Pedro Obiera
ADAPTIERTE ANTIKE
Die 49. Tage Alter Musik in Herne blickten auf Vergangenheit und Gegenwart der „kulturellen Aneignung“
Mit einer konzertanten Aufführung von Antonio Salieris komischer Oper La Grotta di Trofonio gingen die 49. Tage Alter Musik im Kulturzentrum Herne auf gewohnt hohem Niveau zu Ende. Damit verabschiedete sich auch Richard Lorber in seiner Eigenschaft als künstlerischer Leiter, der das vom WDR veranstaltete Festival in den vergangenen 20 Jahren mit interessanten Themen belebte und aufschlussreiche Querbeziehungen zwischen Gestern und Heute herstellte. Stets mit der leisen Hoffnung, die Gegenwart mit Blick in die Vergangenheit besser verstehen und vielleicht sogar ein wenig besser gestalten zu können.
Im vergangenen Jahr standen „Recycling-Verfahren“ in der Musik des Mittelalters und der frühen Neuzeit auf dem Programm, also Übernahmen und Verarbeitungen eigener oder fremder Kompositionen. Diesmal ging es an den vier Tagen unter dem Motto „Die Welt und wir“ um das aktuell viel und kontrovers diskutierte Thema der „kulturellen Aneignung“.
Lesen Sie weiter in Ausgabe 2/2026.

