Marco Frei
MÜNCHEN: Auf den Spuren Hollywoods
Münchner Philharmoniker präsentieren Film- und Bühnenmusik
Der Start in die neue Spielzeit war für die Münchner Philharmoniker eine Achterbahnfahrt. Mit seinem designierten Chefdirigenten Lahav Shani hätte das Orchester Mitte September beim „Flanders Festival“ in Gent gastieren sollen. Es wurde ausgeladen, weil sich der in Tel Aviv geborene Dirigent als israelischer Jude und Leiter des Israel Philharmonic Orchestra nicht klar genug vom „genozidalen Regime“ in Israel distanziert habe. Es folgte international ein Sturm der Entrüstung in Politik und Kultur.
Und es folgte kurzfristig eine Einladung zum Musikfest Berlin als Zeichen der Solidarität. Zuvor wechselte Christian Beuke von den Münchner Philharmonikern zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO). Bei den Münchnern war Beuke als umtriebiger, höchst engagierter, kluger Management-Direktor vielfach die treibende, kreative Kraft hinter dem Intendanten Paul Müller. Beim DSO wirkt er nun als Orchesterdirektor, für die Münchner fraglos ein herber Verlust.
Umso interessanter das Programm, mit dem sich das Orchester Ende Januar in der Isarphilharmonie präsentierte.
Lesen Sie weiter in Ausgabe 3/2026.

