Floros, Constantin

Tiefpunkt der Musik?

An Tschaikowsky scheiden sich bis heute die Geister

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2015 , Seite 40

Die Musikwissenschaft einschließlich Theodor W. Adorno fällte in der Vergangenheit vernichtende Urteile über Tschaikowskys Musik – gleichwohl wird sie bis heute geliebt.

Frei, Marco

Sehnsuchtsorte

Wo Komponisten einst Ruhe fanden und Großes schufen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2015 , Seite 37

Am berühmtesten sind wohl Mahlers “Komponierhäuschen”, aber auch andere Tonschöpfer hatten idyllische Rückzugsorte für ihre Arbeit, die aktuell für den Kultur-Tourismus wiederentdeckt werden.

Großkreutz, Verena

“Ein historisches Geschenk”

Die Musikalische Akademie des Nationaltheater-Orchesters Mannheim

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2010 , Seite 38

Das Orchester des Nationaltheaters Mannheim organisiert seine Sinfoniekonzert-Reihe selbst. Es beruft sich damit auf eine lange Tradition, die bis auf das Jahr 1778 zurückgeht. Die zusätzlichen Arbeiten wie Programmplanung, Solistenverpflichtungen und Buchführung werden von Orchestermitgliedern ehrenamtlich erledigt. Das kostet zwar Zeit und Nerven, doch Selbstverantwortung zu übernehmen bedeutet auch, selbst zu entscheiden: eine Chance, als Orchester ein ganz eigenes, stärkeres Profil zu entwickeln.

Sinsch, Sandra

Jugendsünden

Kulturorchester "mit Kurschatten"

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2010 , Seite 26

Manche Kulturorchester waren in ihren Aufbaujahren aktiv in der Kurmusik. Damit werden sie heute aber meistens nicht mehr gerne in Verbindung gebracht. Denn für das Kokettieren mit der leichten Muse gab es nur einen einzigen Grund: Man war noch jung an Ensemblejahren und brauchte das Geld.

Sinsch, Sandra

Keine Experimente auf dem Notenständer

Kurorchester verändern sich, das Repertoire nicht

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2010 , Seite 28

Helge Napieralla ist der Mann, der weiß, was Kurorchester wünschen. Seit knapp 30 Jahren betreut und berät der Angestellte, dessen Beruf man früher unter dem Namen Kapellenberater kannte, im Auftrag des Berliner Traditionsverlags Meisel die Musiker in den Heilbädern der Republik. Dabei kristallisiert sich über die Jahre vor allem eines heraus: Die Ensemblestruktur ändert sich, das Repertoire bleibt.

Sinsch, Sandra

Eine Plattform für die Kurmusik

Die Vereinigung Österreichischer Kurorchester

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2010 , Seite 30

Anfang der 1990er Jahre stand es um die Kurmusik in Österreich gar nicht gut. Um den Niedergang aufzuhalten, wurde die Vereinigung Österreichischer Kurorchester ins Leben gerufen. Das sichert nicht nur den Fortbestand einer Musiktradition, sondern auch Ausbildungsmöglichkeiten für den Orchestermusikernachwuchs.

Buhles, Günter

The Great American Songbook

Eine Liedtradition der Moderne

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2010 , Seite 37

Ein Genre, eine Entwicklungslinie, eine Gattung von gelegentlich verkannter Bedeutung ist der “American Standard” oder – in engerem Sinn – der Broadwaysong. Man könnte von einer anderen Liedtradition sprechen; denn tatsächlich zeitigte sie – neben Minderem – auch Kunstwerke vom Kaliber des hoch bewerteten Kunstlieds der europäischen Romantik. Günter Buhles über den US-Standard des 20. Jahrhunderts.

Parolari, Reto

Die Vergessenen

Kurorchester in Deutschland

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2010 , Seite 10

Nach wie vor musizieren täglich mehrere Dutzend Orchester und Kapellen in Kurorten – im üblichen Sprachgebrauch auch als Kurorchester bezeichnet – in Deutschland. Über ihre Tätigkeit ist kaum etwas bekannt. Die Kurorchesterszene gilt als Randerscheinung der Musik und hat doch nach wie vor eine wichtige Aufgabe in der Kulturszene der Kurorte sowie bei der Genesung der Patienten zu erfüllen.

Spohr, Mathias

Geschichte der Kurmusik

Marktplatz der Musiker und Musikstile

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2010 , Seite 14

Schon in der Antike wusste man Musik zur Genesung von Leib und Seele einzusetzen. Als sich im 18. Jahrhundert der Bade- und Kurbetrieb entwickelte, gehörte Musik ganz selbstverständlich dazu. Es entstanden nicht nur eine eigene Musikgattung, sondern auch eigene Musikensembles. Eine kleine Geschichte der Kurorchester und -kapellen.

Frei, Marco

Abgewickelt, reduziert, neu positioniert

Kurmusik im Zeichen der Kurkrise – Fallbeispiele

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2010 , Seite 16

Dass die Klangkörper an Kurorten spätestens Mitte der 1990er Jahre grundlegenden Veränderungen ausgesetzt waren, ist bekannt. Indessen zeigt sich, dass an den jeweiligen Orten höchst unterschiedlich auf diese Veränderungen reagiert wurde.

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