Steffen Reinhold
LUDWIGSBURG: Festliche Klänge aus dem hohen Norden
Württembergisches Kammerorchester beleuchtet mit Ragnhild Hemsing Grieg und Sibelius in neuem Licht
Wer bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen über den Ehrenhof in den alten Hauptbau des Residenzschlosses tritt, dem weht schon auf den ersten Schritten ein Hauch von Glanz und Geschichte entgegen. Durch herzogliche Gemächer geht es in den Ordenssaal. Wer dort an einem heißen Konzert-Sommertag ankam, ahnte längst: Es war Großes zu erwarten. Der zweigeschossige Saal mit seinem Parkett, den stuckmarmornen Wänden und dem gewölbten Deckenschmuck erwies sich als klingender Resonanzkörper – wie ein altes Cello trug er jeden Ton bis in den letzten Winkel.
Bei hochsommerlichen Temperaturen gastierten die norwegische Geigerin Ragnhild Hemsing und das Württembergische Kammerorchester Heilbronn mit einem nordischen Programm der Spätromantik. Auf dem Pult standen Werke von Jean Sibelius und Edvard Grieg, zwei Komponisten, die für den Klang des hohen Nordens stehen.
Lesen Sie weiter in Ausgabe 11/2026.

