Hans-Dieter Grünefeld

SCHÖNHEIT IN VERZWEIFLUNG

Orchestergründerin Alessandra Vittini: Dirigentin mit fotografischem Gedächtnis

Rubrik: Interview
erschienen in: das Orchester 1/2026 , Seite 26

Couragiert hat Alessandra Vittini, Dirigentin aus Frankreich mit italienisch-ägyptischer Herkunft, ihre musikalische Berufung mit ihrem New International Philharmonia Orchestra in selbstverantwortlicher Profes­sion verwirklicht. Bei einem Gespräch in Wien, nach einem mit Begeisterung aufgenommenen Konzert im Musikverein, erzählt sie von diesem ambitionierten Projekt.

Was bedeutet Ihnen Musik?
Alessandra Vittini: Als ich ab dem Alter von 16 Jahren am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris war, nahm ich nicht mehr am normalen Schulunterricht teil. Meine Eltern waren damit einverstanden, weil ich zu einer umfassenden musikalischen Ausbildung entschlossen war: Klavier, Ballett, Theater. In dieser Situation fühlte ich mich sozial isoliert. Musik war immer zuerst da. Musik ist für mich eine Lingua franca oder wie Esperanto.

Lesen Sie weiter in Ausgabe 1/2026.

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