Michael Pitz-Grewenig

OLDENBURG: Ein plakatives Familienlabyrinth

Ein Broadway-Musical über eine psychische Krankheit feiert Premiere

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 4/2026 , Seite 60

Im Zentrum der Geschichte steht Diana Goodman, die als Ehefrau und Mutter eine zentrale Rolle im Familiengefüge einnimmt. Sie leidet aber an einer bipolaren Störung, deren Auswirkungen sich als komplexes Familienproblem erweisen. Der Verlust ihres ersten Kindes, eines Sohnes, der als Baby verstorben ist, prägt sie bis heute und wirkt sich nachhaltig auf ihr Leben und ihre Beziehungen aus. Trotz dieses tiefgreifenden Traumas bemüht sich Diana, ihre inneren Konflikte zu kontrollieren und den Anforderungen des Alltags gerecht zu werden. Um mit den Symptomen ihrer bipolaren Störung zu leben, unterzieht sich Diana einer ärztlichen Behandlung verbunden mit Medikamenten, die gezielt gegen Halluzinationen, manische Phasen und tiefe Depressionen wirken sollen. Ihr Kampf mit der Krankheit ist geprägt von dem Versuch, Stabilität und Normalität für sich und ihre Familie zu schaffen, während sie gleichzeitig immer wieder an ihre eigenen Grenzen stößt.

Lesen Sie weiter in Ausgabe 4/2026.

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