Christoph Schulte im Walde

DORTMUND: Wo bleibt die Guillotine?

Die Junge Oper Dortmund verzaubert mit Marc L. Voglers „Marie-Antoinette oder Kuchen für Alle!“

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 55

Die „Junge Oper Dortmund“ ist vor gut 15 Jah­ren ins Leben gerufen worden. Und als jemand, der das Projekt von Anfang an begleitet, darf man dieses wohl ganz klar als Erfolgsprojekt bezeichnen. Eines, das sich seit Gründung weiterentwickelt, immer mit dem Ziel, nicht nur Oper für, sondern auch mit dem Publikum zu machen. Mit Beginn Read more about DORTMUND: Wo bleibt die Guillotine?[…]

Christoph Schulte im Walde

DÜSSELDORF: Liebe – über planetarische Grenzen hinweg

Deutsche Oper am Rhein zeigt „Die Reise zu Planet 9“ von Pierangelo Valtinoni

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 54

Unmut unter den Leuten: Alle schuften, aber es kommt keine Knete, weil der Staat pleite ist! Die Regierung sieht das allerdings ganz anders und stöhnt lieber über die undankbaren Untergebenen – frei nach Bertolt Brecht, der mal formuliert hat: „Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung Read more about DÜSSELDORF: Liebe – über planetarische Grenzen hinweg[…]

Roland Dippel

ANNABERG-BUCHHOLZ: Brave Teufelin in irdischer Hölle

In Annaberg-Buchholz gibt es die zweite Erstaufführung einer Oper von Michael William Balfe

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 53

Intendant Moritz Gogg und Regisseur Christian von Götz setzen beim Erzgebirgischen Theater und Orchester ihre Reihe toller Musiktheater-Funde fort. Auf Hugo Hirschs von BR-Klassik ausgezeichneten Fürst von Pappenheim und Michael William Balfes Falstaff folgte am 19. Oktober dessen Satanella or The Power of Love (Satanella oder Die Macht der Liebe). Beide deutsche Erstaufführungen einer Balfe-Oper Read more about ANNABERG-BUCHHOLZ: Brave Teufelin in irdischer Hölle[…]

Susanne Petermann

BIELEFELD: One moment I held the key

Die Lichtspieloper „Herzog Blaubarts Burg“ spendet Hoffnung im Seelendschungel

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 52

Stürmischer Applaus und Bravo-Rufe in der voll besetzten Bielefelder Rudolf-Oetker-Halle, noch bevor am Ende das Licht angeht: vom „Silberrücken“ bis zum Jugendlichen hat Herzog Blaubarts Burg alle Zuhörer gebannt mitgenommen in die Seelenlandschaften eines Mächtigen, der Frauen sammelt und wieder ablegt, wenn sie ihm zu nahe treten. GMD Alexander Kalajdzic führt zurückhaltend, aber stets präzis Read more about BIELEFELD: One moment I held the key[…]

Oliver Schwambach

SAARBRÜCKEN: Die Ohren bei Wagner, die Augen auf dem alten Indien

Saarbrücker Theater entdeckt „Sita“ von Gustav Holst

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 51

Eine Uraufführung 118 Jahre nachdem eine Oper komponiert wurde: Per se ist das schon ein Ereignis. Und mit Gustav Holsts Sita hat das Saarländische Staatstheater, just an der Grenze zu Frankreich, wo doch eher frankofone Novitäten zu erwarten wären als das ein Jahrhundert lang fast vergessene Werk eines Briten, noch ein kühnes Schrittchen mehr gewagt. Read more about SAARBRÜCKEN: Die Ohren bei Wagner, die Augen auf dem alten Indien[…]

Roland Dippel

GERA: Freyers Welttheater für Wagners Geisteroper

Ein kosmischer „Fliegender Holländer“ am Theater Altenburg Gera

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 50

Für Achim Freyer ging es nach Verdis Don Carlos in den 190 Minuten der italienischen Modena-Fassung am Staatstheater Meiningen sofort im Theaterhaus Gera mit einem pausenlosen Fliegenden Holländer in 130 Minuten weiter. Der 90-Jährige verantwortete wie immer in seinen Musiktheater-Inszenierungen Regie, Bühne, Kostüme, Licht und Video. Hier kreierte er ein durch Holzschnittartigkeit, schwarz-weiß-rote Farbkonzent­ration und Read more about GERA: Freyers Welttheater für Wagners Geisteroper[…]

Marco Frei

ZU DEN WURZELN

Wie beim Vicenza Opera Festival von Iván Fischer das Musiktheater aufgefrischt wird

Rubrik: Zwischentöne
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 46

Wer das Teatro Olimpico in Vicenza bespielt, muss nicht nur mit den spezifischen Umständen des Ortes klarkommen, sondern sie schöpferisch zu nutzen verstehen. Von dem bedeutenden Renaissance-Architekten Andrea Palladio nach Vorbildern der griechisch-römischen Antike entworfen, entstand der Bau in der Zeit der Anfänge der Oper im 16. Jahrhundert. Was Palladio und die Opern-Pioniere der Zeit Read more about ZU DEN WURZELN[…]

Martin Hoffmann

DER RICHTIGE SCHLAG

Digital dirigieren lernen: Der Carus-Verlag ­bietet eine App (nicht nur) für angehende Chorleiter

Rubrik: Zwischentöne
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 44

Die Digitalisierung schreitet mit aller Macht voran. Wir alle spüren, dass wir uns erst am Beginn eines digitalen Wandels befinden, in dem auch innovative Lehr- und Lernmaterialien für Lehrende und Lernende gleichermaßen eine neue Dimension erschließen. Mit der Dirigier-App des Carus-Verlags ist da nun tatsächlich ein Meilenstein gelungen, der sich sowohl an angehende Chorleiter:innen, Kirchen- Read more about DER RICHTIGE SCHLAG[…]

Sabine Weber

AUF ZU NEUEN UFERN

Die Rheinische Kantorei beendet die Tage Alter Musik in Knechtsteden mit Frank Martins „Golgatha“

Rubrik: Zwischentöne
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 42

Fast 40 Jahre lang hat Hermann Max die von ihm gegründete Rheinische Kantorei geleitet sowie das dazugehörige, auf historischen ­Instrumenten begleitende Ensemble Das Kleine Konzert. In der Industriestadt Dormagen hielt Max, auch Organist und Kantor, die Fahnen der Alten Musik hoch. Spektakuläre Projekte hat er bei dem von ihm ebenfalls gegründeten Festival Tage Alter Musik Read more about AUF ZU NEUEN UFERN[…]

Burkhard Schäfer

STUDIO UND BÜHNE

Die Sinfonia of London ­entstand 1955 als Studio­orchester. Seit John Wilson sie reformiert hat, ist sie auch in Konzerten zu Hause

Rubrik: Interview
erschienen in: das Orchester 1/2025 , Seite 30

Herr Wilson, seit 2018 leiten Sie die Sinfonia of London. Können Sie uns etwas über die Geschichte Ihres Orchesters erzählen? John Wilson: Historisch ist es tatsächlich so, dass die Sinfonia of London 1955 zu Aufnahmezwecken ins Leben gerufen wurde. Das Orchester hat also Platten-Aufnahmen gemacht und die Musiker spielten auch Soundtracks für Filme ein. Dabei Read more about STUDIO UND BÜHNE[…]

Page Reader Press Enter to Read Page Content Out Loud Press Enter to Pause or Restart Reading Page Content Out Loud Press Enter to Stop Reading Page Content Out Loud Screen Reader Support