Sergej Rachmaninoff

Symphony No. 1/Symphonic Dances

Sinfonia of London, Ltg. John Wilson

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 9/2025 , Seite 77

Sergej Rachmaninoff war erst 22 Jahre alt, als er mit der Arbeit an seiner 1. Symphonie in d-Moll begann. Zwei Jahre benötigte er für die Ausarbeitung der Partitur. Gewidmet hat er diese einer gewissen „A. L.“, womit er vermutlich ein Roma-Mädchen mit dem Namen Anna Lodizhenskaja meinte. Hier haben wir es mit dem letzten Werk Read more about Symphony No. 1/Symphonic Dances[…]

Fazıl Say

Violinkonzert Nr. 2 „Spring Morning in the Days of Quarantine“/ Streichquartett/Sonate für Solo-Violine/Streichsextett Leopards

Friedemann Eichhorn (Violine), Gropius Quartett Konzerthausorchester Berlin, Ltg. Christoph Eschenbach

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 9/2025 , Seite 76

Offene Sinne für Stimuli von außen bewahrte der türkische Komponist und Pianist Fazıl Say, als er während der Corona-Pandemie auf Impressionen bei einsamen Ägäis-Strandspaziergängen mit dem Violinkonzert Spring Morning In The Days Of Quarantine reagierte: „Jeder Sonnenaufgang hatte eigenes Kolorit, eigene Textur und eigene Atmosphärik, die jeweils in die Komposition eingeflossen sind“, erinnert er sich. Read more about Violinkonzert Nr. 2 „Spring Morning in the Days of Quarantine“/ Streichquartett/Sonate für Solo-Violine/Streichsextett Leopards[…]

Johann Friedrich Agricola

Achille in Sciro

Angelo Giordano, Julia Gromball, Joel Vuik, Nicolas Ziélinski, Leila Grace Hills, Miriam Zubieta, Opernchor des Theaters Altenburg Gera, Philharmonisches Orchester Altenburg Gera, Ltg. Gerd Amelung

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 9/2025 , Seite 76

Von den Kompositionen von Johann Friedrich Agricola (1720–1774) sind auf CD einige wenige Kantaten greifbar, ansonsten ist er eher als Autor den an der Musik des 18. Jahrhunderts Interessierten bekannt. Seine Anleitung zur Singkunst, 1757 erschienen, wird in einem Atemzug mit wichtigen Quellenwerken zur Aufführung von Musik des 18. Jahrhunderts wie denen von Quantz (Versuch Read more about Achille in Sciro[…]

Antonín Dvořák

Rusalka op. 114 für Soli, Chor und Orchester

hg. von Robert Simon und Jonáš Hájek Studienpartitur, Urtext

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 9/2025 , Seite 74

Endlich gibt es eine Studienpartitur von Antonín Dvořáks vorletzter und bekanntester Oper Rusalka nach der neuen kritischen Ausgabe von 2023, die den Notentext dieses Werks auf den heutigen Stand gebracht hat. Der Librettist Jaroslav Kvapil verbrachte 1899 seine Sommerferien auf der dänischen Insel Bornholm und fand dort die Inspiration für ein Opernlibretto auf der Grundlage Read more about Rusalka op. 114 für Soli, Chor und Orchester[…]

Johann Sebastian Bach

Cembalokonzert Nr. 1 d-Moll BWV 1052

hg. von Matan Entin und Norbert Müllemann Urtext, Partitur/Streichersatz

Rubrik:
erschienen in: das Orchester 9/2025 , Seite 74

Bach gilt als Erfinder des Klavierkonzerts, also genauer gesagt als Erfinder des Konzerts für ein Tasteninstrument (jenseits der Orgel) und Orchester. Doch die Bach-Forschung ging und geht davon aus, dass Bach keine originalen Konzerte für das Cembalo und Orchester komponiert hat, sondern dass alle überlieferten Werke dieser Gattung Umarbeitungen von vorhandenen Konzerten eigener oder fremder Read more about Cembalokonzert Nr. 1 d-Moll BWV 1052[…]

Andreas Eichhorn, Paul R. Laird (Hg.)

Leonard Bernsteins Poetik

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 9/2025 , Seite 73

Leonard Bernstein (1918–1990) zählt nicht nur zu den bedeutends­ten US-amerikanischen Musikern des vergangenen Jahrhunderts, sondern er gehört auch zu jener in der Musikgeschichte seltenen Spezies des universalen Musikers: Bernstein wirkte als Dirigent, Komponist und Pianist sowie als Vermittler von Musik und setzte sich auch theoretisch mit ihr auseinander. Sein poetisch-musikästhetisches Denken spiegelt sich in seinen Read more about Leonard Bernsteins Poetik[…]

Leon J. Bly

A History of the Music for Wind Band

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 9/2025 , Seite 73

Möglicherweise stolpert man bereits beim Titel dieser gleichzeitig voluminös ausladenden wie persönlich einladenden Publikation über den Begriff „wind band“, den ins Deutsche zu übersetzen nicht leicht fällt. Die diesbezüglichen Begrifflichkeiten wie deren regionale und inhaltlichen Unterschiede sind mannigfaltig und teils widersprüchlich. Leon J. Bly differenziert und erklärt die Unterschiede und zeichnet hier eine zweitausend Jahre Read more about A History of the Music for Wind Band[…]

Michael Haas

Die Musik der Fremde

Komponisten im Exil. Aus dem Englischen übersetzt von Susanne Held

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 9/2025 , Seite 72

Über Komponisten, die vor dem NS-Regime flohen, wurde bereits viel geschrieben. Nun leistet der britisch-österreichische Musikforscher Michael Haas, Mitbegründer des Exilarte-Zentrums der Wiener Universität, einen weiteren Beitrag zum Thema. Ihm geht es um die Frage, was der Weg ins Exil für die künstlerische Arbeit bedeutet. Haas präsentiert eine heterogene Gruppe aus jüdischen, politisch verfolgten sowie Read more about Die Musik der Fremde[…]

Deutsche Oper Berlin, Jörg Königsdorf, Ralf Grauel (Hg.)

Wie kommt das Neue in die Welt?

Dreizehn Jahre Intendanz Dietmar Schwarz an der Deutschen Oper Berlin. Gespräche über große Oper, neues Musiktheater und die Kunst des Komponierens

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 9/2025 , Seite 72

Zum Erscheinungstermin des Buchs Wie kommt das Neue in die Welt? war der neueste Gegenstand der Texte noch nicht vollendet: Lash, die erste Oper von Rebecca Saunders, gelangte erst am 20. Juni 2025 zur Premiere. Der Band erzählt von der Arbeit von Dietmar Schwarz, Intendant der Deutschen Oper Berlin von 2012 bis 2025, mit dem Read more about Wie kommt das Neue in die Welt?[…]

Ralf-Thomas Lindner

HAMBURG: Quer durch Europa

Die NDR Bigband findet bei Michael Gibbs’ „Europeana“ zum gemeinsamen Sound

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 9/2025 , Seite 67

Europa – das ist ein ausgesprochen farbenreicher Kontinent. Ihm hat der 1937 in Harare (heute: Simbabwe) geborene Komponist Michael Gibbs mit seiner dreizehnteiligen Suite Europeana ein musikalisches Denkmal gesetzt. Gibbs, der unter anderem für seinen großorchestralen Jazz bekannt geworden ist, hat die Suite ursprünglich für Bigband und Sinfonieorchester geschrieben. 1995 wurde das gleichnamige Album als Read more about HAMBURG: Quer durch Europa[…]

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