das Orchester 07-08/2021

Frauen in Berufsorchestern

Waren es früher Schwarzweiß­fo­tos von – auss­chließlich! — Her­ren im Frack plus ein­er Har­fenistin, so zeigen die Bilder zum Stich­wort „Orch­ester“ in Schul­büch­ern zum Musikun­ter­richt heutzu­tage häu­fig ein großes Farb­fo­to vom Bun­desju­gen­dorch­ester. Schaut man dort genauer hin, stellt man fest, dass die Zahl der Musik­erin­nen die der Musik­er deut­lich über­wiegt, zumal bei den Vio­li­nen. Ein ähn­lich­es Bild auch bei der Jun­gen Deutschen Phil­har­monie, dem Orch­ester der Studieren­den deutsch­er Musikhochschulen.

Die Zukun­ft der deutschen Beruf­sor­ch­ester wird also mehrheitlich von Frauen geprägt sein. Schon heute liegt der Frauenan­teil in der Alters­gruppe zwis­chen 25 bis 45 Jahren bei über 50 Prozent. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit. Also alles gut? Nun ja… Jen­seits des all­ge­meinen Frauenan­teils im Orch­ester gibt es auf Solo- und Stimm­führer-Posi­tio­nen oder auch bei bes­timmten Instru­menten noch immer Nachholbedarf.

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Marco Frei
Wie weiblich wird das Musikleben in der Zukunft sein?
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Auf den Spuren von Vivaldi, Verdi und Wagner
Joscha Schaback
Kulturpolitische Rahmenbedingungen und künstlerische Produktion
Julian Caskel (Hg.)
Perspektiven heutiger Rezeption
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Der Komponist Engelbert Humperdinck
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Christian Cöster
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Venetian Music of the Seicento. Ensemble Colorito
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Elliott Carter
Swiss Chamber Soloists
Edward Elgar, Vittorio Monti, Sergei Rachmaninow und anderen
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Benjamin Britten
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