Uwe Mitsching

Meisterschaft in der Publikumsansprache

Die Musikhochschule München bietet einen Masterstudiengang in Musikvermittlung an

Rubrik: Zwischentöne
erschienen in: das Orchester 7-8/2022 , Seite 39

Ein Dutzend Seit­en lang ist das Verze­ich­nis von Pro­jek­ten, Veröf­fentlichun­gen und Refer­at­en, allein daran sieht man, wom­it Son­ja Stibi sich für den neuen Lehrstuhl an der Hochschule für Musik und The­ater München qual­i­fiziert hat. „Hör­la­bor für Erwach­sene“, „Musik erzählt Geschicht­en“, „Jugend­pro­gramm der Salzburg­er Fest­spiele“, „Tanz im Glück“, „Aktion­stag Orch­ester für alle“, „rhyth­misch-musikalis­che Erziehung“, „musisch-ästhetis­che Bewe­gungserziehung“, Read more about Meis­ter­schaft in der Pub­likum­sansprache[…]

Ute Grundmann

Perspektivwechsel fürs Publikum

Ann-Kathrin Zimmermann ist ­Konzert­dramaturgin am Leipziger Gewandhaus

Rubrik: Über die Schulter
erschienen in: das Orchester 7-8/2022 , Seite 18

Zettel und Stift hat Ann-Katrin Zim­mer­mann immer dabei, wenn sie in ein Konz­ert geht. Ihr kön­nte ja eine Assozi­a­tion, eine Verbindung zum gehörten Werk zu Ohren kom­men, die selb­st für sie neu ist. Und die würde dann später den Besuch­ern des Leipziger Gewand­haus­es begeg­nen, in einem Pro­grammheft oder der Ein­führung zu einem Orch­esterkonz­ert. Denn das Read more about Per­spek­tivwech­sel fürs Pub­likum[…]

Ute Grundmann

Das Verschwinden der Kritik

Printmedien wenden immer weniger Zeit, Geld und Sorgfalt für ihre Kulturteile auf

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 1/2022 , Seite 10

Ihre Suche ergab 0 Tre­f­fer.“ Gefragt war nach Feuil­leton­seit­en in deutschen Tageszeitun­gen; immer häu­figer bekommt man auf deren Web­sites diese „Null-Antwort“. Frei­willig ist solch­er Rück­gang der Kul­turberichte ganz sich­er nicht, eher schon ökonomis­chen Inter­essen und der Auswer­tung von Leser- und Klick-Umfra­­gen geschuldet. Damit aber ver­liert ein wichtiger Spiegel und Res­o­nanz­bo­den für kün­st­lerische Leis­tun­gen in Konz­ert- Read more about Das Ver­schwinden der Kri­tik[…]

Lutz Lesle

Umworben wie eine ­spröde Geliebte

15 Monate Elbphilharmonie — ein Höhenflug ohne Bodenkontakt?

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 05/2018 , Seite 06

Mit der Akustik der Elbphil­har­monie scheint es sich zu ver­hal­ten wie bei einem der großen Rotweine“, dämpfte Chefdiri­gent Thomas Hen­gel­brock ein halbes Jahr später den Vorschussjubel. „Im Geschmack gehen die Mei­n­un­gen auseinan­der. An der generell über­ra­gen­den Qual­ität des Saales aber gibt es keine Zweifel mehr. Die Trans­parenz ist enorm. Man kann sich tief in ein Read more about Umwor­ben wie eine ­spröde Geliebte[…]

Frauke Adrians

Klang von Rang

Der Pierre-Boulez-Saal in Berlin profiliert sich mit exquisiter ­Kammermusik – und mehr

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 05/2018 , Seite 10

Gentz, Ulrike

Zwei Seelen in einer Brust

Im Gespräch mit dem Architekten Stephan Braunfels

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2010 , Seite 26

Stephan Braun­fels wurde 1950 in Über­lin­gen am Bodensee geboren. Der Enkel des Kom­pon­is­ten Wal­ter Braun­fels gilt als ein­er der bedeu­tend­sten Architek­ten Deutsch­lands. Er studierte an der Tech­nis­chen Uni­ver­sität München Architek­tur und grün­dete 1978 in München und 1996 in Berlin ein Architek­tur­büro. 2004 wurde er Pro­fes­sor für Städte­bau an der Tech­nis­chen Fach­hochschule Berlin. Zu Braun­fels’ wichtig­sten Baut­en zählen die Pinakothek der Mod­erne in München, das Bun­de­sarchiv in Berlin, die Par­la­ments­bib­lio­thek des Deutschen Bun­destages (Marie Elis­a­beth Lüders Haus) und das Abge­ord­neten­haus des Bun­destages (Paul Löbe Haus). Braun­fels ent­warf Büh­nen­bilder u. a. für die Deutsche Oper Berlin und das Fest­spiel­haus Baden-Baden. Für München machte er einen Entwurf, den Marstall zum Konz­erthaus zu erweit­ern, und in Saar­brück­en sollte das Konz­erthaus in ein entk­erntes E‑Werk inte­gri­ert werden.

Gentz, Ulrike

Konzerthäuser

Kunsttempel und Kulturarbeitsplatz

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2010 , Seite 10

Für das Pub­likum sind sie Stät­ten des musikalis­chen Genuss­es und der geisti­gen Erbau­ung. Für die Musik­er sind sie in erster Lin­ie Arbeit­splatz: Konz­erthäuser müssen ganz unter­schiedlichen Ansprüchen Rech­nung tra­gen und darüber hin­aus über eine exzel­lente Akustik sowie über eine präg­nante Architek­tur ver­fü­gen. Gebaute Form und Annehm­lichkeit­en für die Besuch­er ste­hen oft­mals im Vorder­grund. Haben die Musik­er da das Nach­se­hen? Ein his­torisch­er Rückblick.