Sergei Rachmaninoff

Piano Trios 1 & 2/Romances op. 21 & op. 38

Andrey Baranov (Violine), Christoph Croisé (Cello), Alexander Panfilov (Klavier)

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 75

Aufgrund seiner Lebensdaten (1873–1943) fällt das Wirken des Komponisten Sergej Rachmaninow in eine Zeit großer Umbrüche, welche auch die Musikgeschichte erheblich geprägt haben: Abkehr von der Tonalität, die Einbindung neuer Klang- und vor allem auch Geräuscheffekte in die Musik sowie die Auflösung von überlieferten Gattungen und Formen, um nur die wichtigsten Aspekte zu nennen. Komponist:innen, Read more about Piano Trios 1 & 2/Romances op. 21 & op. 38[…]

Werke von Brahms, Schubert, Mendelssohn Bartholdy, Beethoven, Mozart, Händel, Chopin und Davidoff

Emanuel Feuermann – The Complete RCA Album Collection

Emanuel Feuermann (Violoncello), Jascha Heifetz (Violine), Franz Rupp, Arthur Rubinstein (Klavier), Philadelphia Orchestra, Ltg. Eugene Ormandy

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 74

Den Daumen locker abgestreckt, die übrigen Finger liegen in der vierten Lage ganz entspannt auf dem Griffbrett: Eines der Coverfotos von Emanuel Feuermann erzählt von der Leichtigkeit, mit der der Cellist jede Schwierigkeit auf dem Instrument meisterte. Für Arthur Rubinstein war der am 25. Mai 1942 mit 39 Jahren in New York an den Folgen Read more about Emanuel Feuermann – The Complete RCA Album Collection[…]

Miklós Rózsa

Ouverture to a Symphony Concert/ Hungarian Serenade/Tripartita

Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Ltg. Gregor Bühl

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 74

Blickt man auf den Werktitel Hungarian Serenade, so lässt dieser spontan an eine musikgeschichtliche Entwicklung zurückdenken, die gut ein Jahrhundert vor der Entstehungszeit in der Mitte des 20. Jahrhunderts komponierten Werks liegt: die Entstehung der nationalen Schulen. Im Laufe des 19. Jahrhunderts haben viele Komponisten im Zuge dieser Entwicklung folkloristische Anleihen verschiedener europäischer Nationen als Read more about Ouverture to a Symphony Concert/ Hungarian Serenade/Tripartita[…]

Dmitri Shostakovich

The Symphonies – Complete Recording

Marina Shaguch, Arutjun Kotchinian, Prague Philharmonic Choir, Gürzenich-Orchester Köln, Dmitrij Kitajenko

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 73

Beim Label Capriccio ist eine neue Gesamtausgabe sämtlicher Symphonien von Dmitri Schostakowitsch auf CD herausgekommen. Das ist sehr zu begrüßen, denn die hier versammelten Aufnahmen sind von enormer Qualität. Dem Dirigenten Dmitrij Kitajenko am Pult des prachtvoll disponierten, ausdrucksstark und üppig aufspielenden Gürzenich-Orchesters Köln gelingt eine famose Wiedergabe, bei der einfach alles stimmt. Seine Auffassung Read more about The Symphonies – Complete Recording[…]

Kurt Weill

The Kurt Weill Album

Katharine Mehrling, Michael Porter, Simon Bode, Michael Nag, Oliver Zwarg (Gesang), Konzerthausorchester Berlin, Ltg. Joana Mallwitz

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 73

Mit Gustav Mahlers Symphonie Nr. 4 hatte sich Joana Mallwitz als Generalmusikdirektorin von der Staatsphilharmonie Nürnberg verabschiedet. Die beiden gern zusammen eingespielten Symphonien Kurt Weills waren eines ihrer ersten Projekte am neuen Wirkungsort Berlin. Im Booklet-Interview mit James Holmes, dem Herausgeber der Symphonien in der Kritischen Ausgabe der Werke, verweist Mallwitz auf die Nähe von Read more about The Kurt Weill Album[…]

Werke von York Bowen und William Walton

Bratschenkonzerte – Viola Concerts Konzert in c-moll op. 25/Konzert in a-Moll

Diyang Mei (Viola), Deutsche Radio Philharmonie. Ltg. Brett Dean

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 72

Leidige Vorurteile: Noch immer begegnen wir der Ansicht, England sei eine Musiknation zweiten Ranges – und dann noch die Sache mit dem „Stiefkind“ Bratsche. Beides wird von der vorliegenden Neu­pro­duk­tion grandios hinweggefegt! Der große englische Bratschist Lionel Tertis war indes zurückhaltend, zeitgenössischen englischen Komponisten Kompositionsaufträge zu erteilen. Erst nachdem ihm internationale Koryphäen wie Glasunow und Read more about Bratschenkonzerte – Viola Concerts Konzert in c-moll op. 25/Konzert in a-Moll[…]

Anton Bruckner

Symphony No. 9

Tonhalle-Orchester Zürich, Ltg. Paavo Järvi

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 72

Noch rechtzeitig zum vergangenen Jubiläumsjahr von Anton Bruckner erschien diese neue CD mit seiner letzten Komposition, der Sinfonie Nr. 9 d-Moll WAB 109. Sie hat nur drei Sätze, die aber auch schon gut eine Stunde dauern. Der Komponist begann die Arbeit daran 1887, vollendete den langsamen dritten Satz 1894, brach dann aber die Arbeit an Read more about Symphony No. 9[…]

Wolfgang Amadeus Mozart

Symphonies No. 35 in D major „Haffner“/No. 40 in G minor/ No. 36 in C major „Linz“

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Ltg. Tarmo Peltokoski

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 71

In Finnland gibt es einen legendären Dirigierlehrer, den 1930 geborenen Jorma Panula. Zu seinen Schülern zählen viele inzwischen bekannte Dirigenten wie Osmo Vänskä, Jukka-Pekka Saraste, Esa-Pekka Salonen, Ari Rasilainen, Sakari Oramo, Markus Poschner, Hannu Lintu, Mikko Franck und Klaus Mäkelä. Der jüngste herausragende Spross dieser illustren Reihe heißt Tarmo Peltokoski, geboren im Jahr 2000. Die Read more about Symphonies No. 35 in D major „Haffner“/No. 40 in G minor/ No. 36 in C major „Linz“[…]

Wolfgang Amadeus Mozart

Eine kleine Nachmusik/Divertimento KV 136/Symphony Nr. 39

Wiener Concert-Verein, Ltg. Milan Turkovic

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 71

Die größten Hits sind oft die schwierigsten Stücke. Nicht nur, weil sie die Spatzen vom Dach pfeifen, sondern weil auch die Musiker sie meist sehr häufig gespielt haben: Es ist nicht einfach, eine Melodie wie am ersten Tag zu spielen, wenn man sie bereits ein ganzes Leben mit sich herumtrug. Die Musikerinnen und Musiker des Read more about Eine kleine Nachmusik/Divertimento KV 136/Symphony Nr. 39[…]

Werke von Antonio Vivaldi und Sergei Rachmaninov

Driven

Philipp Schupelius (Violoncello), Yukino Kaihara (Klavier), Metamorphosen Berlin, Ltg. Wolfgang Emanuel Schmidt

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 70

Rachmaninows Sonate gehört zu den großen Werken der Cello-Literatur. Sie bildet das Herzstück dieses Albums. Der junge, aus Berlin stammende Cellist Philipp Schupelius (Jg. 2003) stellt Werke des russischen Spätromantikers mit Konzerten Vivaldis zusammen. Schupelius, bereits vielfach ausgezeichnet, studiert an der Kronberg Academy, der Kaderschmiede internationaler Spitzenmusiker und -musikerinnen. Bei Vivaldis Cellokonzerten wirkt sein Lehrer Read more about Driven[…]

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