Ingrid Ploß

GESÜNDER MUSIZIEREN

Das Freiburger Institut für Musikermedizin (FIM) hatte zum 20. Geburtstag den ganzen Fachverband zu Gast

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 9/2026 , Seite 28

Im akademischen Jahr 2025/26 jährt sich die Gründung des Freiburger Instituts für Musikermedizin zum 20. Mal. „Kann es einen schöneren Anlass geben, als zum 24. Symposium der DGfMM dieses Jubiläum einzubetten und gebührend zu feiern“, freuten sich zur Eröffnung der dreitägigen Veranstaltung die gastgebenden Gründer und Leiter des FIM, Claudia Spahn und Bernhard Richter. Im Read more about GESÜNDER MUSIZIEREN[…]

Bernd Klempnow

MORDWERKZEUG ALS REQUISIT

Silvio Kind ist Leiter der Waffenkammern der Dresdner Staatsbühnen

Rubrik: Über die Schulter
erschienen in: das Orchester 9/2026 , Seite 24

Der Meister des Dresdner Bühnentodes ist Silvio Kind. Wann immer Pistolen oder Messer in Semperoper oder Staatsschauspiel gebraucht werden, der 61-Jährige hält sie bereit. Kind arbeitet in der Rüstkammer – einer Spezialeinrichtung, wie sie nur wenige Theater in Europa besitzen. Manch Degen war schon bei Kurfürst August dem Starken im Einsatz. „Unsere Häuser haben auch Read more about MORDWERKZEUG ALS REQUISIT[…]

Frauke Adrians

DIE BESTEN TRADITIONEN

Das Jugendfolkorchester entdeckt Volkslieder aus Deutschland wieder – und macht dabei einiges neu

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 9/2026 , Seite 20

Das Folk- und Weltmusik-Festival im thüringischen Rudolstadt war Anfang Juli zum dritten Mal Zentrum und Spielort eines der in jeder Hinsicht jüngsten Orchester Deutschlands. Orchester? Kein Orchester im landläufigen Sinn, trotz der vielen Geigen. Von der Größe her ein Kammerorchester, aber welche Kammer wäre groß und offen genug, so viel Energie, Spielfreude und Vielseitigkeit aufzunehmen? Read more about DIE BESTEN TRADITIONEN[…]

Ralf-Thomas Lindner

VIEL MEHR ALS NUR EIN HOBBY

Die Bundesärztephilharmonie nimmt rare Werke in den Fokus und wagt sich auch an Mahlers Neunte

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 9/2026 , Seite 16

Die zahlreichen Laienorchester unterscheiden sich stark: Die einen proben jede Woche, die anderen treffen sich zu intensiven Arbeitsphasen. Manche spielen „nur“ die bekannten Werke der Musik geschichte und diese dann auch „nur“ mehr schlecht als recht, dafür aber ist das Bierchen nach der Probe von entscheidender gemeinschaftsstiftender Bedeutung. Andere wollen in der Freizeit gefordert werden, Read more about VIEL MEHR ALS NUR EIN HOBBY[…]

© Süddeutscher Ärztechor/-orchester e.V./Dieter Kühn

Marco Frei

MEDIZINER ALS MUSIKER

In keinem anderen Berufsfeld gibt es so viele gute semiprofessionelle Musiker wie unter Medizinern. Warum ist das so?

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 9/2026 , Seite 12

Lesen Sie weiter in Ausgabe 09/2026.

Sven Scherz-Schade

VOM CEMBALO ZUR SCHEHERAZADE

Wie das Daimler Sinfonieorchester Stuttgart zeigt, dass Werksorchester weit mehr sind als ein nostalgisches Relikt

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 9/2026 , Seite 08

Die Ölkrise war gerade überstanden und es herrschte 1978 Aufbruchstimmung, als bei Daimler-Benz die Idee aufkam, ein Orchester zu gründen. Der Grund dafür war pragmatischer Natur. Weil die Hierarchien im Unternehmen steil waren, die Belegschaft wuchs und die verschiedenen Bereiche nebeneinanderher arbeiteten, wünschte man sich mehr Austausch, mehr Miteinander, mehr Identifikation mit dem Unternehmen. Dafür Read more about VOM CEMBALO ZUR SCHEHERAZADE[…]

Eckart Altenmüller

Warum wir Musik zum Überleben mehr denn je brauchen

Ein Plädoyer für aktives Musizieren

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 7-8/2026 , Seite 71

Im Juni 1930 erhielt der Dirigent Wilhelm Furtwängler die Zuschrift eines ratlosen Konzertbesuchers, der den renommierten Pultstar fragte, ob er ihm Gründe nennen könne, warum sich bei ihm – im Gegensatz zu den anderen Konzertbesuchern – das erhoffte musikalisch-genussreiche Erlebnis nicht im Geringsten eingestellt habe. Furtwängler nahm sich immerhin die Zeit, auch diese Anfrage kurz Read more about Warum wir Musik zum Überleben mehr denn je brauchen[…]

Anno Mungen

Von Bayreuth nach Auschwitz

Oper – Politik – Gewalt

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 7-8/2026 , Seite 71

Anno Mungen hat sich einen Namen gemacht mit seinen Forschungen zum Thema „Oper im ­Nationalsozialismus“, die in der ­Ausstellung „Hitler.Macht.Oper“ 2018 gipfelten. Auch in seiner jüngsten Publikation scheint Mungen der Meinung zu sein, dass Hitler wesentliche Impulse und Strategien aus dem Werk Richard Wagners bezogen hat und zieht eine direkte Linie von Wagner (Bayreuth) zu Read more about Von Bayreuth nach Auschwitz[…]

Laurenz Lütteken

Aufgehobene Revolution

Annäherungen an Richard Wagners „Ring“

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 7-8/2026 , Seite 70

Richard Wagner reifte in Revolutionsjahren heran: Der 1813 Geborene erlebte „1830“, dann „Paris 1832“ und „erlas“ sich viel Vormärz-Gedankengut. Der Weber-Aufstand von 1844 folgte … und dann umgab den erstmals ernsthaft angestellten „Königlich Sächsischen Kapellmeister“ in Dresden nahezu alles revolutionäre Gedankengut, das im Dresdner Aufstand von 1849 gipfelte. Wagners Teilhabe führte zu Steckbrief und Flucht Read more about Aufgehobene Revolution[…]

Stephan Mösch

Bayreuth als Theater

Auf dem Weg zu einer Festspielgeschichte

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 7-8/2026 , Seite 70

Die Literatur über Wagner ist uferlos. Nun hat auch Stephan Mösch, Professor an der Hochschule für Musik in Karlsruhe, sich in seiner jüngsten Publikation in Sachen Richard Wagner „auf den Weg zu einer Festspielgeschichte“ gemacht. Wie der Untertitel des Buchs schon suggeriert, geht es Mösch nicht um eine lineare, chronologische Darstellung der Festspielgeschichte, sondern er Read more about Bayreuth als Theater[…]

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