Marco Frei
SALZBURG: Ein starker Abgang
Die letzten Salzburger Festspiele von Markus Hinterhäuser
Eine Traumauslastung von rund 99 Prozent und künstlerisch insgesamt bleibende Ergebnisse: Nach seinem spektakulären Rauswurf im Frühjahr hat Markus Hinterhäuser noch einmal gezeigt, was er als Intendant der Salzburger Festspiele kann und wofür er steht. Das begann schon mit der „Ouverture spirituelle“, traditionell das Vor-Festival. Unter dem Motto „Misere“ wurde der aktuelle Weltgeschehen subtil reflektiert.
Mit Cordula Bürgi am Pult vereinten sich ausgewählte Lamentationes des spanischen Renaissance-Meisters Cristóbal de Morales und die Kantate Misere hominibus des 2017 verstorbenen Klaus Huber zu einer packenden, zeitlosen Menschheitstragödie.
Lesen Sie weiter in Ausgabe 11/2026.

