Frauke Adrians

Auf taube Ohren

Der Oboist Bernhard Schnieder mahnt, das Thema Gehörschutz ernst zu nehmen – nicht nur im Graben

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 07-08/2018 , Seite 15

Burzik, Andreas

Die Kunst des Entstehenlassens

Lernen und Lehren nach Prinzipien der Selbstorganisation

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2009 , Seite 22

Kom­plexe, dynamis­che Sys­teme funk­tion­ieren am besten im Zus­tand der Selb­stor­gan­i­sa­tion. Üben im Flow ist eine Meth­ode, die gezielt die Selb­stor­gan­i­sa­tion des Sys­tems “Üben­der Musik­er” anregt: “Es” begin­nt zu üben. Diese Meth­ode stellt einen Par­a­dig­men­wech­sel in der Art dar, wie kün­st­lerische Fähigkeit­en unter­richtet und erwor­ben wer­den: weg von der bewusst ges­teuerten Manip­u­la­tion des Bewe­gungsap­pa­rats, hin zur Kun­st des anstren­gungslosen Entste­hen­lassens.

Richter, Bernhard

Wie bleiben Sänger gesund?

Besonderheiten in der Prävention von Stimmerkrankungen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2009 , Seite 24

Pro­fes­sionelles Sin­gen stellt hohe Anforderun­gen an die Sänger und ist dur­chaus mit dem Hochleis­tungss­port ver­gle­ich­bar. Für die Gesun­der­hal­tung von Sängern sind das Leben­salter sowie biol­o­gis­che und stimm­phys­i­ol­o­gis­che Beson­der­heit­en zu berück­sichti­gen. Eine “präven­tive Ein­stel­lung” und enge Koop­er­a­tion mit (möglichst selb­st als Sänger erfahre­nen) Stim­märzten sind unverzicht­bar. Das Sin­gen selb­st fördert die Gesund­heit!

Schuppert, Maria

Kompetenzen – Kontakte – Kommunikation

Was leisten musikermedizinische Fachgesellschaften und lokale Netzwerke für die Musikergesundheit?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2009 , Seite 26

Die Etablierung ein­er spez­i­fis­chen Gesund­heitsvor­sorge für Musik­er war und ist geprägt vom Wirken musik­er­medi­zinis­ch­er Fachge­sellschaften und lokaler Net­zw­erke. Im Fol­gen­den sollen Entwick­lung, Errun­gen­schaften, aktuelle Auf­gaben und Visio­nen dargestellt wer­den.

Möller, Helmut

Die Kunst zur Gesundheit

Salutogenese und Widerstandsfähigkeit: Schlüssel für die Musikermedizin

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2009 , Seite 12

Die Per­spek­tiv­en der Musik­er­medi­zin mit dem Blick auf die Gesund­heit von Musik­ern haben sich verän­dert. Weit­ge­hend ste­ht die Frage nach der Salu­to­ge­nese im Mit­telpunkt: Warum und wie bleiben Musik­er gesund? Salu­to­ge­nese ist als Gegen­be­griff zur Patho­genese zu ver­ste­hen. Es wird danach gefragt, welche Fak­toren daran beteiligt sind, dass Musik­er gesund bleiben.

Spahn, Claudia

Das klinget so herrlich…”

Gesundheitsförderliche Strategien von Musikern

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2009 , Seite 14

Wie Men­schen ihrer Arbeit gegenüber eingestellt sind und mit ihr umge­hen, lässt sich in wenige psy­chol­o­gis­che Grund­muster einord­nen. Dabei lassen sich jene, die der Gesund­heit des Arbei­t­en­den zuträglich sind, von jenen, die sein­er Gesund­heit schaden, unter­schei­den. Ent­ge­gen ander­slau­t­en­den Gerücht­en gehören Musik­er keineswegs per se zur Risiko­gruppe. Und die Musik, deren Ausübung zu “berufs­be­d­ingten” seel­is­chen Krankheit­en führen kann, ist zugle­ich eine der größten Ressourcen für Heilung­sprozesse.

Altenmüller, Eckart

Der Gänsehaut-Effekt

Glück durch Musizieren

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2009 , Seite 16

Ich bin süchtig nach Spie­len. Fast jeden Mor­gen freue ich mich schon auf die Proben, und natür­lich noch mehr auf die Konz­erte. Schon wenn ich meine Posaune aus­packe und das blink­ende Met­all sehe, erfüllt mich Stolz. Meine Töne gefall­en mir. Sie sind majestätisch und kraftvoll. Gestern Abend haben wir die Walküre gespielt. Und wenn wir dann im Posaunen­satz zusam­men mit der Tuba den Rhyth­mus im ‘Ritt’ gut hinkriegen und so richtig die Sau raus­lassen, dann laufen mir kreuzweise die Schauer den Rück­en runter. Danach kön­nte ich richtig süchtig wer­den.” Eckart Alten­müller über den Gänse­haut-Effekt – wann er entste­ht und warum.