Wolf-Dieter Peter
MÜNCHEN: Moderne Szene für Altes
Elisabeth I. und Mary Stuart in der Uraufführung von Brett Deans „Of one Blood“ an der Bayerischen Staatsoper
Während andere Opernhäuser gegenwärtige Zeiterscheinungen auf den Spielplan bringen (z. B. Nürnberg mit der Uraufführung der Mafia-Oper Cosa Nostra oder Frankfurt mit der Uraufführung Battaglia – Die Frauen von Palermo für die Opfer der sizilianischen ‘Ndrangheta), wendet sich die Münchner Staatsoper dem 16. Jahrhundert mit Elisabeth I. und Mary Stuart zu.
Wenn die beiden Rivalinnen speziell nach Rossini und Donizetti erneut singen, dann sollte diese dritte Fassung des Librettos von Heather Betts und der Musik von Brett Dean der vieluntersuchten Problematik „Durch Blut verbunden, durch Macht getrennt“ doch Eigenes abgewinnen und uns Musiktheaterfreunde begeistern und faszinieren.
Lesen Sie weiter in Ausgabe 7-8/2026.

