Lutz Lesle

Umworben wie eine ­spröde Geliebte

15 Monate Elbphilharmonie — ein Höhenflug ohne Bodenkontakt?

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 05/2018 , Seite 06

Mit der Akustik der Elbphil­har­monie scheint es sich zu ver­hal­ten wie bei einem der großen Rotweine“, dämpfte Chefdiri­gent Thomas Hen­gel­brock ein halbes Jahr später den Vorschussjubel. „Im Geschmack gehen die Mei­n­un­gen auseinan­der. An der generell über­ra­gen­den Qual­ität des Saales aber gibt es keine Zweifel mehr. Die Trans­parenz ist enorm. Man kann sich tief in ein Read more about Umwor­ben wie eine ­spröde Geliebte[…]

Frauke Adrians

Klang von Rang

Der Pierre-Boulez-Saal in Berlin profiliert sich mit exquisiter ­Kammermusik – und mehr

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 05/2018 , Seite 10

Sven Scherz-Schade

Musik aus der Versenkung

Gute Orchestergräben sind selten, aber möglich

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 01/2018 , Seite 06

Anfangs in der Operngeschichte saßen sie mit auf der Bühne. Aber: Der Blick auf die Musik­er und ihre Instru­mente lenkt vom Büh­nengeschehen ab. Deshalb platzierte man das Orch­ester als­bald vor der Bühne, schließlich auch in versenk­ter Etage, im Orch­ester­graben. Dort ist es mal eng, mal gemütlich, mal zu dunkel und mal zu hell… Aber meis­tens – fürs Gesamtkunst­werk Musik­the­ater – dann doch genau richtig.

Frauke Adrians

Parsifal im T-Shirt

Hartmut Haenchen hat schon viele Gräben gemeistert – doch keiner ist wie der in Bayreuth. Interview: Frauke Adrians

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 01/2018 , Seite 10

Hitze, Enge, Höl­len­lärm: Wenn Musik­er schildern, wie sie den Graben des Bayreuther Fest­spiel­haus­es erlebt (und über­lebt) haben, gruseln sich die Nichteingewei­ht­en. Wegen unzure­ichen­der Belüf­tung sollen dort schon Musik­er kol­la­biert sein. Hart­mut Haenchen hat bei den Fest­spie­len 2016 und 2017 den Par­si­fal geleit­et. Im Gespräch mit Frauke Adri­ans beschreibt er den Graben-All­t­ag aus Diri­gen­ten­sicht.

Graben-Geschichten

Von Hammerwerfern, Sekundenschläfern und lieben Nachbarn

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 01/2018 , Seite 14

Orch­ester­musik­er bericht­en von Freud und Leid der Unter­grun­dar­beit.

Gentz, Ulrike

Konzerthäuser

Kunsttempel und Kulturarbeitsplatz

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2010 , Seite 10

Für das Pub­likum sind sie Stät­ten des musikalis­chen Genuss­es und der geisti­gen Erbau­ung. Für die Musik­er sind sie in erster Lin­ie Arbeit­splatz: Konz­erthäuser müssen ganz unter­schiedlichen Ansprüchen Rech­nung tra­gen und darüber hin­aus über eine exzel­lente Akustik sowie über eine präg­nante Architek­tur ver­fü­gen. Gebaute Form und Annehm­lichkeit­en für die Besuch­er ste­hen oft­mals im Vorder­grund. Haben die Musik­er da das Nach­se­hen? Ein his­torisch­er Rück­blick.

Wolter, Ruth

Wo man gerne arbeitet

... da bringt man bessere Leistungen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2010 , Seite 14

Die Arbeits­be­din­gun­gen und Beson­der­heit­en eines Konz­erthaus­es haben Ein­fluss auf Wohlbefind­en und Pro­duk­tiv­ität der Kün­stler. Im Pos­i­tiv­en wie im Neg­a­tiv­en. Zu wenig Platz hin­ter der Bühne, kleine Garder­oben, fehlende Schließfäch­er, eine kleine Treppe zum Podi­um und vieles mehr kön­nen den Beruf­sall­t­ag von Orch­ester­mit­gliedern unnötig belas­ten. Was zeich­net dage­gen ein Konz­erthaus aus, in dem man gerne arbeit­et?