Gerard Mortier

Das Theater, das uns verändert

Essays über Oper, Kunst und Politik

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 04/2019 , Seite 61

Kun­st muss das poli­tis­che Bewusst­sein fördern.“ Mehr denn je zuvor beschreibt diese schon im Jahr 2000 von Ger­ard Morti­er geäußerte Maxime eine gesellschaftliche Notwendigkeit in ein­er immer kom­plex­eren Welt. Morti­er, bekan­nt vor allem durch seine Inten­danz der Salzburg­er Fest­spiele von 1991 bis 2001, ein beken­nen­der Europäer – dafür ste­hen auch seine inter­na­tionalen Erfolge als The­ater­schaf­fend­er Read more about Das The­ater, das uns verän­dert[…]

Ute Grundmann

Die Kultur muss raus aus ihren Häusern!“

Kultur auf dem Land kann Avantgarde sein: Im Gespräch mit dem Politiker Rüdiger Koch

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 06/2018 , Seite 06

Kul­tur als Zukun­ftspoten­zial“ – so lautet der Unter­ti­tel des Konzepts. Was macht Sie so zuver­sichtlich, dass Kul­tur das leis­ten kann? Bish­er hat man die Bedeu­tung der Kul­tur vor allem über die Umwe­grentabil­ität berech­net, ihr also Bedeu­tung zugemessen, wenn sie sich rech­net. Das gilt auch für Koop­er­a­tio­nen mit der Wirtschaft. Das nur so zu begrün­den, ist Read more about <span class=“dquo”>„</span>Die Kul­tur muss raus aus ihren Häusern!“[…]

Ute Grundmann

Die Politik muss endlich etwas ändern“

Das Theater Eisleben leidet unter Kürzungen und an den Folgen verfehlter „Kulturwerk“-Pläne

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 06/2018 , Seite 16

Als ich hier anf­ing, zu Beginn der 1990er Jahre, gab es mehr als 200 Mitar­beit­er, heute sind es noch 40. 1993 wurde das Musik­the­ater abgeschafft, das Orch­ester und ein kleines Bal­lett, da waren wir noch 90 Leute. Heute gibt es am The­ater eine Schnei­derin, einen Maler, ei­nen Tis­chler, eine Anklei­derin, einen Req­ui­si­teur, zwei Beleuchter, zwei Read more about <span class=“dquo”>„</span>Die Poli­tik muss endlich etwas ändern“[…]

Hensel, Ulrike

Präzise Selbstanalyse überzeugte

Staatstheater Nürnberg erhält mehr Stammpersonal

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2016 , Seite 26

?Öffentliche Kassen sind chro­nisch knapp. Und wer dann mehr Per­son­al braucht, weil die Stammbe­satzung schon jahre­lang an ihrer Leis­tungs­gren­ze arbeit­et, muss die Käm­mer­er mit belast­baren Fak­ten überzeu­gen. Dem Nürn­berg­er Staat­sthe­ater gelang mit klar­er Selb­st­analyse und sach­lich geführter Debat­te jet­zt die Auf­s­tock­ung um neun Vol­lzeitäquiv­a­lente in ins­ge­samt 13 The­ater­bere­ichen.

Vera Allmanritter/Verena Teissl/Torsten Wojciechowski/Martina Gruber/Michael Pfaffenzeller/Carina Gamper/Simone Straif/Carmen Adlassnig:

Immer wieder ein erhebendes Erlebnis”

Welche Gründe führen das Publikum in die Konzerte des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2015 , Seite 42

?Im Auf­trag des Tirol­er Sym­phonieorch­esters Inns­bruck wurde im Som­mer 2014 im Stu­di­en­gang Sport-, Kul­tur- und Ver­anstal­tungs­man­age­ment an der Fach­hochschule Kuf­stein Tirol durch Mas­ter­studierende eine Pub­likums­be­fra­gung durchge­führt. Im Fol­gen­den wer­den die Besuchs­gründe des Pub­likums in Beziehung zum aktuellen Forschungs­stand der Pub­likums­forschung im Fachge­bi­et Kul­tur­man­age­ment geset­zt.

Frei, Marco

Nachhaltigkeit und Befreiung von Zwängen

Für die Sächsische Bläserphilharmonie und das Leipziger Symphonieorchester war das eine wesentliche Voraussetzung für den Neustart

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2015 , Seite 20

Die Zwang­fu­sion des Bla­sor­ch­esters mit dem Sin­fonieorch­ester 1997 war eine höchst frag­würdi­ge poli­tis­che Entschei­dung und wurde zum Glück rück­gängig gemacht, aber leicht haben es die musik­er bei­der Klangkör­p­er sei­ther noch immer nicht.

Frei, Marco

Gestutzt, aber gestärkt

Wie das Münchner Rundfunkorchester wiedergeboren wurde

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2015 , Seite 24

Vor zehn Jahren stand das Orch­ester plöt­zlich vor dem Aus, per­sön­liche Tragö­di­en spiel­ten sich ab. Öffentliche Protest-Aktio­nen, kon­struk­tive Ver­hand­lun­gen mit dem Arbeit­ge­ber und auch die Hal­tung des BR-Sym­phonieorch­esters halfen dem Rund­funko­rch­ester damals zu über­leben.