Frei, Marco

Gute Beispiele, schlechte Beispiele

Ein Blick in Arbeitsstätten von Orchestermusikern

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2015 , Seite 14

?Natür­lich sind Rank­ings wenig sin­nvoll, weil sie nicht kon­struk­tiv sind. Trotz­dem ist es notwendig, einen kri­tis­chen Blick auf Arbeitsstät­ten von Musik­ern zu wer­fen – auch um aus Fehlern zu ler­nen und kün­ftig Murks zu ver­mei­den. Dabei kann nur ein Auss­chnitt präsen­tiert wer­den, denn Neg­a­tivbeispiele gibt es zuhauf.

Frei, Marco

Körper und Psyche

Ein musikermedizinisches Symposion in Kassel setzte ganzheitlich an

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2015 , Seite 26

?“Orch­ester, Podi­en, Päd­a­gogik – Arbeit­splätze im Fokus der Musik­er­medi­zin”: Um dieses The­ma drehte sich das 13. Sym­po­sion der Deutschen Gesellschaft für Musik­phys­i­olo­gie und Musik­er­medi­zin (DGfMM), das im Herb­st 2014 zusam­men mit der Musikakademie “Louis Spohr” in Kas­sel ver­anstal­tet wurde. Die Ergeb­nisse waren vielfältig und erhel­lend.

Frei, Marco

Der Musikerarbeitsplatz

Ideal und Wirklichkeit

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2015 , Seite 10

?Im Orch­ester­leben gibt es einige heiße Eisen. Hierzu gehören die Arbeits­be­din­gun­gen für Musik­er im Graben, auf dem Podi­um und im Back­stage-Bere­ich. Die Stich­worte reichen von Beleuch­tung und Belüf­tung über Akustik und Platzange­bot bis hin zu Ausstat­tung und Ein­rich­tung. Vieles liegt im Argen. Woran hapert es?

Frei, Marco

Pionierarbeit im Osten

Warum das Theater Meiningen mit Arbeitsbedingungen glänzt, die ihresgleichen suchen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2015 , Seite 18

?Am The­ater Meinin­gen wur­den für die Orch­ester­musik­er Arbeits­be­din­gun­gen geschaf­fen, die dur­chaus bun­desweit als vor­bildlich zu beze­ich­nen sind. Hin­ter den umfan­gre­ichen Verbesserun­gen steckt ein behar­rlich­es Engage­ment, das nicht zulet­zt auf Detlef Dreßler zurück­ge­ht. Seit 25 Jahren ist der Hor­nist Mit­glied der Meininger Hofkapelle. Als Orch­ester­vor­stands-Vor­sitzen­der und Betrieb­srat hat er sich frühzeit­ig für die Opti­mierun­gen stark gemacht.

Schuppert, Maria / Stefan Simon

Vorbereitung auf den Arbeitsplatz

Herausforderungen und Aufgaben für die musikalischen Ausbildungsinstitutionen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2015 , Seite 28

?Die Imple­men­tierung von Stu­di­en­ange­boten aus den Bere­ichen Musik­phys­i­olo­gie, Musik­er­medi­zin, Musik­man­age­ment und Kar­ri­ere­ber­atung in den Fächerkanon der kün­st­lerischen und päd­a­gogis­chen Aus­bil­dung wird sehr unter­schiedlich umge­set­zt. Befür­worter und Skep­tik­er disku­tieren kon­tro­vers über die Band­bre­ite der Auf­gaben unser­er Aus­bil­dungsin­sti­tu­tio­nen zur Vor­bere­itung auf den Musik­er­ar­beit­splatz.

Türk-Espitalier, Alexandra

Mehr als Rückenschule und Gymnastik

Musikerarbeitsplätze erfordern vielfältigen Einsatz von Physiotherapie und Körpertechniken

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2015 , Seite 22

?Die Arbeits­be­din­gun­gen eines Trompe­ten­lehrers an ein­er Musikschule unter­schei­den sich deut­lich von denen ein­er Geigerin im Sin­fonieorch­ester. Was bei­de Instru­men­tal­is­ten verbindet, sind die Musik – und häu­fig lei­der auch Schmerzen oder andere berufs­be­d­ingte Beschw­er­den. Begeben sie sich z.B. wegen Rück­en­schmerzen in phys­io­ther­a­peutis­che Behand­lung, stellt der Ther­a­peut oft fest, dass es nicht nur „den“ Musik­er nicht gibt, son­dern auch nicht „den“ Musik­er­ar­beit­splatz. Spez­i­fis­ches Fach­wis­sen und Kreativ­ität sind also gefragt, um bei­den Musik­ern langfristig helfen zu kön­nen.

Wolter, Ruth

Wo man gerne hingeht

... da kommt man immer wieder. Konzerthäuser müssen mehr sein als reine Musikaufführungsstätten

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2010 , Seite 18

Manche Stadt­be­wohn­er haben beson­deres Glück mit ihrem Konz­ert­saal: wenn dort gute Musik­er spie­len und auch das Drumherum stimmt, z. B. die Trep­pen­stufen beleuchtet und die Toi­let­ten schnell zu find­en sind. Auch kurze Warteschlangen vor der Pausen­gas­tronomie sind ein Glücks­fall. Klas­sik­begeis­terte, die durch die Welt touren, um ihre Liebling­sor­ch­ester spie­len zu hören und zu sehen, wis­sen, worauf es ankommt bei einem Saal. Ein Pos­i­tivbeispiel: die Köl­ner Phil­har­monie.

Frei, Marco

Eröffnung 2013?

"Die Elbphilharmonie trägt schon jetzt einen hohen Anspruch nach Hamburg". Im Gespräch mit Christoph Lieben-Seutter

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2010 , Seite 21

Als Gen­er­al­in­ten­dant betreut Christoph Lieben-Seut­ter seit 2007 die Ham­burg­er Elbphil­har­monie und die Laeiszhalle. Schon jet­zt kann der 1964 geborene Öster­re­ich­er, der zuvor am Zürcher Opern­haus, bei Wien Mod­ern und am Wiener Konz­erthaus wirk­te, Erfolge ver­buchen. So endete die erste Spielzeit 2009/10 der “Elbphil­har­monie Konz­erte” mit ein­er Aus­las­tung von 73 Prozent. Rund 50.000 Karten und über 1.200 Abos wur­den verkauft, mehr als 40 Konz­erte waren ausverkauft. Dabei ist die Elbphil­har­monie noch gar nicht eröffnet: Das wurde wieder ein­mal ver­schoben, dieses Mal auf 2013.

Ringelsiep, Diana

Visionen, Kompromisse, Niederlagen

Kampf um die Konzerthäuser

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2010 , Seite 24

Ein Konz­erthaus ist von großer gesellschaftlich­er Bedeu­tung für die Stadt und ihre umliegende Region. Ein Konz­erthaus kann einen struk­turschwachen Raum aufw­erten und zu einem Zen­trum für Kul­tur und Kul­tur­touris­ten wer­den lassen. Daher und weil Musik­er wie Ver­anstal­ter sich nach ein­er Verbesserung ihrer meist nicht opti­malen Proben- und Auftrittssi­t­u­a­tion sehnen, ist der Wun­sch nach einem neuen Konz­ert­saal für das Orch­ester oft groß. Doch wo er aufkommt, bringt er oft Geg­n­er mit sich. Hitzige Diskus­sio­nen sind die Folge. Auf welche Schwierigkeit­en die Befür­worter eines Konz­erthaus­neubaus bei der Pla­nung und Umset­zung stoßen und wie unter­schiedlich die einzel­nen Städte selb­st auf diese poten­zielle kul­turelle Bere­icherung reagieren, zeigen die fol­gen­den fünf Beispiele.