Claudia Irle-Utsch
MONHEIM TRAUT SICH
Mit der Kulturraffinerie bietet die Kleinstadt am Rhein ein wandelbares Veranstaltungshaus – und dem Kyiv Symphony Orchestra ein Zuhause
“Psst!“, mahnt die Gänseliesel und legt den Zeigefinger an den Mund. Die schnatternden Gänse sollen fein stille sein – und manch andere auch. Dort, wo die Magd mit der Gans zum ersten Mal bildlich dargestellt wird, steht auch das lateinische „Nocet esse locutum“. „Zu viel reden schadet“, findet Johann Peter Aschenbroich. Zwischen 1695 und 1743 ist er der Vogt des bergischen Amts Monheim, und seine Gänseliesel bildet seit Jahrzehnten schon das Wappen der Stadt am Rhein.
Doch in dem „Psst!“ klingt auch ein „Hast du schon gehört?“ an.
Lesen Sie weiter in Ausgabe 11/2026.

