Christoph Rheineck

Missa solemnis

in c-Moll für SOli, Chor und Orchester, Erstdruck, hg. von Bernd-H. Becher, Partitur

Rubrik: Noten
erschienen in: das Orchester 4/2019 , Seite 65

Ein Gast­wirt aus Mem­min­gen als Kom­pon­ist eines gewichti­gen geistlichen Musik­stücks, ein­er Mis­sa solem­nis. Kann es das geben? Ja, das gibt es – und die betr­e­f­fende feier­liche Messe liegt nun endlich auch gedruckt vor. Ent­standen ist das Werk schon im 18. Jahrhun­dert. Sein Schöpfer Christoph Rhei­neck aus Mem­min­gen, das heute zum bay­erischen Regierungs­bezirk Schwaben gehört, hat­te Read more about Mis­sa solem­nis[…]

Péter Eötvös/Pedro Amaral

Parlando – Rubato

Gespräche, Monologe und andere Umwege

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 4/2019 , Seite 64

Die Kar­riere von Péter Eötvös als Opernkom­pon­ist begann spät. 1991 gab der damals 47-Jährige nach zwölf Jahren die Leitung des Ensemb­le Inter­con­tem­po­rain ab. Denn es drängte ihn, die Erfahrun­gen, die er als repro­duzieren­der Kün­stler gemacht hat­te, schöpferisch inten­siv­er zu nutzen, an seine frühen Arbeit­en aus den 1970er Jahren anzuknüpfen, in denen er erst­mals auf seine Read more about Par­lan­do – Ruba­to[…]

Heiko Schon

Jacques Offenbach — Meister des Vergnügens

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 4/2019 , Seite 64

Parade­beispiel der schein­bar unaus­rot­tbaren Klis­chees und Leg­en­den der Offen­bach-Rezep­­tion ist die Fehlein­schätzung des soge­nan­nten Can­cans aus der Opéra bouf­fon Orphée aux enfers. Schon sagt es unumwun­den: „Offen­bach hat gar keine Can­cans kom­poniert, son­dern Galopps. Die schlüpfrige Touris­tenbe­spaßung, der soge­nan­nte French-Can­­can, entste­ht erst nach Offen­bachs Tod.“ Tat­säch­lich hat Offen­bach niemals die friv­olen, beineschwin­gen­den, kreis­chen­den und Unter­wäsche Read more about Jacques Offen­bach — Meis­ter des Vergnü­gens[…]

Ralf-Olivier Schwarz

Jacques Offenbach

Ein europäisches Porträt

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 4/2019 , Seite 63

Jacques Offen­bach gehört zu Köln wie der Dom, aber auch zu Paris wie der Eif­fel­turm. In Köln stand seine Wiege, in Paris reüssierte er als Enter­tain­er, aber auch als Spöt­ter des Zweit­en Kaiser­re­ichs. Mit der gesellschaft­skri­tis­chen „Offen­bachi­ade“ erfand er eine neue Gat­tung heit­er-satirischen Musik­the­aters, die Schule machte. Er war ein­er der erfol­gre­ich­sten Kom­pon­is­ten sein­er Zeit. Read more about Jacques Offen­bach[…]

Hans Joachim Köhler/ Ralf C. Müller

Blickkontakte mit Robert Schumann

Begegnungen im heutigen Dresden

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 4/2019 , Seite 63

War es seine (und Clara Schu­manns) glück­lich­ste Zeit? Von En­de 1844 bis zum Som­mer 1850 lebte das Ehep­aar Schu­mann in Dres­den, jen­er ver­glichen mit Leipzig kon­ser­v­a­tiv gesin­nten Stadt, in der ein König resi­dierte und ander­er­seits, im Mai 1849, die bürg­er­liche Rev­o­lu­tion einen ihrer Kul­mi­na­tion­spunk­te fand. Im Herb­st 1844 befand sich der man­isch depres­sive Kom­pon­ist in Read more about Blick­kon­tak­te mit Robert Schu­mann[…]

Jörg Handstein

Schumann — Die innere Stimme

Hörbiografie gelesen von Udo Wachtveitl, Matthias Brandt, Brigitte Hobmeier und anderen

Rubrik: CDs
erschienen in: das Orchester 4/2019 , Seite 62

Ein biss­chen skur­ril ist das schon: Pünk­tlich zum 200. Geburt­stag von Clara Schu­mann veröf­fentlicht der Bay­erische Rund­funk eine umfan­gre­iche Audio­bi­ografie von – Robert Schu­mann. Das Hör­buch in zehn Kapiteln wurde zwar schon zuvor auf BR-Klas­sik aus­ges­trahlt, den­noch wirkt das Tim­ing selt­sam. Wird hier die Vir­tu­osin und Kom­pon­istin, noch dazu in ihrem Jubiläum­s­jahr, neben­bei als „Frau Read more about Schu­mann — Die innere Stimme[…]

Wolfgang Sandner

Die glorreichen Siebzehn

Die hr-Bigband

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 4/2019 , Seite 62

Manche Büch­er haben Gebrauch­swert. Dann ste­ht etwas Wis­senswertes drin. Andere Büch­er besitzen Sen­ti­men­tal­itätswert. Die sprechen Gefüh­le an. Wieder andere ver­fü­gen über Erin­nerungswert, weil sie ein Ereig­nis doku­men­tieren, an dem der Leser teilgenom­men hat. Außer­dem gibt es noch welche, die sind entsprechend repräsen­ta­tiv aufgemacht und haben einen hohen Geschenkw­ert. Das Buch über die „glo­r­re­ichen Siebzehn“ – Read more about Die glo­r­re­ichen Siebzehn[…]

Auli Eberle (Hg.)

Peter Ruzicka

Komponist, Dirigent, Intendant, Weggefährte. Passagen – ins Innere

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 03/2019 , Seite 60

Als pro­moviert­er Jurist, Experte für Urhe­ber- und Leis­tungss­chutzrecht, ehe­ma­liger Inten­dant des RSO Berlin, der Ham­bur­gis­chen Staat­sop­er, der Münch­n­er Bien­nale und der Salzburg­er Fest­spiele nahm der Kom­pon­ist und Diri­gent Peter Ruz­ic­ka ein­flussre­iche Posi­tio­nen im Wirkungs­ge­füge des bun­des­deutschen Musik­lebens ein. Als Kün­stler durch handw­erk­liche Akri­bie und schöpferischen Selb­stzweifel beglaubigt, als Lenker, Mit­tler und Förder­er im musikkul­turellen Funk­tionssystem Read more about Peter Ruz­ic­ka[…]

Werner Grünzweig/ Gerhard Gensch

Eduard Erdmann

Archive zur Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, Bd. 15

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 03/2019 , Seite 59

Der von Wern­er Grünzweig und Ger­hard Gen­sch im Auf­trag des Archivs der Akademie der Kün­ste her­aus­gegebene Band über Eduard Erd­mann (1896–1958) beruht auf aus­gewählten Beiträ­gen aus fünf Sym­posien der Eduard-Erd­­mann-Gesellschaft, die von 2013 bis 2017 stat­tfan­den. Das Beacht­enswerte dieser Zusam­me­nar­beit ist die Fülle von authen­tis­chem Mate­r­i­al wie Briefko­r­re­spon­denz, Fak­sim­i­les, Zitate aus Presse­bericht­en, Bilder und Noten­beispiele Read more about Eduard Erd­mann[…]

Viveca Servatius

Constanze Mozart

Eine Biographie

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 03/2019 , Seite 58

Vive­ca Ser­vatius ver­fasste in der Tat eine, wie sie selb­st schreibt, „voll­w­er­tige“ Biografie von Con­stanze Mozart, ein wis­senschaftlich fundiertes Werk, das auf ein­er beein­druck­enden Detail­treue und Genauigkeit beruht. Dass die Fer­tig­stel­lung über drei Jahre gedauert hat, ist nicht ver­wun­der­lich. Diese Investi­tion hat sich auf jeden Fall gelohnt! Eine Kost­probe aus der Ein­leitung: „In Con­stanzes Tau­furkunde Read more about Con­stanze Mozart[…]