Otto Schenk

Wer’s hört, wird selig

Musikalisches und Unmusikalisches

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 4/2019 , Seite 60

Mar­cel Prawy ist schon länger tot. Ioan Holen­der dreht hochak­tiv gute TV-Kul­­tursendun­­gen bei einem grässlichen Pri­vat­sender. Alfred Wop­mann hat nach zwanzig Jahren höchst erfol­gre­ich­er Inten­danz bei den Bre­gen­z­er Fest­spie­len Besseres zu tun. Da bleibt im österreichi­schen Kul­turkreis nur Otto Schenk, der in der Welt der Oper eine lange und inter­na­tionale Rolle gespielt hat. Nach­dem er Read more about Wer’s hört, wird selig[…]

Jürgen Schläder

Vision und Tradition

200 Jahre Nationaltheater München: Eine Szenographiegeschichte

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 03/2019 , Seite 57

Am Beginn des 19. Jahrhun­derts war das nach Plä­nen von Karl von Fis­ch­er erbaute und nach dem Brand 1823 durch Leo von Klen­ze um die Säu­len­vorhalle erweit­erte Königliche Hof- & Nation­althe­ater zu groß für die Isar-Metro­­pole. Mit der Urauf­führung von Fer­di­nand Frän­zls Oper Die Wei­he begann am 12. Okto­ber 1818 die Geschichte eines der bedeu­tend­sten Read more about Vision und Tra­di­tion[…]

Kálman Széchényi/ Roswitha Széchényi-Marko

In eine bessre Welt entrückt

Die Grafen Széchényi von Sárvár-Felsövidék und die Holde Kunst. 250 Jahre Musikgeschichte

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 02/2019 , Seite 61

Schon der Titel appel­liert an den Experten: In eine bessre Welt entrückt zitiert eine Zeile aus Franz Schu­berts Lied Du holde Kun­st, die jedem Fre­und des Liedge­sangs ver­traut ist, denn sie ist eine von Herzen kom­menden Hom­mage an die Musik. Der Text stammt von Franz von Schober, der heute nur noch weni­gen ver­traut sein dürfte. Read more about In eine bessre Welt entrückt[…]

Tobias Bleek/ Ulrich Mosch

Musik

Ein Streifzug durch 12 Jahrhunderte

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 02/2019 , Seite 58

Musik ist kein kon­tinuier­lich­er und ein­heitlich­er Strom“, so die He­rausgeber. Es gibt Blütezeit­en und Durst­streck­en. Musikgeschichtss­chrei­bung ist prob­lema­tisch. Daher durch­streifen sie kreuz und quer zwölf Jahrhun­derte Musikgeschichte und erzählen 183 Geschicht­en von Din­gen, „die für das jew­eilige Zeital­ter wichtig und charak­ter­is­tisch sind“. Das reicht vom Gre­go­ri­an­is­chen Gesang über „Große Kun­st in klein­er Form – Trobadors, Read more about Musik[…]

Günter Buhles

Vom Stampfstab zum Zahnstocher

Wer dirigiert, lebt gefährlich: kleine Kulturgeschichte einer leitenden Tätigkeit

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2018 , Seite 18

Nach welchen Gesicht­spunk­ten suchen Diri­gen­ten ihre Tak­t­stöcke aus? Wer dirigiert ganz ohne Stab? Und was besagt der Dirigier­stil über das Tem­pera­ment des Stars am Pult? Ein Blick in die His­to­rie gibt inter­es­sante Auf­schlüsse.

Elke Kamprad

Der liebe Löwe

Zu Besuch bei Paul Hindemith am Genfer See

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2018 , Seite 26

Der deutsche Kom­pon­ist Paul Hin­demith wohnte die let­zten zehn Jahre seines Lebens am Gen­fer See – von 1953 bis 1963. Im „Drit­ten Reich“ waren seine Kom­po­si­tio­nen boykot­tiert wor­den, sodass er nach Ameri­ka ins Exil ging. Nach dem Krieg wollte er nicht wieder nach Deutsch­land zurück, zu groß waren die erlit­te­nen Demü­ti­gun­gen. In Zürich aber nahm Paul Hin­demith gerne eine Pro­fes­sur für Musik­wis­senschaft an. Sein Wohnort wurde das ruhige Bergdorf Blon­ay ober­halb von Mon­treux.