Plass, Christoph

Die Nachfrage wächst mit dem Angebot

Musikreisen aus Veranstaltersicht

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2014 , Seite 14

Das Geschäft mit Musikreisen brummt: „Zeit Reisen“ musste in diesem Jahr erst­mals einen eige­nen Kat­a­log dafür her­aus­brin­gen, der ADAC kön­nte manche Touren fünf Mal anbi­eten. Doch die Pro­duk­tion­s­abläufe der Kul­tur­an­bi­eter sind oft andere als jene der Reisean­bi­eter.

Frisch, Florian

Busladungsweise Kundschaft

Wie Kulturanbieter von Musikreisen profitieren

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2014 , Seite 18

Wenn Musikreisen-Ver­anstal­ter bus­ladungsweise die Besuch­er vor die Ein­gangstüren von Konz­ert- und Opern­häuser brin­gen, freut sich der Kul­tur­an­bi­eter, und das Geschäft mit den Kul­tur­touris­ten ist keine Ein­bahn­straße. Fes­ti­vals, Orch­ester und Opern­häuser sollen den wach­senden Markt miter­schließen und so Gas­tronomie, Hotel­lerie und den vie­len anderen Beteiligten zu Umsatz ver­helfen.

Plass, Christoph

Das Glück liegt im Detail

Musikreisen aus Kundensicht

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2014 , Seite 22

?„Darum, Men­sch, sei zeit­ig weise! Höch­ste Zeit ist’s! Reise, reise!“ Dem Rat Wil­helm Buschs fol­gen die Deutschen immer öfter auch in Form von Musikreisen. Die Klien­tel für der­ar­tige Aus­fahrten ist so anspruchsvoll wie gebildet, so gut situ­iert wie frei­heit­sliebend – und doch immer dankbar für exak­te Vor­gaben. Und wer sagt eigentlich dauernd, dass die Über­al­terung der Gesellschaft ein Prob­lem sei?

Plass, Christoph

Frag den Experten

Prominente Reisebegleitung als Buchungsgrund?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2014 , Seite 24

?Je promi­nen­ter eine Reise­be­gleitung, desto bess­er? Nicht unbe­d­ingt: Was viel mehr zählt als die Aus­sicht, auf ein­er Reise einem Star ganz nahe zu kom­men, ist der Inhalt von Gesprächspart­nern und Begleit­ern ein­er Tour. So schick­en Radiosender ihre Redak­teure mit auf Reisen und Opern­häuser ihre Direk­toren in angeregte Fragerun­den.

Frisch, Florian

Kleiner Unterschied mit großer Wirkung

Die Touristik-Abteilung des Festspielhauses Baden-Baden

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2014 , Seite 28

?Selb­st gemacht statt Fremd­ver­gabe: Das Fest­spiel­haus Baden-Baden schnürt in sein­er Touris­tik­abteilung eigene Reisep­a­kete und hat so einen viel direk­teren Kon­takt zu seinen Besuch­ern.

Frisch, Florian

Musikreisen

Zwischen Genuss und Geschäft

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2014 , Seite 10

?Musikreisen brin­gen Kul­turhun­grige indi­vidu­ell, oft in Bussen, manch­mal gar in Schif­f­en zu den begehrten Auf­führun­gen in Fest­spiel­metropolen, Konz­ert- und Opern­häusern. Ein boomendes Geschäft, an dem viele Beteiligte ver­di­enen. Doch wer tritt wie eine Musikreise an und wer prof­i­tiert wie am kul­tur­flanieren­den Frem­den?

Frei, Marco

Lust oder Frust?

Wenn Musiker durch die Welt touren

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 03/2010 , Seite 14

Für Wil­helm Furtwän­gler stand fest, dass das Reisen bildet. Das bezog er “im beson­deren Maße” auch auf Musik­er. Für die kann eine Tournee hinge­gen ziem­lich stres­sig und kon­flik­tre­ich sein. Und auch wenn man ein Land schon mehrmals bereist hat, kann aus Lust Frust wer­den. Oder eben nicht.

Ruhnke, Ulrich

Heute ist mehr Unruhe im Tourneegeschäft

Im Gespräch mit Jonathan Nott, Chefdirigent bei den Bamberger Symphonikern – Bayerische Staatsphilharmonie

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 03/2010 , Seite 17

Jonathan Nott, 1962 in Eng­land geboren, studierte Musik­wis­senschaft an der Uni­ver­sität Cam­bridge, Gesang und Flöte in Man­ches­ter und Dirigieren in Lon­don. Nach Engage­ments als Kapellmeis­ter an der Oper Frank­furt und als Erster Kapellmeis­ter am Hes­sis­chen Staat­sthe­ater Wies­baden war Jonathan Nott von 1997 bis 2002 Musikdi­rek­tor am Luzern­er The­ater und zugle­ich Chefdiri­gent des Luzern­er Sin­fonieorch­esters. Von 2000 bis 2003 hat­te er die musikalis­che Leitung des von Pierre Boulez gegrün­de­ten Ensem­ble Inter­con­tem­po­rain inne. Seit Jan­u­ar 2000 ist Jonathan Nott Chefdiri­gent bei den Bam­berg­er Sym­phonikern – Bay­erische Staat­sphil­har­monie. Seine Ernen­nung zum “artiste étoile” des Lucerne Fes­ti­val und die Ein­ladung der Bam­berg­er Sym­phoniker als “orches­tra-in-res­i­dence” dieses Fes­ti­vals im Jahr 2007 war nur ein­er der kün­st­lerischen Höhep­unk­te der Zusam­me­nar­beit des Diri­gen­ten mit den Bam­berg­er Sym­phonikern. Gemein­sam real­isierte man zahlre­iche CD-Ein­spielun­gen, zulet­zt Mahlers Sym­phonie Nr. 9, die mit dem Inter­na­tionalen Schallplat­ten­preis “Toblach­er Kom­ponier­häuschen”, dem Midem Clas­si­cal Award und dem Super­son­ic Award der Zeitschrift Pizzi­ca­to (Lux­em­burg) aus­geze­ich­net wurde.