Ruhnke, Ulrich

Kompetenz- und Beratungszentrum

Das neu gegründete Netzwerk "Der gute Ton" bietet ein umfassendes Beratungs- und Hilfsangebot bei Konflikten im Orchester sowie bei Fragen zur Personal- und Organisationsentwicklung. Gespräch mit Herlinde Kerschhackel, Ralf Pegelhoff und Gottlob Schmücker

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2010 , Seite 19

Betrieb­skli­ma und Zus­tand der inner­be­trieblichen Kom­mu­nika­tion wirken sich nicht nur auf die Leis­tungs­fähigkeit des einzel­nen Musik­ers, son­dern damit auch auf das gesamte Orch­ester aus. Das im Früh­jahr 2010 gegrün­dete Net­zw­erk “Der gute Ton” bietet Medi­a­tion sowie Beratung zur Per­son­al- und Organ­i­sa­tion­sen­twick­lung speziell für Orch­ester. Die Net­zw­erk­grün­der sind Profimusik­er mit jahrzehn­te­langer Beruf­ser­fahrung und zugle­ich aus­ge­bildete Kom­mu­nika­tion­sspezial­is­ten. Ulrich Ruhnke im Gespräch mit Her­linde Ker­schhack­el (Phil­har­moniker Ham­burg), Ralf Pegel­hoff (Nieder­säch­sis­ches Staat­sor­ch­ester Han­nover) und Got­t­lob Schmück­er (Phil­har­monis­ches Orch­ester Augs­burg).

Schmücker, Gottlob

Mediation – eine Alternative (?)

Geschichte und Praxis

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2010 , Seite 24

Wo mehrere Per­so­n­en zusam­men leben oder arbeit­en bleiben Kon­flik­te nicht aus. Kon­flik­te sind men­schlich und kön­nen neue Energien freiset­zen, wenn sie gelöst wer­den. Schwierig wird es, wenn nur der Weg zum Richter bleibt, um den Knoten ent­ge­genge­set­zter Mei­n­un­gen und Posi­tio­nen zu zer­schla­gen. Es gibt eine Alter­na­tive: die Medi­a­tion, die sich u. a. bei Auseinan­der­set­zun­gen in Fam­i­lien, der Nach­barschaft oder in der Arbeitswelt als Instru­ment der Kon­flik­tlö­sung immer mehr durch­set­zt.

Ruhnke, Ulrich

Mobbing und Mediation

Handeln bevor es zu spät ist. Gespräch mit Gottlob Schmücker, Konfliktberater und Mediator

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2010 , Seite 26

Der Kam­mer- und Orch­ester­musik­er Got­t­lob Schmück­er ist Mit­glied des Kon­flik­t­ber­ater-Net­zw­erks von ver.di Bay­ern und Mit­be­grün­der des Arbeit­skreis­es Mob­bing-Abwehr Augs­burg. Zulet­zt ließ er sich bei Georg Vogel (Komed München) nach den Richtlin­ien des Bun­desver­bands Medi­a­tion zum Medi­a­tor aus­bilden. Vom Orch­ester­stuhl aus ken­nt er unzäh­lige Vari­anten von Kon­flik­ten inner­halb großer oder klein­er Grup­pen. Als haup­tamtlich­er Per­son­al­rat ist er erfahren darin, wie ver­schiedene Parteien ihre Inter­essen vertreten und durch­set­zen wollen.

Jansen, Johannes

Sprechen tut Not

Eine Tagung zur innerorchestralen Kommunikation

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2010 , Seite 28

?“Von der Klangkul­tur zur Gespräch­skul­tur” war der Titel eines von der Bun­de­sakademie für kul­turelle Bil­dung in Wolfen­büt­tel im Früh­jahr 2010 ver­anstal­teten zweitägi­gen Sem­i­nars zum The­ma “Kom­mu­nika­tion im Orch­ester”. Das große Inter­esse an dieser Ver­anstal­tung war ein klar­er Hin­weis auf die Notwendigkeit und Dringlichkeit ein­er inten­siv­eren Auseinan­der­set­zung mit dem The­ma, als sie an den aller­meis­ten Orch­ester­stan­dorten bis­lang gepflegt wird. Ein Tagungs­bericht von Johannes Jansen.

Mertens, Gerald

Chancen nutzen

Kommunikation und Führung im Orchester verbessern

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2010 , Seite 12

Die Mitar­beit­er ein­er Organ­i­sa­tion sind deren wesentlich­es Kap­i­tal. Im The­ater- und Orch­ester­bere­ich ist dies beson­ders augen­fäl­lig. Den­noch wird der Kom­mu­nika­tion der Mitar­beit­er sowohl untere­inan­der als auch mit der Führung in der Prax­is immer noch zu wenig Aufmerk­samkeit gewid­met. In der Verbesserung von Kom­mu­nika­tion und Lead­er­ship liegen Chan­cen, die genutzt wer­den wollen.

Pegelhoff, Ralf

Der gute Ton”

Netzwerk für Kommunikation und Konfliktberatung in Orchestern und Theaterbetrieben

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2010 , Seite 16

Das Bewusst­sein für die Notwendigkeit von Verbesserun­gen im Bere­ich Kom­mu­nika­tion für Orch­ester- und The­ater­be­triebe hat in den ver­gan­genen Jahren erhe­blich zugenom­men. Beste­hende Struk­turen wer­den stärk­er hin­ter­fragt, an mehreren Stan­dorten wer­den Maß­nah­men in den Bere­ichen Medi­a­tion und Coach­ing durchge­führt. Die Deutsche Orch­ester­vere­ini­gung und der Deutsche Büh­nen­vere­in haben sich darauf ver­ständigt, entsprechende Schu­lungs­maß­nah­men zu unter­stützen wie z. B. die Tagung “Von der Klangkul­tur zur Gespräch­skul­tur” in der Bun­de­sakademie für kul­turelle Bil­dung in Wolfen­büt­tel sowie weit­ere Fol­gev­er­anstal­tun­gen. Trotz­dem ste­hen viele Orch­ester­mit­glieder, Inten­dan­ten und Geschäfts­führer diesen The­men skep­tisch bis ablehnend gegenüber. An dieser Stelle set­zt das Net­zw­erk “Der gute Ton” an.

Scherz-Schade, Sven

Zum Erfolg führen

Orchesterintendanten, -direktoren und -manager über ihre Sicht von "guter Führung"

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2009 , Seite 17

Ein Orch­ester, das kein Ziel vor Augen hat, kann zwar seine Anstren­gung ver­dop­peln. Wo’s lang geht, weiß es damit aber immer noch nicht. Es gibt kein Paten­trezept, wie man ein Orch­ester dauer­haft zum Erfolg führt. Aber auf bes­timmte Prinzip­i­en ver­lassen sich alle Inten­dan­ten, Direk­toren oder Orch­ester­man­ag­er. Gute Führung, sagen sie, sei schließlich ihre Ver­ant­wor­tung. Eine Selb­stein­schätzung…

Salzwedel, Martin / Dirk Schütz

Was ist Führung?

Zur Unterscheidung von Führen, Managen und Verwalten

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2009 , Seite 20

Dass es einen Unter­schied zwis­chen Man­a­gen und Ver­wal­ten gibt, ist unmit­tel­bar ein­sichtig. Aber auch Man­a­gen und Führen ist nicht das­selbe. Gle­ich­wohl gehört bei­des zusam­men wie die zwei Seit­en ein­er Medaille. Doch worin liegen die Unter­schiede und in welchem Zusam­men­hang ist welche Steuerungs­form angezeigt?

Mertens, Gerald

Zwischen Theorie und Praxis

Theater- und Orchestermanagement in Deutschland

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2009 , Seite 22

Deutsche The­ater und Orch­ester ste­hen vor großen Her­aus­forderun­gen. Der seit Jahren unverän­dert zunehmende Einspardruck der öffentlichen Haushalte bei gle­ichzeit­ig steigen­den Per­son­al- und Sachkosten in den Kul­turein­rich­tun­gen ver­langt nach neuen Antworten, Ini­tia­tiv­en, Hand­lung­sop­tio­nen. Er ver­langt von The­ater- und Orch­ester­leitun­gen die Kraft zur Führung, Moti­va­tion und Kom­mu­nika­tion in den immer härteren Verteilungs- und Recht­fer­ti­gungskämpfen um die öffentlichen Zuschüsse, aber auch um die Erschließung neuer Ein­nah­me­quellen. Das Leitungsper­son­al ist hier­auf ganz über­wiegend kaum vor­bere­it­et. – Ein Plä­doy­er für mehr Aus- und Weit­er­bil­dung.

Scherz-Schade, Sven

Kunst lässt sich nicht evaluieren

Zielvereinbarungen und Strategieempfehlungen gibt es trotzdem. Im Gespräch mit Peter Gartiser

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2009 , Seite 24

Peter Gar­tis­er ist Geschäfts­führer der 1999 gegrün­de­ten
Metrum Man­age­ment­ber­atung GmbH, München, die Entschei­dungsträger in strate­gis­chen Fragestel­lun­gen berät. Ihre Beratungstätigkeit richtet sich u.a. an Kul­turin­sti­tu­tio­nen wie Orch­ester, The­ater, Museen und Fes­ti­vals. Peter Gar­tis­er, der als Laien­musik­er Vio­line spielt, grün­dete gemein­sam mit seinem Geschäftspart­ner Nico­laus Steenken (Klar­inette) die Ini­tia­tive The Man­age­ment Sym­pho­ny. Im gle­ich­nami­gen Ensem­ble, das mit dem Gewand­hau­sor­ch­ester Leipzig kooperiert, musizieren Führungskräfte aus der Wirtschaft.