Uwe Kraus
HALBERSTADT: Ein geistliches Drama
Das Philharmonische Kammerorchester Wernigerode mit Verdis Requiem zu Gast in Halberstadt
Giuseppe Verdis Requiem gilt als legendär. Das Werk verbindet die Opulenz und Dramatik einer Oper mit der katholischen Liturgie, die einer Totenmesse innewohnt. Für ihn sei das eine klare geistliche Schöpfung, die sich mit dem Tod auseinandersetzt, sagt Kirchenmusikdirektor Claus-Erhard Heinrich, der die Gesamtleitung für Verdis Messa da Requiem im Halberstädter Dom übernimmt. Dazu muss man wissen: Zu Lebzeiten des italienischen Komponisten war die Uraufführung in der Kirche San Marco in Mailand 1874 die erste und letzte Aufführung des Requiems in einer Kirche. Alle weiteren Aufführungen fanden entweder in Theatern oder in Konzertsälen statt.
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