Günter Buhles

Vom Stampfstab zum Zahnstocher

Wer dirigiert, lebt gefährlich: kleine Kulturgeschichte einer leitenden Tätigkeit

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2018 , Seite 18

Nach welchen Gesicht­spunk­ten suchen Diri­gen­ten ihre Tak­t­stöcke aus? Wer dirigiert ganz ohne Stab? Und was besagt der Dirigier­stil über das Tem­pera­ment des Stars am Pult? Ein Blick in die His­to­rie gibt inter­es­sante Auf­schlüsse.

Frauke Adrians

Die etwas modernere Form der Teilzeit“

Das Philharmonische Staatsorchester Mainz erprobt die 75-Prozent-Stelle

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 03/2018 , Seite 10

Ganz oder gar nicht? Das ist nicht die Frage, wenn es um eine Orch­ester­stelle geht. Ganz oder halb? Das genügt vie­len nicht mehr. Im Phil­har­monis­chen Staat­sor­ch­ester Mainz sam­melt man seit Jahren Erfahrun­gen mit einem anderen Teilzeit­mod­ell, der 75-Prozent-Stelle. Völ­lig prob­lem­los ist diese „Stellen-Stück­elung“ nicht. Aber sie ist mach­bar – und vorteil­haft –, wenn Musik­er und Geschäft­sleitung mitziehen.

Marco Frei

Eine überfällige Diskussion

Teilzeit im Orchester: Risiken und Chancen aus der Sicht von Musikern

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 03/2018 , Seite 14

Das The­ma “Teilzeit” ist ein heißes Eisen, zumal im Orch­ester­leben. So heiß, dass im Gespräch das Gros der Musik­er unge­nan­nt bleiben möchte. Woran liegt das? Mit welchen Vor­be­hal­ten haben Teilzeitkräfte in Orch­estern zu kämpfen? Sind diese begrün­det? Zwei Musik­er aus unter­schiedlichen Orch­ester­typen haben offen darüber gere­det. Ein­er ist aktuell in Eltern­teilzeit, der andere arbeit­et Vol­lzeit.

Sven Scherz-Schade

Probier’s mal mit mehr Probespiel?

Berufsvorbereitung für Orchestermusiker an den Musikhochschulen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2018 , Seite 14

Mitunter kön­nen sich Orch­ester bei Probe­spie­len für keinen Kan­di­dat­en entschei­den. Das wirft die Frage auf: Sind Bewer­ber von ihren Musikhochschulen nicht gut bzw. nicht gut genug vor­bere­it­et? Auf den Hochschulen lastet viel. Und nach den Bologna-Refor­men haben sie bere­its viel in Rich­tung „Berufs­fel­dori­en­tierung“ geleis­tet. Das Probe­spiel und die Vor­bere­itung darauf spie­len nach wie vor für die ange­hen­den Orch­ester­musik­er die größte Rolle.

Anne Kussmaul

Akademisch unakademisch

Das Mahler Chamber Orchestra und das Orchesterzentrum NRW führen eine Akademie für Musiker von morgen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2018 , Seite 20

„Das Kon­strukt der MCO Acad­e­my zu ver­ste­hen, ist nicht so ein­fach“, räumt die Ver­wal­tungs­di­rek­torin des Orch­esterzen­trums NRW, Con­stanze Müller, ein. Eine Orch­ester­akademie, die drei Kon­ti­nente umspan­nt – das kann von außen schon mal unüber­sichtlich wirken. Dass die Musik­er­aus­bil­dungsstätte eines Bun­des­lan­des und ein freies Orch­ester eng kooperieren, ist ungewöhn­lich. Aber es funk­tion­iert.

Marco Frei

Ein Orchesterflüsterer

Das Geheimnis einer besonderen Liaison: Kirill Petrenko und das Bayerische Staatsorchester

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2018 , Seite 28

Vor rund vier Jahren wurde Kir­ill Petrenko neuer Gen­eral­musikdi­rek­tor an der Bay­erischen Staat­sop­er in München. Sei­ther wird das Bay­erische Staat­sor­ch­ester von Kri­tik und Pub­likum gefeiert. Indessen dringt kaum etwas von Petrenko nach außen, weil er keine Inter­views gibt und kaum Auf­nah­men vor­legt. Wer ist der gebür­tige Russe, der 2019 Nach­fol­ger von Simon Rat­tle bei den Berlin­er Phil­har­monikern wird? Wie erleben Musik­er und Sänger den Diri­gen­ten?

Graben-Geschichten

Von Hammerwerfern, Sekundenschläfern und lieben Nachbarn

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 01/2018 , Seite 14

Orch­ester­musik­er bericht­en von Freud und Leid der Unter­grun­dar­beit.