Archive: Artikel
Sven Scherz-Schade
Herabgestuft zur Liebhaberei
Freischaffende Musiker sorgen sich um ihren beruflichen Status
Ute Grundmann
„Die Kunst tritt in den Hintergrund“
Bei Orchestern und Theatern hinterlässt die Pandemie Spuren
Werke von Paul Hindemith, Petar Christoskow, Alexander Raichev und anderen
XX Viola Sola
Dimitar Penkov (Viola)
Dimitar Penkov war über drei Jahrzehnte lang Solobratscher der NDR Radiophilharmonie. Der vielseitige Musiker ist ebenso in der Kammermusik zu Hause, spielte lange im bulgarischen Radio-Streichquartett und tritt als Dirigent auf. 1985 war er Solist der französischen Erstaufführung von Pendereckis Violakonzert. Die CD XX Viola sola vereinigt Kompositionen des 20. Jahrhunderts für Viola solo und Read more about XX Viola Sola[…]
Nikolai Kapustin / Alfred Schnittke
Cello Concertos
Eckart Runge (Violoncello), Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Ltg. Frank Strobel
Größere Kontraste sind kaum denkbar … wirklich? Gewiss entstammen die hier zu hörenden Cellokonzerte von Nikolai Kapustin und Alfred Schnittke konträren Welten. Was die beiden Generationsgenossen indes verbindet, ist ihre Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten innerhalb der festgefügten, durch Repressalien zusammengehaltenen sowjetischen Kulturwelt der 1950er bis 1970er Jahre. Kapustin (*1937) entwickelte sich früh zu einem gesuchten Read more about Cello Concertos[…]
Dmitrij Schostakowitsch
Violin Concertos
Alina Ibragimova (Violine), State Academic Symphony Orchestra of Russia, Ltg. Vladimir Jurowski
Alina Ibragimova hat sich während der vergangenen eineinhalb Jahrzehnte kontinuierlich zentrale Teile des Violinrepertoires erarbeitet und wusste auch mit so manch ungewöhnlicher Veröffentlichung wie etwa den Violinkonzerten Nikolaij Roslavets zu glänzen. Dass die Geigerin nicht nur die klassischen und romantischen Säulen des Repertoires pflegt, sondern immer wieder gern auf Werke des 20. Jahrhunderts zurückkommt, belegt Read more about Violin Concertos[…]
Leopold van der Pals
Concertos for Violin, Piano & Cello / Mönch Wanderer
Gordan Trajkovic (Violine), Tobias van der Pals (Violoncello), Marianna Shirinyan (Klavier), Helsingborg Symphony Orchestra, Ltg. Fredrik Burstedt
In den 1930er Jahren hatte er als Komponist in Europa einen Namen. Doch in einer von Nationalismus und Krieg geprägten Zeit war für einen Kosmopoliten immer weniger Platz: Leopold van der Pals (1884-1966) wuchs in St. Petersburg an der Schnittstelle westlicher und russischer Musikkultur auf. Sein niederländischer Vater war Fabrikant und niederländischer Generalkonsul, sein dänischstämmiger Read more about Concertos for Violin, Piano & Cello / Mönch Wanderer[…]
Werke von Dvořák, Janáček und Suk
Bohemian Tales
Augustin Hadelich (Violine), Charles Owen (Klavier), Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Ltg. Jakub Hrůša
Hier ist es wieder einmal, das uralte Klischee vom „Böhmischen Musikantentum“, das offenbar immer noch als werbewirksam angesehen wird. Unter dieser einschlägigen Überschrift hat der junge Geiger Augustin Hadelich ein Programm- Potpourri tschechischer Komponisten zusammengestellt, das durchaus unterschiedlichen Repertoirewert aufweist. Zugleich ergibt sich auf diese Weise eine handliche musikalische Visitenkarte Hadelichs, der mit 36 Jahren Read more about Bohemian Tales[…]
Peter Tschaikowsky / Jonathan Leshnoff
Symphonie No. 4 / Double Concerto for Clarinet and Bassoon
Pittsburgh Symphonie Orchestra, Ltg. Manfred Honeck
Erst stutzt man. Warum stehen die Solisten des Doppelkonzerts für Klarinette und Fagott von Jonathan Leshnoff (*1973) nicht auf dem Cover? In der Ausstattung der CD des Pittsburgh Symphony Orchestra waltet trotzdem vorbildliche Genauigkeit nicht nur bei den umfangreichen Interviews und Werkeinführungen, sondern vor allem in der Auflistung der Orchestermitglieder. Da ist sogar kenntlich gemacht Read more about Symphonie No. 4 / Double Concerto for Clarinet and Bassoon[…]
Richard Wagner
Die Meistersinger von Nürnberg
Staatskapelle Dresden, Ltg. Christian Thielemann
Natürlich spielt die Sächsische Staatskapelle wunderbar, die „Wunderharfe“ Richard Wagners. Aber in der extrem langsamen und dynamisch unausgewogenen Lesart Christian Thielemanns, die Klangbalance und musikalische Dramaturgie vernachlässigt, gerät das herrliche Werk dröge, ja langweilig. Wer die umstrittene Inszenierung sah, weiß, wovon ich rede. Weder Spannung noch Esprit, Vitalität noch Launigkeit kann man Thielemanns Lesart bescheinigen. Read more about Die Meistersinger von Nürnberg[…]









