Grasse, Anita

Instrumente für Kreativität

Amüsantes auf YouTube und Grüße im Blog: Orchester beschreiten neue Kommunikationswege

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2016 , Seite 20

Neben der Öffentlichkeit­sar­beit “von oben” etabliert sich in immer mehr Orch­estern eine hal­bof­fizielle Kom­mu­nika­tion, oft im Inter­net. Damit erhöhen sich die Chan­cen, neue Pub­likumsseg­mente zu erre­ichen und das Orch­ester­pro­fil zu schär­fen. Doch auch hier kommt es auf den Ton an – und auf die Ziel­gruppe.

Survilaite, Juste

Die Macht der Geschichten

Storytelling hilft Orchestern bei der Markenbildung

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2016 , Seite 23

Sto­ry­telling – die Kun­st des Geschicht­en­erzäh­lens – gehört heute zu den Lieblingswörtern der Kom­mu­nika­tions­branche. Beim Sto­ry­telling in der Unternehmen­skom­mu­nika­tion geht es vor allem darum, rund um eine Marke Inhalte zu erstellen, den Rezip­i­en­ten einen Mehrw­ert anzu­bi­eten, sodass die Geschichte gerne aufge­grif­f­en, geteilt und disku­tiert wird.

Hensel, Ulrike

Präzise Selbstanalyse überzeugte

Staatstheater Nürnberg erhält mehr Stammpersonal

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2016 , Seite 26

?Öffentliche Kassen sind chro­nisch knapp. Und wer dann mehr Per­son­al braucht, weil die Stammbe­satzung schon jahre­lang an ihrer Leis­tungs­gren­ze arbeit­et, muss die Käm­mer­er mit belast­baren Fak­ten überzeu­gen. Dem Nürn­berg­er Staat­sthe­ater gelang mit klar­er Selb­st­analyse und sach­lich geführter Debat­te jet­zt die Auf­s­tock­ung um neun Vol­lzeitäquiv­a­lente in ins­ge­samt 13 The­ater­bere­ichen.

Adrians, Frauke

Hier schreiben wir

Orchestermusiker und Fördervereine machen ihre eigenen Zeitschriften

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2016 , Seite 10

Bienen? Was haben Bienen mit Orch­estern zu tun? Hum­meln, das wäre noch eher ver­ständlich – siehe Johann Nepo­muk Hum­mel, siehe Rim­skij-Kor­sakows “Hum­melflug” –, aber wenn sich ein Orch­ester­magazin in sein­er Titelgeschichte mit Bienen befasst, noch dazu ohne Bezug zu Arvo Pärts Werk “Wenn Bach Bienen gezüchtet hätte”, dann ist die Sache erk­lärungs­bedürftig.

Adrians, Frauke

Infoblatt und Sprachrohr

Der "Kontrapunkt" wird in Aue von Orchesterfreunden für Orchesterfreunde gemacht – und hat die Interessen der Musiker im Blick. Ein Gespräch mit "Kontrapunkt"-Chefredakteurin Roswitha Gläser

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2016 , Seite 13

Dreimal im Jahr erscheint im säch­sis­chen Aue der “Kon­tra­punkt”, nach eigen­em Bekun­den und Anspruch das “unab­hängige Infoblatt der Fre­unde und Förder­er der Erzge­bir­gis­chen Phil­har­monie Aue e. V.” Der Fördervere­in möchte mit seinem 16-seit­i­gen Heft für das Orch­ester wer­ben – und mehr als das.

Kohl, Barbara

Klangkörper” als Brückenbauer

Klein, aber oho: Das Dortmunder Orchestermagazin unterhält und informiert in 3000er-Auflage

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2016 , Seite 16

In Zeit­en von Über­fluss an Unter­hal­tungsange­boten auf der einen und dro­hen­den Spar­maß­nah­men im Kul­turbere­ich auf der anderen Seite sind wir Orch­ester­musik­er gefordert, unsere Beruf­spro­file neu zu gestal­ten. Bei den Dort­munder Phil­har­monikern gibt es deshalb das Mag­a­zin “Klangkör­p­er”.

Röhm, Anne-Katrin

Markenpositionierung

Kernelement des Marketings am Konzerthaus Dortmund

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2010 , Seite 32

Das Konz­erthaus Dort­mund ist ein klas­sis­ches Konz­erthaus mit ca. 220 Ver­anstal­tun­gen pro Jahr aus den Bere­ichen klas­sis­che Musik, World Music, Jazz, Pop und Chan­son. Zu den Gästen des Konz­erthaus­es gehören regelmäßig Welt­stars wie Sei­ji Oza­wa, Lorin Maazel, Cecil­ia Bar­toli oder Anne-Sophie Mut­ter. Seit sein­er Grün­dung im Jahr 2002 ist es dem Konz­erthaus Dort­mund gelun­gen, mit kün­st­lerischen und mar­ket­ingstrate­gis­chen Ini­tia­tiv­en nicht nur im betrieb­wirtschaftlichen Sinne erfol­gre­ich zu ein, son­dern gle­ichzeit­ig zu einem wichti­gen kul­turellen Impuls­ge­ber Deutsch­lands zu wer­den.

Schoos, Thomas

Auf der Habenseite

Orchestertourneen sind teuer – doch ihr langfristiges Potenzial ist unbezahlbar

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 03/2010 , Seite 19

Konz­ertreisen zählen seit vie­len Jahrzehn­ten zu den wichtig­sten Auf­gaben­bere­ichen des Orch­ester­lebens. Viele Beruf­s­musik­er pack­en fast genau­so oft ihren Kof­fer wie ihren Instru­mentenkas­ten. Langstreck­en­flüge und Busi­nessho­tels gehören zum ganz nor­malen beru­flichen All­t­ag. Jen­seits der Bühne wird diese Rou­tine jedoch nicht geteilt. Für die Konz­ertbe­such­er sind Gast­spielse­rien oft außergewöhn­liche Ereignisse. Und für das Orch­ester­man­age­ment bedeuten sie nicht sel­ten organ­isatorisch das kom­plex­este Unter­fan­gen der Sai­son.

Schoos, Thomas

Konzentration auf wenige Spitzenorchester

Im Gespräch mit Gewandhausdirektor Andreas Schulz

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 03/2010 , Seite 22

Pro­fes­sor Andreas Schulz studierte Musik- und Lit­er­atur­wis­senschaft sowie Musikpäd­a­gogik und Erziehungswis­senschaft in Ham­burg. Beim Schleswig-Hol­stein Musik Fes­ti­val war er für die päd­a­gogis­chen Bere­iche der Meis­terkurse und der Orch­ester­akademie ver­ant­wortlich. Von 1995 bis 1998 war er Geschäfts­führer der Glocke Bre­men, seit 1998 ist er Gewand­haus­di­rek­tor am Gewand­haus zu Leipzig. In dieser Posi­tion ist er ver­ant­wortlich für das kün­st­lerische Man­age­ment des Gewand­hau­sor­ch­esters und des Gewand­haus­es. Seit 2001 ist er Hon­o­rarpro­fes­sor für Musik- und Kul­tur­man­age­ment an der Hochschule Bre­men.

Brinker, Henry C.

Das “Markenorchester”

Die Zukunft für den Tourneebetrieb?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 03/2010 , Seite 24

In Berlin wur­den unlängst wieder die Kul­tur­marken des Jahres aus­geze­ich­net, so genan­ntes “Brand­ing” erobert die Kün­ste. Und zunehmend bemühen sich auch Spitzenorch­ester im Kampf um attrak­tive Tourneen darum, weltweit als starke Marken wahrgenom­men zu wer­den. Doch die Sehn­sucht nach einem attrak­tiv­en Marke­nauftritt wirft auch Fra­gen auf. Das Beispiel der Säch­sis­chen Staatskapelle Dres­den zeigt neue Facetten der Orch­esterkul­tur in Bezug auf Markt und Marke.