Frei, Marco

Alpenglühen

Ausbau des Festivaltourismus in der Schweiz – Fallbeispiele aus Luzern, Gstaad und Verbier

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2010 , Seite 20

Dass die Schweiz zu den Top-Tourismuszielen gehört und zudem über eine reiche Festivallandschaft verfügt, ist eigentlich bekannt. Dennoch wurden bislang Potenziale nicht ausgeschöpft, um ausländische Besucher verstärkt anzulocken. Deswegen haben das Lucerne Festival, das Menuhin Festival Gstaad sowie das Verbier Festival neue Initiativen gestartet.

Frei, Marco

Am Scheideweg

Wie das Kammerorchester und das Sinfonieorchester Basel die lokale Kulturpolitik erleben

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2010 , Seite 22

Natürlich verraten schon die Namen, dass das Kammerorchester (KOB) und das Sinfonieorchester Basel (SOB) unterschiedlich ausgerichtet und aufgestellt sind. Während das KOB projektweise mit freien Musikern arbeitet, ist das SOB ein festes Ensemble. Nicht zuletzt erhält das KOB weitaus weniger Subventionen als das SOB. Was beide Klangkörper indes eint, ist der sorgenvolle Blick in die Zukunft.

Morgenstern, Martin

30 Jahre, jung und wild

Die sinfonietta basel behauptet sich im Konzertleben mit einem klugen Mix aus zeitgenössischen und populären Werken

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2010 , Seite 24

1980 gegründet, hat sich die basel sinfonietta bis heute ein bisschen Grünschnäbeligkeit im allerbesten Sinne erhalten. Das Orchester funktioniert in Selbstverwaltung, bietet den Musikern Mitsprachemöglichkeiten in künstlerischen wie organisatorischen Fragen und pflegt eine lebendige Kultur des produktiven Miteinanders, die von Gastdirigenten immer wieder lobend erwähnt wird: Konstruktivität und ein Tröpfchen Anarchie! So bringt die sinfonietta ihrem Publikum unbekannte, experimentelle Werke näher und reichert ihre Sinfoniekonzerte mit grenzüberschreitenden Produktionen an, die Brücken zum Jazz, zum Tanz oder Multimedia-Performances schlagen. Ein Porträt von Martin Morgenstern.

Hanssen, Frederik

Kein Phönix ohne Asche

Vom Berliner Senat wurden die Berliner Symphoniker konsequent ins Aus geführt. Doch das Orchester macht weiter, erfolgreich

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 12/2009 , Seite 30

Seit 2004 erhalten die Berliner Symphoniker keine staatliche Unterstützung mehr, dennoch sind sie weiter in aller Welt präsent. Einblicke in den harten Alltag eines Orchesters im Überlebenskampf.

Mertens, Gerald

Der Faktor 7

Herausforderungen für die deutschen Orchester 20 Jahre nach der "Wende"

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2009 , Seite 38

Am Abend des 9. November 1989 öffnete sich am Grenzübergang Bornholmer Straße in Berlin ein Schleusentor: Die DDR-Grenzer hielten dem Druck der nach der Freiheit drängenden Bürger ihres Landes nicht mehr stand. Ein politisches System löste sich auf. Viele werden sich noch genau daran erinnern, wo sie sich am Abend des 9. November 1989 aufgehalten und was sie an diesem Abend gemacht haben. Die historischen Entwicklungen des November 1989 bis hin zur Wiedervereinigung im Oktober 1990 haben unser aller Leben nachhaltig verändert. Hätte es diese Ereignisse nicht gegeben, wären unsere individuellen Lebensbahnen anders verlaufen.

Siebenhaar, Klaus

Zukunftsmodell?

Stiftungen für Orchester und Opernhäuser

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2009 , Seite 10

Alle Wege der Philanthropie, des mäzenatischen Denkens und Handelns führen zurück zum Akt des Stiftens und zur Organisationsform der Stiftung. Die Stiftung als Aufgabe und Institution kann auf eine über tausendjährige Geschichte blicken und erfreut sich auch heute großer Beliebtheit. Doch Stiftung ist nicht gleich Stiftung und gerade bei den Stiftungen in öffentlicher Trägerschaft im Kulturbereich stellt sich die Frage nach dem Nutzen.

Kolbe, Corina

Von Vorteil?

Drei Stiftungen, drei unterschiedliche Erfahrungen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2009 , Seite 14

Anders als private Stiftungen verfügen öffentlich-rechtliche Stiftungen zumeist über kein oder nur ein geringes Grundkapital. Sie sind somit auf regelmäßige Zuschüsse der öffentlichen Hand angewiesen, um ihren Betrieb finanzieren zu können. Wie eigenständig können solche Stiftungen agieren? Wie steht es, zumal in Zeiten finanzieller Krisen, um ihre Planungssicherheit? Und welche Anreize bietet die Rechtsform Stiftung privaten Geldgebern, die sich als Sponsoren engagieren wollen? Wie unterschiedlich die Erfahrungen mit dem Modell in der Praxis sind, zeigen die Beispiele der Stiftung Berliner Philharmoniker, der Stiftung Oper in Berlin und der Stiftung Württembergische Philharmonie Reutlingen, letztere eine öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts.

Scherz-Schade, Sven

Klassische Kapitalerhaltung

Stiftungen zur Förderung von Orchestern und Musiktheatern

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2009 , Seite 19

Förderstiftungen sind in den vergangenen Jahren vermehrt auch für Orchester und Musiktheater gegründet worden, zum Teil aus ganz unterschiedlichen Beweggründen heraus, aber immer mit dem Ziel, ein bestimmtes Orchester oder Musiktheater zu fördern. Ist das Modell erfolgreich oder bloß die Wegbereitung für einen sukzessiven Rückzug der öffentlichen Hand aus der Finanzierung? Sven Scherz-Schade hat sich in Herford, Siegen, Hannover und Gelsenkirchen umgesehen.

Scherz-Schade, Sven

Ideeller Mehrwert

Was sich durch Stiftungsgründungen für Orchestermusiker ändert

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2009 , Seite 22

Hörbar ist der Unterschied nicht, aber fühlbar. Mal mehr, mal weniger. So in etwa empfinden es die Musiker, die in einem Orchester spielen, das durch eine Stiftung mit unterstützt und gefördert wird. In ihrem eigentlichen Berufsalltag ändert sich durch die Stiftung nichts Konkretes oder Arbeitstechnisches, wohl aber wird das Selbstverständnis des Orchesters insgesamt und die Gefühlslage des einzelnen Musikers mitunter positiv beeinflusst.

Frucht, Stephan

Dauerhaft und stabil?

Förderprogramme in Zeiten der Finanzkrise

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2009 , Seite 24

Die deutsche Stiftungslandschaft blüht. Immer mehr Stiftungen werden gegründet, auch für die Förderung von Orchestern und Profimusikern. Aber: Wie dauerhaft ist das Engagement? Und vor allem: Wie stabil sind Förderprogramme in der Finanzkrise? Die deutsche Kulturförderung ist stabiler als manche Einschätzungen zurzeit glauben machen wollen.

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