Marco Frei
FÜR FRIEDLICHE KOEXISTENZ
Das Mizmorim-Festival in Basel drehte sich diesmal um das Thema „Jerusalem“
Die Mission des Kammermusik-Festivals Mizmorim in Basel, das dieses Jahr seinen zwölften Geburtstag feiert, ist eine generell versönliche. In diesem Jahr war diese Mission jedoch ein schwieriges Unterfangen, immerhin lautete das Oberthema „Jerusalem“. Als Heimat von drei monotheistischen Weltreligionen ist diese Stadt eine Weltkulturstätte im wahrsten Sinn. Auf sie beziehen sich Judentum, Islam und Christentum. Genau das macht Jerusalem seit jeher auch zu einem Pulverfass. Fanatische Kräfte der drei Religionen beanspruchen Jerusalem jeweils allein für sich, und das zieht sich durch die Geschichte. Dabei ist der Name der Stadt eigentlich ein Plädoyer für friedliche Koexistenz, jedenfalls berührt er das hebräische Shalom und arabische Salam. Beides meint Gesundheit, Frieden, auch Gruß. In dieser Lesart ist Jerusalem die „Stadt des Friedens“, doch die Realität ist leider eine andere.
Lesen Sie weiter in Ausgabe 7-8/2026.

