„Das Orchester“ – die Zeitschrift mit dem größten Stellenmarkt für OrchestermusikerInnen weltweit

das Orchester 10/2026

KI

Schon wieder KI als Titelthema? Auch der Musikbetrieb kann sich der Dynamik von KI nicht entziehen. Wir stellen den neuen Masterstudiengang „Sound Arts and Creative Music Technology“ an der Musikhochschule Lübeck vor. Und auch im Konzertbetrieb ist der Einsatz von KI angekommen, z. B. beim Konzerthaus Berlin. Wie KI Streaming und Video-Produktion verändern und erschwinglicher machen kann, zeigt das Unternehmen Notation AI in Los Angeles. Schließlich fragen wir in unserer KI-Ausgabe, ob KI überhaupt Kunst erschaffen kann – und lassen sie auch selbst zu Wort kommen.
© KI-generiert

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Beitrag aus das Orchester 10/2026
Rubrik: Thema
© Süddeutscher Ärztechor/-orchester e.V./Dieter Kühn

© Süddeutscher Ärztechor/-orchester e.V./Dieter Kühn

Beitrag aus das Orchester 9/2026
Rubrik: Thema

Auch in anderen Berufen gibt es Klangkörper für Laien oder Semiprofis. Es gibt Juristen- und Anwaltsorchester, auch Polizei- oder Manager-Orchester, aber: Unter Mediziner:innen ist die Verbindung zur Klassik wie auch das aktive Musizieren auffallend stark ausgeprägt. Mehr noch: In den medizinischen Berufen ist der Anteil an Musiker:innen höher als in anderen Berufsgruppen. Einer niederländischen Studie von 2011 zufolge spielen knapp die Hälfte der Ärzt:innen selbst ein Musikinstrument oder singen.

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© Nationalarchiv der Richard-Wagner-Stiftung, Bayreuth – Zustiftung Wolfgang Wagner

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Beitrag aus das Orchester 7-8/2026
Rubrik: Thema

Richard Wagner wollte das ganz andere: gegen „Italianità“ und Kunstkommerz, denn deren „wirkliches Wesen ist die Industrie, ihr moralischer Zweck der Gelderwerb, ihr ästhetisches Vorgehen die Unterhaltung der Gelangweilten“. Also zunächst Brettertheater am Rhein, niederzubrennen nach den Vorstellungen. Dann deutlich später, auch durch das Ausnutzen von Mäzenen und Freunden: die Kleinstadt Bayreuth; grüner Hügel mit Auffahrt zu einem revolutionären Theaterbau

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© iStockphoto/FG Trade Latin

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Beitrag aus das Orchester 6/2026
Rubrik: Thema

Die ersten Laute, die ein Säugling produziert, sind musikalische emotionale Kommunikation. Der Säugling artikuliert seine Bedürfnisse, Hunger, Angst, Kälte, Übermüdung. Mutter oder Vater singen ein Wiegenlied und der Säugling beruhigt sich. Musik wirkt. Und wenn die Mutter die Brust gibt, dann enthält die Milch nach dem Wiegenlied mehr Bindungshormon, Oxytocin – das Neurohormon, das bedingungsloses Vertrauen und Entspannung programmiert. Ausgerechnet eine Studie einer Wissenschaftlerin aus dem Iran, einem Land, in dem Frauen in der Öffentlichkeit nicht singen dürfen, hat dies kürzlich bewiesen.1 Laura Cirelli hat darüber hinaus gezeigt, dass Mütter der ganzen Welt intuitiv wissen, wie sie mit leisen, langsamen Liedern ein zu aufgeregtes Baby beruhigen oder mit kräftigem, rhythmisch betontem Gesang ein zu passives aktivieren, um es zum Trinken zu ermuntern.

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Beitrag aus das Orchester 5/2026
Rubrik: Thema

Ein sommerlicher Abend 2013 in Vilnius. Orgelkonzert. Ein kopierter Programmzettel, ein gemischtes Publikum, keine Pause, keine Auftritte und Abgänge. Und plötzlich zwei Wirklichkeiten im selben Raum. Der Musikwissenschaftler Christian Thorau schildert diese Szene gern als sein Schlüsselerlebnis. Eine viersätzige Orgelsonate war im Programmzettel nicht als geschlossenes Werk mit Binnenstruktur gekennzeichnet. Stattdessen erschienen die einzelnen Sätze wie autonome Stücke. Ein Teil des Publikums – die „Programm­zettelnutzer“ – interpretierte die Sätze folglich als Werke verschiedener Komponisten. Andere hörten ohne Zettel. Das Resultat: zwei parallele Hörrealitäten!

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