das Orchester 06/2019

Quo vadis, Operette?

Schle­ichend, zunächst kaum wahrnehm­bar erscheinen die Verän­derun­gen bei der Operette. Bis etwa zum Ende der 1970er Jahre gehörte die Operette neben Oper und Musi­cal zum fes­ten Kernbe­stand des Reper­toires deutsch­er Stadtthe­ater. Zige­uner­baron, Bet­tel­stu­dent, Csárdás­fürstin und viele andere Klas­sik­er waren ein vom Pub­likum hoch nachge­fragtes „Muss“ im Spielplan. Und heute?
Der 200. Geburt­stag von Jacques Offen­bach ist für uns Anlass, nicht nur auf das Œuvre dieses Meis­ters ein­er sehr speziellen Musik zu schauen, son­dern auch den aktuellen Zus­tand der Kun­st­form Operette zu hin­ter­fra­gen. Wir bericht­en von Ver­gan­gen­heit, Nieder­gang und Wieder­bele­bung der Operette.

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Gespräch: Frauke Adrians
Workaholic, PR-Genie, Grenzgänger, Klischee-Sprenger: Der große Europäer Jacques Offenbach wird 200
Leseprobe verfügbar
Wolfgang Dosch
Die Operette lebt – und sie bleibt ein sinnliches Erlebnis
Marco Frei
Warum die Operette ausgestorben ist und wie eine Wiederbelebung ­glücken könnte
Marco Frei
Zum Offenbach-Jahr: In München wurden zwei rare Einakter aufgeführt
Marco Frei
Der Geigenbauer Patrick Robin prägt von Frankreich aus die Musikwelt
Frauke Adrians
Privathochschule mit Akademie: die Reina Sofía School of Music und der „Encuentro de Santander“
Sara Hubrich und Fiona Stevens
Angehende Musiker und Sozialarbeiter in NRW kooperieren bei Vermittlungsprojekten
Interview: Sven Scherz-Schade
Im Gespräch: Iván Fischer, langjähriger Dirigent des Konzerthausorchesters Berlin
Ute Grundmann
Während der Sanierung der Musikalischen Komödie Leipzig weicht das Ensemble ins Westbad aus
Rebecca Schmid
Die Wiener Philharmoniker eröffnen im Herbst erstmals eine Orchesterakademie
José Rolón
Claudia Corona (Klavier), Michael Dinnebier (Violine), Sylvie Altenburger (Viola), Walter-Michael Vollhardt (Violoncello)

Berichte

Ingo Hoddick
Die Essener Philharmoniker bestechen mit einem besonders breiten Repertoire
Christina Hein
Premiere von Richard Wagners Walküre am Staatstheater Kassel
Lars-Erik Gerth
Das Staatstheater Mainz wagt sich an die deutsche Erstaufführung von Georges Aperghis‘ Avis de Tempête
Jürgen Feldhoff
Erich Wolfgang Korngolds Oper Das Wunder der Heliane konzertant in Lübeck
Dagmar Zurek
Deutsche Erstaufführung einer amerikanischen Oper im Stadttheater Bremerhaven
Hans-Martin Koch
Der Rosenkavalier in Lüneburg
Christoph Zimmermann
„Die Kunst der Motette“ mit dem WDR-Chor
Peter Buske
Das 7. Sinfoniekonzert des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (Oder) unter dem neuen Chefdirigenten Jörg-Peter Weigle
Markus Roschinski
Das 5. Sinfoniekonzert in Trier bot viel fürs Auge, wenig fürs Ohr
Otto Paul Burkhardt
Die Württembergische Philharmonie Reutlingen unter Fawzi Haimor setzt mit ungewöhnlichen Kombinationen auf die Neugier des Publikums
Roland Dippel
Beim neuen Format der Jenaer Philharmonie „Probehören“ können die Zuhörer direkt neben den Musikern Platz nehmen
Marco Frei
Das Tiroler Symphonieorchester spielt sein 5. Symphoniekonzert in Innsbruck
Thomas Heinold
Die Nürnberger Symphoniker wandeln unter Kahchun Wong mit Mahlers Dritter auf spätromantischen Pfaden
Marco Frei
Die Münchner Symphoniker gestalten Haydn, Strawinsky und ein neues Werk vom „radio.string.quartet“
Marco Frei
Das Münchener Kammerorchester porträtiert die Komponistin Anna Thorvalsdottir
Matthias Roth
Das Kurpfälzische ammerorchester

Rezensionen

Christina Barandun
Stressbewältigung, Kommunikation und Konfliktlösung im Kulturbetrieb. Ein Ratgeber
Joachim Müller-Jung (Hg.)
Musik und Geist. Die besten Beiträge aus F.A.Z. und Sonntagszeitung
Bartolo Musil
Sprache und Musik in der Interpretation von Vokalmusik (nicht nur) des Fin du Siècle
Hans-Walter Schmuhl
Martin Stephani und der Nationalsozialismus
Yoshiaki Onishi
für Streichquartett, Studienpartitur
Anton Bruckner
WAB 39, hg. von Anselm Eber, Partitur
Camille Saint-Saëns
Nr. 1 e-Moll op. 112/Nr. 2 G-Dur op. 153, hg. von Fabien Guilloux, Urtext, Studienpartitur und Stimmen im Umschlag
Otakar Sevcík
op. 2, Heft I und II/Heft III und IV/Heft V und VI, Spielpartituren
Wolfgang Amadeus Mozart
Folkwang Kammerorchester Essen, Ltg. Johannes Klumpp
Alessandro Rolla
Simonide Braconi (Viola), Salvo Vitale (Bass), Il Demetrio, Ltg. Maurizio Schiavo
August Eberhard Müller
Tatjana Ruhland (Flöte), Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim, Ltg. Timo Handschuh
Josef Tal / Michail Gnesin
Ayaia Zimbler-Hertz (Mezzosopran), János Ocsovai (Tenor), Alejandro Lárraga Schleske (Bariton), Peter Prautsch (Sprecher), Yuka Beppu (Klavier), Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera, Ltg. Laurent Wagner
Iannis Xenakis
DeciBells, Ltg. Domenico Melchiorre
Emmanuel Nunes
SWR Vokalensemble, WDR Sinfonieorchester, Ltg. Emilio Pomàrico
Ludwig van Beethoven
Incidental Music to Goethes Tragedy op. 84, Matthias Brandt (Sprecher), Olga Bezsmertna (Sopran), Beethoven Orchester Bonn, Ltg. Dirk Kaftan
Werke von Johann Wilhelm Hertel, Michael Haydn, Leopold Mozart und anderen
Immanuel Richter (Piccolotrompete), Hans Jürg Bättig (Orgel)
Werke von Beethoven, Rameau und Tüür
Ensemble Reflektor. Ltg. Thomas Klug
Dmitri Shostakovich
DSCH – Shostakovich Ensemble
Robert Schumann
Matthias Kirschnereit (Klavier), Konzerthausorchester Berlin, Ltg. Jan Willem de Vriend
Dmitri Shostakovich
DSCH – Shostakovich Ensemble
Franz Liszt
Joyce El-Khourzy (Sopran), Airam Hernández (Tenor), Oleksandr Pushniak (Bassbariton), Staatskapelle Weimar, Ltg. Kirill Karabits
Werke von Gershwin, Huppertz, Burleigh und anderen
Music of the 20s, Daniel Röhn (Violine), Mario Stefano Pietrodarchi (Bandoneon), Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Ltg. Case Scaglione
Sergei Prokofiev
Isabelle van Keulen (Violine/Viola), NDR Radiophilharmonie, Ltg. Andrew Manze/Keri-Lynn Wilson/ Andrew Litton
Erich Wolfgang Korngold
Annemarie Kremer, Aris Argiris, Ian Storey, Katerina Hebelková, Frank van Hove, Nutthaporn Thammathi, György Hanczár, Philharmonisches Orchester Freiburg, Ltg. Fabrice Bollon
Franz und Carl Doppler
András Adorján & Emmanuel Pahud (Flöte), Jan Philip Schulze (Klavier), Arcis Hornquartett
Emmerich Kálmán
Camille Schnoor, Daniel Prohaska u. a., Chor und Orchester des Staats­theaters am Gärtnerplatz München, Ltg. Michael Brandstätter