Heilmann, Stephanie

Aus- und Weiterbildung

Angebote für Musikvermittlung im deutschsprachigen Raum

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2011 , Seite 28

?Das Feld der Musikver­mit­tlung wächst beständig, eben­so die Zahl der in diesem Feld Täti­gen. Auf den steigen­den Bedarf nach einem qual­i­fizierten Aus­bil­dungsange­bot reagieren auch die Aus- und Weit­er­bil­dungsin­sti­tute: Ange­boten wer­den nicht nur berufs­be­glei­t­ende Mas­ter­stu­di­engänge als mehrjährige Zusatzqual­i­fika­tion, ver­stärkt find­et das Fach “Musikver­mit­tlung” auch Ein­gang in Mod­ule grund­ständi­ger kün­st­lerisch­er Stu­di­engänge an Musikhochschulen. Wer aus beru­flichen oder famil­iären Grün­den kein mehrjähriges Studi­um absolvieren kann, erhält vielfältige Möglichkeit­en, Kurse oder Work­shops zu besuchen. Hier stellen wir eine Auswahl der aktuellen Aus- und Weit­er­bil­dungsange­bote vor.

Sinsch, Sandra

Wie Himmel und Hölle zugleich

Mit dem Orchester kommunizieren lernen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2010 , Seite 29

Die Berlin­er Diri­gen­ten­werk­statt Inter­ak­tion macht ange­hen­den Mae­stros Mut, die eige­nen Vorstel­lun­gen zu ver­wirk­lichen. Verbesserungsvorschläge kom­men hier jedoch nicht von diri­gen­tisch erfahre­nen Dozen­ten, son­dern von den Mit­gliedern eines Pro­jek­tensem­bles, das sich Kri­tis­ches Orch­ester nen­nt.

Bausdorf, Andreas

Eine Förderidee macht Karriere

Das Dirigentenforum des Deutschen Musikrats

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2010 , Seite 26

Die Wurzeln des Förder­pro­gramms “Diri­gen­ten­fo­rum” reichen zurück bis in die DDR. Nach der “Wende” 1989 beständig weit­er­en­twick­elt und schon bald vom Deutschen Musikrat ver­ant­wortet, wurde es zu ein­er der wichtig­sten Insti­tu­tio­nen für den diri­gen­tis­chen Nach­wuchs. Über­durch­schnit­tlich begabte junge Diri­gen­ten wer­den auf die Über­nahme ver­ant­wor­tungsvoller Posi­tio­nen im deutschen und inter­na­tionalen Musik­leben vor­bere­it­et. Sie erhal­ten u. a. umfan­gre­iche Möglichkeit­en zu Proben und Auf­führun­gen mit pro­fes­sionellen Orch­estern und Chören sowie Men­toren­be­treu­ung durch namhafte Diri­gen­ten­per­sön­lichkeit­en.

Laugwitz, Burkhard

Des Orchesters General

Werden und Wirken des Dirigenten

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2010 , Seite 10

Hier kön­nen Sie sehen, was ein guter Gen­er­al mit sein­er Armee imstande ist zu leis­ten” – so soll sich einst Kaiser Wil­helm I. nach einem Diri­gat Richard Wag­n­ers geäußert haben. Auch heute noch gel­ten Diri­gen­ten, die Galions­fig­uren, die den Orch­estern vorste­hen, beim Pub­likum häu­fig als die allmächti­gen Herrsch­er, die mit Begrif­f­en wie Tak­t­stock­magi­er und Pult­ti­tan belegt oder gar als Diri­gen­ten­mythos verk­lärt wer­den. Da wer­den Eigen­schaften, wie “jüng­ster GMD Deutsch­lands” oder “inter­na­tion­al gefragter Diri­gent” genan­nt und zu ver­meintlichen Qual­itätsmerk­malen hochstil­isiert. Da ist für den Kri­tik­er die “hüb­sche Ama­zone am Pult” erwäh­nenswert­er als deren wirk­liche diri­gen­tis­che oder kün­st­lerische Leis­tung. Ein Diri­gent, der dem Pub­likum gefällt, hat nicht notwendig auch das Orch­ester von sich überzeu­gen kön­nen.

Hammerschmidt, Wilke

Mehr Praxis, mehr Erfolg

Deutsche und finnische Dirigentenausbildung im Vergleich

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2010 , Seite 14

Junge finnis­che Diri­gen­ten haben in den ver­gan­genen Jahren weltweit für Auf­se­hen gesorgt. Die prax­isori­en­tierte Aus­bil­dung an der Sibelius Akademie in Helsin­ki legt den Grund­stein für ihren Erfolg. Was kön­nte die deutsche Diri­gen­te­naus­bil­dung von ihr ler­nen?

Wöllner, Clemens

Mit den Augen oder dem Taktstock?

Wie Dirigenten Ausdruck vermitteln

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2010 , Seite 17

In der Aus­bil­dung zum Diri­gen­ten wird dem Erler­nen der Schlagtech­nik eine zen­trale Bedeu­tung beigemessen. Mimik und Kör­per­sprache wer­den dage­gen kaum trainiert. Dabei wer­den ger­ade über sie Aus­druck und Emo­tio­nen ver­mit­telt.

Scherz-Schade, Sven

Was macht den wirklich Guten aus?

Orchestermusiker über gutes und schlechtes Dirigieren

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2010 , Seite 21

Ausstrahlung muss er haben. Eine Autorität soll er sein. “Autoritär” wiederum darf er nicht auftreten. Wobei er Führungsqual­itäten haben sollte. Und kün­st­lerisch inter­es­sant soll er sowieso sein… Die Erwartun­gen der Orch­ester­musik­er an ihre Diri­gen­ten sind hoch. Zu Recht. Denn mit der musikalis­chen Leitung ste­ht und fällt die Qual­ität eines Orch­esters. Hört man sich unter Musik­ern um, wird schnell klar, warum es – im Ver­gle­ich zur Anzahl unser­er Orch­ester – ver­hält­nis­mäßig wenige wirk­lich große, namhafte Diri­gen­ten gibt. Kein Job scheint so hart zu sein wie ein Profiorch­ester zur Zufrieden­heit aller Beteiligten zu leit­en. Eine Diri­gen­tenkri­tik in Einzel­beispie­len…

Bausdorf, Andreas

Ochsentour ade?

Dirigentenkarrieren starten heute früher und internationaler. Nicht immer ist das zum Vorteil der jungen Nachwuchskünstler

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2010 , Seite 24

Junge Dirigier­stu­den­ten begin­nen ihre beru­fliche Aus­bil­dung an ein­er Musikhochschule mit großem Ide­al­is­mus. Meist wis­sen die jun­gen Kün­stler jedoch nicht, welche Hür­den sie auf dem Weg zum erfol­gre­ichen Mae­stro zu über­winden haben. Die Teil­nahme an Diri­gen­ten­wet­tbe­wer­ben ist nur eine und selb­st bei erfol­gre­ichem Abschluss noch lange kein Garant für eine steile und vor allem dauer­hafte Kar­riere.

Sinsch, Sandra

Der K®ampf mit dem Probespiel

Vorschläge zur Verbesserung

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 20

Wenn Stellen über Jahre hin­weg unbe­set­zt bleiben, müssen Orch­ester ihre Ansprüche ein­er Selb­stkri­tik unterziehen und Modal­itäten des Probe­spiels in Frage stellen. Aber auch ange­hende Beruf­s­musik­er kön­nen schon lange, bevor die erste Bewer­bung geschrieben wird, ihren Teil zur Opti­mierung des musikalis­chen Vorstel­lungs­ge­sprächs beitra­gen.