Claudia Irle-Utsch

PANORAMA FÜR GROSSE GEFÜHLE

Seit 1996 gibt es die Oper im Steinbruch im ­österreichischen Burgenland – 2025 wurde ­erstmals Wagner gegeben

Rubrik: Zwischentöne
erschienen in: das Orchester 2/2026 , Seite 44

Nächstes Jahr in St. Margarethen? Aber ja! Versprochen wird „ein Feuerwerk der Emotionen mit packenden Melodien, die in der Felslandschaft des Steinbruchs (…) den perfekten Widerhall finden“. Geboten wird, nach 2015 erneut, Giacomo Puccinis Tosca. Es geht um Leben und um Tod, um eine Frau zwischen zwei Männern, um die ewige Sehnsucht nach dem Glück. Damit spinnt die Oper im Steinbruch von St. Margarethen ihren Faden weiter. Die große Bühne bietet ein Panorama für das ganz große Gefühl, für eine Opern-Show im allerbesten Sinne: vor der eindrucksvollen Kulisse der himmelhohen Wände des schon von den alten Römern genutzten Steinbruchs, unterm Sternenhimmel des Ruster Hügellands in Sichtweite des Neusiedler Sees, mit beeindruckend musikalisch-inszenatorischer Qualität und einem Drumherum, das den Besuch der Felsenbühne zu einem sinnenreichen Erlebnis macht.

Lesen Sie weiter in Ausgabe 2/2026.

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