Frei, Marco

Willkommenskultur und Integration

In ganz Deutschland stemmen Orchester Konzerte und Projekte für Flüchtlinge – mit überwältigendem Effekt

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2015 , Seite 22

Der Umgang mit Flüchtlin­gen zählt für Europa zurzeit zu ein­er der größten Her­aus­forderun­gen, poli­tisch und gesellschaftilch. Viele Orch­ester ver­suchen zu helfen: Mit Willkom­mens-, Bene­fiz- und mit Kinder- und Fam­i­lienkonz­erten möcht­en sie den Asyl­suchen­den entspan­nende Momente schenken.

Radowitz, Katharina von

Ein Ort für viele sein

Konzerthäuser und ihr Publikum. Ein Gespräch am virtuellen runden Tisch

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2015 , Seite 25

Den Inten­dan­ten von fünf großen Konz­erthäusern in Zürich, Lux­em­burg, Köln, Wien und Dort­mund stellte Katha­ri­na von Rad­owitz Fra­gen darüber, wie man jew­eils sein Pub­likum find­et — und bindet.

Müller-Brozovic, Irena

Reflexion statt Repräsentation

Vom Umgang mit Musik und Gesellschaft im Konzertwesen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2015 , Seite 28

Hin­ter ver­schlosse­nen Saaltüren kon­servieren unsere Orch­ester im besten Sinne die Musik ver­gan­gener Jahrhun­derte. Wird dabei ver­ab­säumt, die Gegen­wart, vor allem jedoch: die gegen­wär­tige Gesellschaft wahrzunehmen und sich auf deren Bedürfnisse und Befind­lichkeit­en einzustellen?

Radowitz, Katharina von

Beziehungskiste Musik

Wilde Leidenschaft oder solides Arrangement?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2015 , Seite 10

Die Brand­bre­ite der Ange­bote, wie man seine Freizeit genuss­re­ich gestal­ten kann, ist riesen­groß gewor­den, und damit auch die Konkur­renz für klas­sis­che Musikver­anstal­tun­gen. Hier heißt es die Liebe zur Musik immer wieder neu zu ent­fachen!

Kolland, Dorothea

Auf Augenhöhe?!

Von Vermittlung und Teilhabe in der Musikkultur

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2015 , Seite 14

Kul­turelle Teil­habe set­zt soziale Teil­habe voraus, die in weit­en Teilen der Bevölkerung keineswegs gegeben ist. Es erfordert also viel Fin­ger­spitzenge­fühl, Respekt und Geduld, nicht von oben herab auf diejeni­gen zuzuge­hen, denen man hier Gutes tun will.

Hartogh, Theo / Hans Hermann Wickel

Musikgeragogik

Musikalische Bildung im Alter

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2015 , Seite 18

Die zunehmende Lebenser­wartung der Men­schen hat es beispiel­sweise mit sich gebracht, dass seit dem Jahr 2000 der Anteil der Über-60-Jähri­gen als Schü­ler­gruppe an den deutschen Musikschulen drei Mal so groß gewro­den ist wie zuvor. Hier wird eine Ziel­gruppe offen­sichtlich immer größer!

Plass, Christoph

Wenn das Fernweh drückt

Wie organisiert man eine optimale Konzertreise?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2014 , Seite 35

?Konz­ertreisen sind das Salz in der Suppe viel­er Profi- und Ama­teur-Ensem­bles. Für einen gelun­genen Musik-Trip nehme man: ein schönes Ziel, einige aufre­gende Konz­erten­gage­ments und jede Menge Zeit für die Vor­bere­itung. Eine Anleitung zum Fort­fahren.

Allwardt, Ingrid / Katharina Schwanzer

Musik als ganz eigene Welt

Wie kann man die Aufgabe wiederaufnehmen, den Spuren der Assoziationen zu folgen? Ein Gespräch mit Markus Fein

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2011 , Seite 13

Markus Fein, bis 2010 Leit­er der Som­mer­lichen Musik­tage Hitza­ck­er und der Nieder­säch­sis­chen Musik­tage, seit Jan­u­ar 2011 tätig als Dra­maturg und Pro­gramm­plan­er bei den Berlin­er Phil­har­monikern, war zu Gast im net­zw­erk junge ohren. Der pro­movierte Musik­wis­senschaftler hat sich ein inter­es­santes Beruf­spro­fil geschaf­fen, um das es im Gespräch mit Ingrid All­wardt und Katha­ri­na Schwanz­er geht.

Wimmer, Constanze

Und in dem Wie, da liegt der ganze Unterschied

Sechs Fragen aus dem Forschungstagebuch zur Studie "Exchange – Die Kunst, Musik zu vermitteln. Qualitäten in der Musikvermittlung und Konzertpädagogik"

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2011 , Seite 16

?Was ist gute Musikver­mit­tlung und wie kann man sie her­stellen? In den ver­gan­genen Jahren waren Orch­ester, Konz­ert- und Musik­the­ater vor allem damit beschäftigt, das The­ma Musikver­mit­tlung im eige­nen Haus über­haupt erst ein­mal zu etablieren. Meis­tens neben­bei und bis heute viel zu sel­ten mit einem eige­nen Päd­a­gogen. Dass Musikver­mit­tlung über­haupt betrieben wird, war die erste Hürde. Die zweite liegt im Wie. Die Studie „Exchance – Die Kun­st, Musik zu ver­mit­teln“ hat sich als erste der Evaluierung der Qual­ität in der Musikver­mit­tlung angenom­men. Doch auch hier stellte sich zunächst die Frage nach dem Wie. Wie unter­sucht man etwas, was noch nie unter­sucht wor­den ist? Con­stanze Wim­mer berichtet.

Schwanzer, Katharina

Neuland betreten macht glücklich

Orchestermusiker entdecken die Musikvermittlung

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2011 , Seite 22

?Die Forderung nach ein­er Erneuerung des Musik­lebens ist viel­stim­mig vernehm­bar: Inno­v­a­tive Hörange­bote sollen neue Ziel­grup­pen in den Konz­ert­saal holen, Kinder und Jugendliche frühzeit­ig für die klas­sis­che Musik begeis­tert wer­den. Orch­ester sind gefordert, eine ganze Band­bre­ite von Auf­gaben zu erfüllen, die bei Weit­em das über­schre­it­en, was man gemein­hin unter ihrer Ker­nauf­gabe ver­ste­ht. Mit Schülern, Kinder­gartenkindern, Senioren, behin­derten Men­schen oder Strafge­fan­genen zu musizieren, sie an die Musik her­anzuführen ist für die meis­ten sicher­lich das, was sie sich zum Stu­di­en­be­ginn erträumt haben. Den­noch sind viele Orch­ester­musik­er im Zuge der Entwick­lun­gen der ver­gan­genen zehn Jahre zu überzeugten Musikver­mit­tlern gewor­den. Drei Beispiele aus der Prax­is.