Verena Großkreutz
STUTTGART: Zwischen zwei Welten, das Herz geteilt
An der Stuttgarter Staatsoper wurde die Oper „Station Paradiso“ von Sara Glojnarić uraufgeführt
Eruptive, pulsierende, brodelnde, explosive Klänge, glitzernd, knisternd, quirlig, hämmernd, schreiend, schillernd; sich ständig verwandelnd, plötzlich schnell geschnitten; mal gleichzeitig, mal nacheinander. Die Partitur ist komplex: für Orchester, drei Synthesizer, dazu Tonbänder, Samples, Elektronik. Eingebettet darin Sprechgesang, operesker Gesang, Lieder, Chorisches (musikalische Leitung: Peter Rundel). Ein unruhiger Klangstrom, in den man in der Staatsoper Stuttgart, wo jetzt die Oper Station Paradiso der kroatischen Komponistin Sara Glojnarić uraufgeführt wurde, soghaft hineingezogen wird.
Auch visuell herrscht auf der Bühne absichtsvolle Reizüberflutung. Wie es Menschen empfinden, die ihre Heimat verlassen haben und nun in einer kalten, fremden Stadt ankommen.
Lesen Sie weiter in Ausgabe 7-8/2026.

