Marco Frei
SALZBURG: O Mensch! Gib acht!
Beim 10. Taschenopern-Festival gestaltete das SWR Vokalensemble das neue Kollektiv-Musiktheater „Mensch – Masse – Macht“
Als Thomas Mann 1930 seine Novelle Mario und der Zauberer vorlegte, war die Welt längst in gefährlicher Schieflage. Mit dem italienischen Faschismus hatte sich auch der rechte Totalitarismus durchgesetzt. Die Novelle spielt in diesem Italien – da geht es um das Individuum in Masse und Macht. Am Beispiel des Barista Mario und des Investors Luigi sowie des undurchsichtigen Manipulierers und Scharlatans Cipolla wird dieser Widerstreit verlebendigt.
Der Stoff hat nicht an Aktualität eingebüßt, im Gegenteil: …
Lesen Sie weiter in Ausgabe 2/2026.

