Frei, Marco

Eingeschworene Gemeinschaften

Der Musikeralltag in Orchestern und Kapellen an Kurorten

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2010 , Seite 20

So unterschiedlich die Kurorte ausgerichtet sind, lassen sich auch verschiedene Musikeralltage in den jeweiligen Ensembles beobachten. Die Bedingungen differieren mitunter erheblich. Umso wichtiger ist das soziale Klima, wie von Musikern zu hören ist.

Frei, Marco

„Wie eine Fußballmannschaft”

Posaunist Roman Riedel über das Kurorchester Bad Kissingen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2010 , Seite 22

Er hat in Trossingen, Hamburg, Wien und Graz studiert, seit 2003 sitzt Roman Riedel im Kurorchester von Bad Kissingen. Für den 1973 geborenen Posaunisten ist das eine “große Lebens- und Berufserfüllung. Wir fragten ihn, warum.

Parolari, Reto

Es geht ums Überleben

Sventha Danneberg ist seit 28 Jahren Konzertmeisterin im Kurorchester Bad Wiessee

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2010 , Seite 24

Bad Wiessee am Tegernsee ist ein klassisches Beispiel für den personellen und finanziellen Rückbau eines Kurochesters. Noch Anfang der 1980er Jahre umfasste das Ensemble 30 Musiker, heute sind es in den Sommermonaten nur noch elf, im Winter ganze vier. Zudem ist die finanzielle Situation belastend.

Wiese, Henrik

“Was ist schlimmer als eine Flöte?”

Stammt die abschätzige Bemerkung über die Flöte von Mozart?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2009 , Seite 38

“Was ist schlimmer als eine Flöte?” Auch dem Philosophen Friedrich Nietzsche war diese Scherzfrage bekannt. Was hat sie eigentlich mit Mozart zu tun? Eine kleine Entdeckungs­reise in die Biedermeierzeit.

Gaiser, Sigrid

Das ist doch wieder mal klassisch…

Ergebnisse und Konsequenzen aus einer Studie zu "Einstellungen zum Begriff klassische Musik"

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2009 , Seite 35

Unzählige Definitionsversuche für die klassische Musik liegen seit der Entstehung des Begriffs vor. Doch wie ist sein historischer Werdegang und was stellen sich die Menschen heutzutage unter klassischer Musik vor? Was bewirkt unterschiedliche oder gleiche Einstellungen, wie sind sie entstanden und welche Auswirkungen haben sie in Bezug auf die klassische Musik? Sigrid Gaiser ist diesen Fragen nachgegangen.

Graber, Oliver Peter

Ballettmusik – die ungeliebte Gattung

Anmerkungen zu einem Spezialfall funktioneller Musik

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2009 , Seite 42

Kaum eine andere musikalische Gattung wurde im Laufe ihrer Geschichte derart kontrovers diskutiert wie die Ballettmusik. Oftmals belächelt, tendiert die kompositorische Neuproduktion auf diesem Gebiet gegenwärtig global de facto gegen Null. Doch woran liegt dies und welche Entwicklungen lassen sich für die Zukunft dieser Kunstform erwarten?

Frei, Marco

Die Gegenwart der Vergangenheit

Mariss Jansons führt durch das russische St. Petersburg

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 12/2008 , Seite 38

Als Mariss Jansons für eine Fernsehdokumentation des Bayerischen Rundfunks durch St. Petersburg führte, wollte der Chefdirigent des BR-Symphonieorchesters und des Concertgebouw-Orchesters Amsterdam eigentlich seine schöne Heimat zeigen. Doch präsentierte sich eine Metropole der Widersprüche und Mängel, auch im Musikleben. Und mit einer Vergangenheit, die noch nicht aufgearbeitet ist.

Mertens, Gerald

Am Anfang war die Musik

Die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für die deutsche Orchester- und Musikkultur

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2008 , Seite 26

“Am Anfang war nicht das Wort, sondern die Musik.” So kurz und bündig könnte man in leichter Abwandlung der Einleitungssätze des Johannesevangeliums das historische Verhältnis des Rundfunks zu seinen Klangkörpern zusammenfassen. Der geschichtliche Rückblick auf die Entwicklung des deutschen Rundfunks und seiner Klangkörper vermittelt einen intensiven Eindruck von seiner besonderen Bedeutung für die Musikkultur – bis in unsere Zeit.

Schultz, Wolfgang-Andreas

Tonalität heute — warum nicht?

Ein Plädoyer für die Vielfalt der Stile

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2008 , Seite 36

Seit den 1950er Jahren ist das Komponieren umstellt von Verboten der Art: Man kann heute nicht mehr tonal komponieren, Melodien schreiben, harmonische Klänge verwenden. Längst ist es Zeit zum Umdenken. Auch in Deutschland sollte der Weg endlich frei werden für eine Pluralität der Stile.

Breidenstein, Helmut

Mälzels Mord an Mozart

Die untauglichen Versuche, musikalische Zeit zu messen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2007 , Seite 08

Für Haydn und Mozart war die Geschwindigkeit ihrer Werke durch Taktart, kleinste Notenwerte und Tempowort gemeinsam definiert. Selbst Beethoven hat trotz aller Begeisterung für Mälzels Erfindung nur etwa sechs Prozent seiner Werke metronomisiert. Helmut Breidenstein über die untauglichen Versuche, musikalische Zeit ins starre, lineare Schema der physikalischen Zeit zu zwängen.

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