde
Vor 100 Jahren begann Münsters Musikgeschichte
Uwe Knaus
100 Jahre Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters
Armin Kaumanns
Deutsche Kammerakademie Neuss
Christina von Richthofen
Die WDR Big Band Köln verwandelt ihren Sendesaal in einen Jazzclub
Ute Grundmann
Der MDR Rundfunkchor in der Leipziger Peterskirche

Rezensionen

Otto Schenk
Musikalisches und Unmusikalisches
Daniela Bartels
Welchen Wert haben ethische Konzeptionen eines guten Lebens für die Musikpädagogik?
Gerard Mortier
Essays über Oper, Kunst und Politik
Philipp Blom
Auf den Spuren des Auswanderers, der vor 300 Jahren meine Geige baute
Wolfgang Sandner
Die hr-Bigband
Jörg Handstein
Hörbiografie gelesen von Udo Wachtveitl, Matthias Brandt, Brigitte Hobmeier und anderen
Hans Joachim Köhler/ Ralf C. Müller
Begegnungen im heutigen Dresden
Ralf-Olivier Schwarz
Ein europäisches Porträt
Péter Eötvös/Pedro Amaral
Gespräche, Monologe und andere Umwege
Christoph Rheineck
in c-Moll für SOli, Chor und Orchester, Erstdruck, hg. von Bernd-H. Becher, Partitur
Franz Doppler
für 2 Flöten und Klavier op. 25, Erstausgabe, hg. von András Adorján
Péter Eötvös
für Kornett in Es und Flügelhorn in B (1 Spieler), Einzelausgabe
Wolfram Schurig
für sieben Instrumente, Partitur
Olli Mustonen
Partitur und Stimmen
Arcangelo Corelli
Freiburger Barockorchester, Ltg. Gottfried van der Goltz
Werke von Georg Philipp Telemann, Johann Jakob Kress, Johann Friedrich Fasch und Johann Samuel Endler
Johannes Pramsohler (Ltg. und Violine), Darmstädter Barocksolisten
Antonio Vivaldi
Fabio Biondi (Ltg. und Solovioline), Europa Galante
Ludwig van Beethoven
Regula Mühlemann (Sopran), Marie-Claude Chappuis (Alt), Maximilian Schmitt (Tenor), Thomas E. Bauer (Bariton), NFM Choir, Kammerorchester Basel, Ltg. Giovanni Antonini
Franz Schubert
Münchner Symphoniker, Ltg. Kevin John Edusei
Werke von Rossini, Martinu und Offenbach
Raphaela Gromes (Violoncello), Julian Riem (Klavier), WDR Funkhausorchester, Ltg. Enrico Delamboye
Johannes Brahms
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Ltg. Paavo Järvi
Werke von Tschaikowsky, Glasunow und Rimsky-Korsakow
Daniel Müller-Schott (Violoncello), Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Ltg. Aziz Shokhakimov
Gustav Mahler
MusicAeterna, Ltg. Teodor Currentzis
Gustav Mahler
Berliner Philharmoniker, Ltg. Simon Rattle
Werke von Richard Strauss, Igor Strawinsky, Itaru Sakai und anderen
Matthias Höfs (Trompete) & Ensembles
Sulkhan Tsintsadze/Dmitri Schostakowitsch
Maximilian Hornung (Violoncello), Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Ltg. Andris Poga
Erich Wolfgang Korngold/Alexander Zemlinsky
Stefan Zweig Trio
Werke für Solovioline von Bartók, Prokofjew und Ysaÿe
Franziska Pietsch (Violine)
Paul Hindemith
Luca Ranieri (Viola)
Werke von York Bowen, Francis Poulenc, Jan Koetsier und anderen
Adrián Díaz Martínez (Horn), Ikuko Odai (Klavier)