Scherz-Schade, Sven

Kurz vor dem Jubiläum

Landeskapelle Eisenach

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2015 , Seite 16

Als das Orch­ester 2012 ganz ver­schwinden sollte, kon­nten mas­sive Demon­stra­tio­nen das Schlimm­ste ver­hin­dern. Die Ungewis­sheit bleibt jedoch beste­hen.

Frei, Marco

Nachhaltigkeit und Befreiung von Zwängen

Für die Sächsische Bläserphilharmonie und das Leipziger Symphonieorchester war das eine wesentliche Voraussetzung für den Neustart

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2015 , Seite 20

Die Zwang­fu­sion des Bla­sor­ch­esters mit dem Sin­fonieorch­ester 1997 war eine höchst frag­würdi­ge poli­tis­che Entschei­dung und wurde zum Glück rück­gängig gemacht, aber leicht haben es die musik­er bei­der Klangkör­p­er sei­ther noch immer nicht.

Frei, Marco

Gestutzt, aber gestärkt

Wie das Münchner Rundfunkorchester wiedergeboren wurde

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2015 , Seite 24

Vor zehn Jahren stand das Orch­ester plöt­zlich vor dem Aus, per­sön­liche Tragö­di­en spiel­ten sich ab. Öffentliche Protest-Aktio­nen, kon­struk­tive Ver­hand­lun­gen mit dem Arbeit­ge­ber und auch die Hal­tung des BR-Sym­phonieorch­esters halfen dem Rund­funko­rch­ester damals zu über­leben.

Frei, Marco

Kundenorientierung und Relevanz

Damit hat das Deutsche Filmorchester Babelsberg manche Krise erfolgreich gemeistert

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2015 , Seite 28

Als die bran­den­bur­gis­che Kul­tus­min­is­terin Johan­na Wan­ka vor zehn Jahren die Förderung des Tra­di­tion­sor­ch­ester kom­plett ein­stellen wollte, obwohl dieses mehr als die Hälfte seines jährlichen Etats bere­its damals selb­st erwirtschaftete, löste sie einen Sturm der Entrüs­tung aus. Heute schätzt die Lan­desregierung ihr Fil­morch­ester als Alle­in­stel­lungsmerk­mal.

Cornils, Matthias

ARD-Rundfunkklangkörper: Pflicht oder Kür?

Zwischen Kulturauftrag und Haushaltsabgabe – Wohin steuert der öffentlich-rechtliche Rundfunk?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2015 , Seite 30

Das Rund­funkrecht set­zt für die weltweit beispiel­lose Rund­funko­rch­ester-Kul­tur in Deutsch­land wichtige Rah­menbe­din­gun­gen; ob eine Gesellschaft sich kul­turellen Reich­tum auch in der Zukun­ft leis­ten will, ist schlussendlich eine poli­tis­che Entschei­dung.

Frei, Marco

Theater muss der Gesellschaft etwas wert sein”

Im Interview mit Harald Mayr, langjähriger Geschäftsführender Kaufmännischer Direktor des Tiroler Landestheaters in Innsbruck

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2011 , Seite 30

?Seit über 40 Jahren wirkt Har­ald Mayr am Tirol­er Lan­desthe­ater in Inns­bruck, davon seit 25 Jahren als Geschäfts­führen­der Kaufmän­nis­ch­er Direk­tor. In sein­er Amt­szeit wurde das Haus in eine GmbH umge­wan­delt und das Orch­ester betrieblich inte­gri­ert – Grund genug für eine Bilanz.

Gartiser, Peter

Der Preis spielt keine Rolle?

Preispolitik und -gestaltung bei Orchestern und Konzerthäusern

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2011 , Seite 34

Die Gestal­tung der Preise für Kul­turver­anstal­tun­gen fol­gt keinen erkennbaren Regeln: Sind es Kalku­la­tion­sergeb­nisse, nach der Rech­nung “Kosten plus X”? Sind es die Preise, die der Wet­tbe­werb fordert, mal knapp darüber, mal darunter? Sind es die Preise, über die ein Gremi­um, der Träger oder Zuwen­dungs­ge­ber, etwa der Stad­trat, befind­et? Oder sind es die Beträge, die der Kunde bere­it ist zu bezahlen?

Mertens, Gerald

Konsolidierung

Warum wir endlich eine Debatte über die Zukunft der Theater- und Orchesterfinanzierung brauchen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2011 , Seite 12

In den ver­gan­genen 20 Jahren ist die Zahl der öffentlich geförderten Kul­tur­orch­ester in Deutsch­land kon­tinuier­lich zurück­ge­gan­gen. Entwed­er wur­den Zuwen­dun­gen für die Orch­ester über län­gere Zeit nicht erhöht, umverteilt oder im schlimm­sten Fall kom­plett gestrichen. Orch­ester wur­den fusion­iert, aufgelöst, wegges­part. 2019 läuft der Sol­i­darpakt II in den neuen Bun­deslän­dern aus, 2020 greift in allen Län­dern die Schulden­bremse. Wann endlich begin­nt für die Kul­tur, für die The­ater und Orch­ester die ern­sthafte öffentliche Debat­te über das Ende des Eins­parens, das Ende des weit­eren Kürzens und über den Beginn und die Per­spek­tiv­en ein­er echt­en Kon­so­li­dierung? Wie kön­nten neue Mod­elle ausse­hen?

Scherz-Schade, Sven

Es bleibt stabil

Öffentliche Kulturfinanzierung im Land Niedersachsen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2011 , Seite 18

Klas­sik genießt im Bun­des­land Nieder­sach­sen eine hohe Wertschätzung. Das zeigt sich nicht zulet­zt in der Selb­stver­ständlichkeit der Kul­tur­fi­nanzierung. Detlef Lehm­bruck leit­et im Min­is­teri­um für Wis­senschaft und Kul­tur das Refer­at für Musik und The­ater. Er ist Jurist, studierte aber zudem Musik­wis­senschaft an der Freien Uni­ver­sität Berlin und in Tübin­gen.

Scherz-Schade, Sven

Ausweg Doppik?

Kommunen und ihre Kulturfinanzierung

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2011 , Seite 21

Die Städte und Gemein­den gel­ten als die Haupt­sor­genkinder der Zukun­ft öffentlich­er Kul­tur­fi­nanzierung. Wobei die Sit­u­a­tio­nen der Kom­munen unter­schiedlich sind. Je nach Bun­des­land tra­gen die Kom­munen teil­weise über 80 Prozent, ander­norts um die 40 Prozent der Kul­tur­fi­nanzierung ins­ge­samt. Repub­lik­weit sind sie der Haupt­fi­nancier des Kul­turbere­ichs. Doch viele Kom­munen müssen sich zunehmend ver­schulden. Sie wer­den immer stärk­er mit Sozialaus­gaben belastet. Das gilt vor allem für Städte, die von hoher Arbeit­slosigkeit betrof­fen sind. Bei nicht aus­geglich­enen Haushal­ten müssen sie vor­rangig im „nicht pflichti­gen Bere­ich“ wie Sport, Freizeit und Kul­tur kürzen, obwohl die Beiträge, die hier einzus­paren sind, zu Haushaltssta­bil­isierun­gen oder -sanierun­gen ins­ge­samt nur wenig beitra­gen kön­nen. Zum Beispiel Dort­mund…