Jens Voskamp
INGOLSTADT: Nur Rokoko-Divertissement
Ingolstädter Kammerphilharmonie greift auf erfahrenes Zusammenspiel zurück
Ingolstadt ächzt und stöhnt. Gegenüber den Spitzenzeiten ist die Gewerbesteuer auf rund ein Viertel geschrumpft. Hauptsteuerbringer Audi hustet und die Stadt hat mehr als einen grippalen Infekt. Der 1966 eröffnete Kulturpalast der Donaustadt, gemeinsamer Sitz des Theaters und des städtischen Festsaals, ist längst ein Sanierungsfall, der Sichtbeton ist in die Jahre gekommen. Aber die Stadt hat die Erneuerung kurzfristig abgeblasen, ein Bürgerentscheid die geplanten Kammerspiele gestoppt. Gastspiele im Theater sind ebenso gestrichen wie die Interimsstätte für den Festsaal.
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