Claudia Behn

GOTHA: Der Klang Thüringens

Sinfoniekonzert zum Jubiläum: 375 Jahre Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 3/2026 , Seite 60

Im Januar fand in Gotha und Eisenach das erste Sinfoniekonzert der neuen Spielzeit der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach statt. Diese neue Spielzeit ist gleichzeitig das Jubiläumsjahr, denn sie bildet den musikalischen Auftakt zu 375 Jahren Orchestertradition in Gotha-Eisenach – unter dem Spielzeitmotto „Wanderer zwischen den Welten – Thüringen entdecken mit der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach“. Dabei geht es vor allem um herausragende Thüringer oder in Thüringen lebende, von der Landschaft geprägte Komponisten, Musiker und Instrumentenbauer, die Thüringen jahrhundertelang musikalisch prägten und deren innige musikalische Verbindung zur hiesigen Natur in Klängen festhielten. Musikalische Meisterleistungen zeigten sich vor allem in den Residenzstädten Gotha, Eisenach, Weimar und Meiningen, die auch hervorragende Hofkapellen besaßen und bahnbrechende Komponisten wie Franz Liszt und Richard Wagner anzogen. In diesem Sinne wurde auch das Konzert gestaltet. Vor dem Konzert konnte man zum besseren Verständnis eine kurze musikalische Einführung besuchen.
Zu Gehör kamen im Konzert Carl Maria von Webers geisterhaft-magische Ouvertüre zur Oper Der Freischütz, op. 77, die sich an thüringischen Sagen und historischen Schauplätzen wie der Wolfsschlucht im Hainichwald orientiert, Franz Liszts Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur, Richard Wagners Ouvertüre zur Oper Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg, die in Eisenach verortet ist, und Joachim Raffs Aus Thüringen – Suite für Orchester, WoO 45, die den Thüringenbezug bereits im Titel trägt.

Lesen Sie weiter in Ausgabe 3/2026.

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