Auli Eberle (Hg.)

Peter Ruzicka

Komponist, Dirigent, Intendant, Weggefährte. Passagen – ins Innere

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 03/2019 , Seite 60

Als pro­moviert­er Jurist, Experte für Urhe­ber- und Leis­tungss­chutzrecht, ehe­ma­liger Inten­dant des RSO Berlin, der Ham­bur­gis­chen Staat­sop­er, der Münch­n­er Bien­nale und der Salzburg­er Fest­spiele nahm der Kom­pon­ist und Diri­gent Peter Ruz­ic­ka ein­flussre­iche Posi­tio­nen im Wirkungs­ge­füge des bun­des­deutschen Musik­lebens ein. Als Kün­stler durch handw­erk­liche Akri­bie und schöpferischen Selb­stzweifel beglaubigt, als Lenker, Mit­tler und Förder­er im musikkul­turellen Funk­tionssystem Read more about Peter Ruz­ic­ka[…]

Werner Grünzweig/ Gerhard Gensch

Eduard Erdmann

Archive zur Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, Bd. 15

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 03/2019 , Seite 59

Der von Wern­er Grünzweig und Ger­hard Gen­sch im Auf­trag des Archivs der Akademie der Kün­ste her­aus­gegebene Band über Eduard Erd­mann (1896–1958) beruht auf aus­gewählten Beiträ­gen aus fünf Sym­posien der Eduard-Erd­­mann-Gesellschaft, die von 2013 bis 2017 stat­tfan­den. Das Beacht­enswerte dieser Zusam­me­nar­beit ist die Fülle von authen­tis­chem Mate­r­i­al wie Briefko­r­re­spon­denz, Fak­sim­i­les, Zitate aus Presse­bericht­en, Bilder und Noten­beispiele Read more about Eduard Erd­mann[…]

Viveca Servatius

Constanze Mozart

Eine Biographie

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 03/2019 , Seite 58

Vive­ca Ser­vatius ver­fasste in der Tat eine, wie sie selb­st schreibt, „voll­w­er­tige“ Biografie von Con­stanze Mozart, ein wis­senschaftlich fundiertes Werk, das auf ein­er beein­druck­enden Detail­treue und Genauigkeit beruht. Dass die Fer­tig­stel­lung über drei Jahre gedauert hat, ist nicht ver­wun­der­lich. Diese Investi­tion hat sich auf jeden Fall gelohnt! Eine Kost­probe aus der Ein­leitung: „In Con­stanzes Tau­furkunde Read more about Con­stanze Mozart[…]

Monika Tibbe

Emanzipation der Tat“ – Mary Wurm

Pianistin, Komponistin, Dirigentin, Musikschriftstellerin

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 02/2019 , Seite 61

Über Mary Wurm (1860–1938), eine aus Eng­land stam­mende Pianistin, Diri­gentin und Kom­pon­istin, gibt es noch keine Mono­grafie. Daher ist dieser erster Ver­such dur­chaus willkom­men. Moni­ka Tibbe wählt dafür eine Zweit­eilung, wobei sie auf den ersten 47 Seit­en knapp zu Leben und Werk berichtet; im zweit­en Teil befind­et sich eine Doku­men­ta­tion mit eini­gen kleineren Beiträ­gen Wurms Read more about <span class=“dquo”>„</span>Emanzipation der Tat“ – Mary Wurm[…]

Edward Dusinberre

Beethoven für eine spätere Zeit

Unterwegs mit einem Streichquartett

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 02/2019 , Seite 60

Da erzählt ein Insid­er. Der Brite Edward Dus­in­berre kam als junger Mann direkt von der Hochschule – er studierte am Roy­al Col­lege of Music in Lon­don und an der Juil­liard School in New York – in ein Ensem­ble, das damals schon fast zwanzig Jahre existierte und auf der ganzen Welt erfol­gre­ich war. Als Neul­ing trat Read more about Beethoven für eine spätere Zeit[…]

Nikolaus Harnoncourt

Meine Familie

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 02/2019 , Seite 59

Sein Tauf­name Johann Nico­laus Graf de la Fontaine und d’Harnoncourt-Unverzagt weist auf einen europaweit (Frankre­ich bis Ungarn) verzweigten Clan, von dem er allerd­ings nicht wie ein Chro­nist über Meine Fam­i­lie erzählt, son­dern in kurzen Episo­den aus über­liefer­ten Geschicht­en oder eige­nen Erleb­nis­sen. Dabei porträtiert der Pio­nier der his­torischen Auf­führung­sprax­is, bekan­nt als Niko­laus Harnon­court (1929–2016), sowohl den Read more about Meine Fam­i­lie[…]

Bastian, Hans Günther

Musiker sein: Zwischen Beruf und Berufung

Im Gespräch mit erfolgreichen Berufsmusikern, Teil 2

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 12/2009 , Seite 34

Bei allen kün­st­lerischen, arbeitsweltlichen und vor allem auch gesund­heitlichen Prob­le­men, die mit dem Beruf des Musik­ers ver­bun­den sind, bleibt das Musizieren etwas Beson­deres, etwas Eigen-artiges, ja Einzig-artiges. Und dieser Aspekt des Berufs ein­er­seits und der Beru­fung ander­er­seits wird wom­öglich von einem Musik­er stärk­er und faszinieren­der erlebt als von anderen Beruf­stäti­gen, die sich eben­falls zu ihrer Tätigkeit berufen fühlen.

Floros, Constantin

Diener am Werk

Der "Dirigenten-Lehrer" Hans Swarowsky

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2009 , Seite 34

Hans Swarowsky, 1899 in Budapest geboren und 1975 in Salzburg gestor­ben, war Diri­gent und unter­richtete Dirigieren an der Uni­ver­sität für Musik und darstel­lende Kun­st Wien. Als Diri­gen­ten-Lehrer erlangte er einen ger­adezu leg­endären Ruf.

Dantrimont, Nicole

Auf die nächsten 30 Jahre!

Junge Orchestermusiker und ihre Perspektiven

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2008 , Seite 12

Vio­la Usadel und Dirk Ellerkamp sind seit der Spielzeit 2006/07 Mit­glieder der Badis­chen Staatskapelle Karl­sruhe. Vio­la Usadel ist Vor­spielerin der 1. Vio­li­nen, im Früh­jahr 2007 hat­te sie vorüberge­hend eine Inter­imsstelle als stel­lvertre­tende Konz­ert­meis­terin. Dirk Ellerkamp ist stel­lvertre­tender Solo­posaunist.

Dantrimont, Nicole

Festanstellung ade!

Lieber freiberuflich: der Flötist Johannes Hustedt

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2008 , Seite 18

Heute eine CD-Pro­duk­tion, mor­gen eine Unter­richt­sein­heit an der Musikhochschule Karl­sruhe, wo er als Dozent für All­ge­meine Bläser­methodik tätig ist. Mal Solist beim Süd­west­deutschen Kam­merorch­ester Pforzheim, mal unter­rich­t­end tätig in sein­er Funk­tion als Musikpäd­a­goge an der Musikschule Calw. Hier ein musikalisch-kul­tureller Aus­tausch zum Beispiel mit Litauen, da die Auseinan­der­set­zung mit asi­atis­ch­er und südamerikanis­ch­er Musik. Der Beruf­sall­t­ag des freiberu­flichen Flötis­ten Johannes Hustedt ist viel­seit­ig und unkon­ven­tionell. Vor gut einem Jahr hat er zusam­men mit sein­er Frau, der Bild­hauerin Chai Min Cor­nelia Wern­er, das Kun­sthaus-Durlach gegrün­det. Dort leben und arbeit­en die bei­den Kün­stler mit dem Ziel, Musik und bildende Kun­st in Ausstel­lun­gen, Konz­erten, Sem­i­naren unmit­tel­bar erleb­bar zu machen. Keine Frage: Johannes Hustedt ist ein musikalis­ch­er Tausend­sas­sa. Aber war seine Freiberu­flichkeit wirk­lich frei­willig gewählt? Oder hat er ein­fach nur aus der Not eine Tugend gemacht? Nicole Dant­ri­mont hat ihn danach gefragt.