Michael Haydn

Symphonies 13 & 20/ Notturno No. 1

Deutsche Kammerakademie Neuss, Ltg. Lavard Skou-Larsen

Rubrik: CDs
erschienen in: das Orchester 03/2019 , Seite 64

Die Musik des jün­geren Brud­ers von Joseph Haydn ste­ht noch immer im Schat­ten der Musik des Brud­ers und der von Wolf­gang Amadé Mozart, seines Kol­le­gen in Salzburg­er erzbis­chöflichen Dien­sten. Dabei hat Michael Haydn, der in den let­zten Jahrzehn­ten des 18. Jahrhun­derts das Musik­leben in der Stadt an der Salzach wesentlich prägte, ein umfan­gre­ich­es und anspruchsvolles Read more about Sym­phonies 13 <span class=“amp”>&</span> 20/ Not­turno No. 1[…]

Johann Sebastian Bach

Motetten

Max Hanft (Orgel), Günter Holzhausen (Violone), Chor des Bayerischen Rundfunks, Ltg. Howard Arman

Rubrik: CDs
erschienen in: das Orchester 03/2019 , Seite 64

Die Motette, für lange Zeit die dominierende Gat­tung in der lutherischen Kirchen­musik, stand während Bachs Leipziger Amt­szeit bere­its im Schat­ten der zen­tralen Kan­tate. Das Reper­toire bilde­ten haupt­säch­lich Motet­ten­samm­lun­gen aus dem frühen 17. Jahrhun­dert und es wurde vor­ge­tra­gen von den „Motet­ten-Singern“, d.h. von den Thomass­chülern, die Bach als noch nicht für die Fig­u­ral­musik qual­i­fiziert erachtete. Der Read more about Motet­ten[…]

Gerald Barry

Sextett

for clarinet doubling bass clarinet, trumpet, two marimbas, piano and double bass, Partitur/Stimmen

Rubrik: Noten
erschienen in: das Orchester 03/2019 , Seite 63

Der irische Kom­pon­ist Ger­ald Bar­ry liebt eine klare musikalis­che Sprache. Sie reicht von scho­nungslos­er Härte bis zu Trans­parenz, die aber immer klar kon­turi­ert bleibt. In Bar­rys Musik find­en sich Klangflächen, in denen die Musik etwas sur­re­al Objek­thaftes erhält, pointierte Rhyth­men, grelle Klan­glichkeit und ein kantiger und grim­miger Humor. In fast schon slap­stick­hafter Weise tobt sich Read more about Sex­tett[…]

Garth Knox

Violin Spaces

Contemporary violin studies, mit einem Geleitwort von Carolin Widmann

Rubrik: Noten
erschienen in: das Orchester 03/2019 , Seite 63

In der Vio­lin­lit­er­atur hat es schon so manch eine Etüde für Fort­geschrit­tene zur „Konz­ertreife“ gebracht. Man denke nur an Nic­colò Pagani­nis 24 Capri­cen, die, zwar kaum als kom­plet­ter Zyk­lus, doch zumin­d­est hin und wieder in Teilen aufge­führt wer­den. Natür­lich waren diese Etü­den in Zeit­en des aufk­om­menden Vir­tu­osen­tums im 19. Jahrhun­dert und in der Folge ent­stande­nen Read more about Vio­lin Spaces[…]

Iwan Müller

Konzert

für Klarinette und Orchester Nr. 6, Klavierauszug

Rubrik: Noten
erschienen in: das Orchester 03/2019 , Seite 62

Die Entwick­lung der Klar­inette wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhun­derts maßge­blich durch den in Reval (Tallinn) gebore­nen Iwan Müller (1786–1854) vor­angetrieben. Er war als durch Europa reisender kom­ponieren­der Klar­inet­ten-Vir­­tu­ose zugle­ich als sein eigen­er Botschafter unter­wegs, um die Klar­inet­ten­welt von seinen bahn­brechen­den Erfind­un­gen zu überzeu­gen. Sein Ziel war, Klar­inet­tis­ten durch Verbesserun­gen und Anbringung weit­er­er Read more about Konz­ert[…]

Maurice Ravel

Bolero

pour orchestre symphonique. Éditions révisées sous la direction de François Dru/Quentin Hindley (Version de 1928, Ballet en I Acte), Quentin Hindley (version de 1929, Concert) und Louis Langrée/Alain Pâris/Pascal Rophé (Comité de lecture), Ravel Edition vol. 1, Partitur

Rubrik: Noten
erschienen in: das Orchester 03/2019 , Seite 62

Hil­fe, ein Ver­rück­ter“, soll bekan­ntlich eine Dame gerufen haben, nach­dem am 22. Novem­ber 1928 die Urauf­führung des als skan­dalös emp­fun­de­nen Bal­letts mit dem Titel Bolero mit der Tänz­erin, Bestel­lerin und Wid­mungsträgerin Ida Rubin­stein been­det war. Seit der Auf­führung der Orch­ester­ver­sion ein Jahr später ist der Bolero, der sich nach dem Willen Rav­els spanisch ohne Akzent Read more about Bolero[…]

Joseph Joachim

Fantasie über Ungarische Motive (1850)/Fantasie über Irische [Schottische] Motive (1852)

für Violine und Orchester, Urtext

Rubrik: Noten
erschienen in: das Orchester 03/2019 , Seite 61

Ich kann’s nicht unter­lassen, wenig­stens mit eini­gen Worten Ihnen zu sagen, welch einen uner­hörten, beispiel­losen Erfolg unser lieber Joseph gestern Abends im Phil­har­monis­chen Con­cert durch seinen Vor­trag des Beethoven’schen Vio­lin-Con­certes gehabt hat. Ein Jubel des ganzen Pub­licums, eine ein­stim­mige Liebe und Hochachtung aller Musik­er, eine her­zliche Zunei­gung von Allen, die an der Musik aufrichtig theil­nehmen Read more about Fan­tasie über Ungarische Motive (1850)/Fantasie über Irische [Schot­tis­che] Motive (1852)[…]

Jonas Lohse

Das Kontrabass-Buch/ Double Bass Fingerboard Chart & Cheat Sheet

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 03/2019 , Seite 60

Jonas Lohse ist ein Kon­­tra­bass-Enthu­si­ast. Die vor­liegende Mono­grafie über das größte der Stre­ichin­stru­mente hat der Kon­tra­bassist und Instru­menten­bauer Lohse nicht nur ver­fasst – er hat auch selb­st für Grafik und Satz gesorgt und Buch und Griffta­belle gle­ich im Eigen­ver­lag her­aus­ge­bracht. Und auch der Ein­stieg in die 224 Seit­en mit jed­er Menge Infor­ma­tio­nen, Fotos und Grafiken Read more about Das Kon­tra­bass-Buch/ Dou­ble Bass Fin­ger­board Chart <span class=“amp”>&</span> Cheat Sheet[…]

Auli Eberle (Hg.)

Peter Ruzicka

Komponist, Dirigent, Intendant, Weggefährte. Passagen – ins Innere

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 03/2019 , Seite 60

Als pro­moviert­er Jurist, Experte für Urhe­ber- und Leis­tungss­chutzrecht, ehe­ma­liger Inten­dant des RSO Berlin, der Ham­bur­gis­chen Staat­sop­er, der Münch­n­er Bien­nale und der Salzburg­er Fest­spiele nahm der Kom­pon­ist und Diri­gent Peter Ruz­ic­ka ein­flussre­iche Posi­tio­nen im Wirkungs­ge­füge des bun­des­deutschen Musik­lebens ein. Als Kün­stler durch handw­erk­liche Akri­bie und schöpferischen Selb­stzweifel beglaubigt, als Lenker, Mit­tler und Förder­er im musikkul­turellen Funk­tionssystem Read more about Peter Ruz­ic­ka[…]

Ralf Günther

Als Bach nach Dresden kam

Rubrik: Bücher
erschienen in: das Orchester 03/2019 , Seite 59

Es kön­nen keine schlecht­en Zeit­en sein, in denen Büch­er wie dieses geschrieben, ver­legt, verkauft und gele­sen wer­den. Die hüb­sche und unter Ken­nern und Lieb­habern wei­thin bekan­nte Geschichte vom ver­hin­derten Klavier­du­ell zwis­chen Bach und dem franzö­sis­chen Kom­pon­is­ten Louis Marchant in Dres­den 1717 ste­ht im Zen­trum der hier auf 140 Seit­en aus­ge­bre­it­eten Nov­el­le. Der Autor hat erkennbar Read more about Als Bach nach Dres­den kam[…]