Christina von Richthofen

BONN: Kraftwerk der Emotionen

Das Beethoven Orchester Bonn spielt Sauli Zinovjev und Sergej Rachmaninow

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 58

Es klang wie eine Erinnerung an das Prinzip Hoffnung, was die Schlagzeugerin Vivi Vassileva  dem Publikum in der Bonner Oper am 15. November 2024 vor der Uraufführung des neuen Stücks von Sauli Zinovjev mit auf den Weg gab. Es ist die menschliche Kreativität, die uns an das Gute erinnert und uns innerlich stark macht. Ihre Read more about BONN: Kraftwerk der Emotionen[…]

Sven Scherz-Schade

LUDWIGSHAFEN: Musikalische Kontraste im Pfalzbau

Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz liefert Fanfaren, Virtuosität und orchestrale Wucht

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 57

Mit donnerndem Paukenschlag und großer Trommel ging es los: Joan Towers Fanfare for the Uncommon Woman entfaltete drei Minuten pure, energiegeladene Strahlkraft. Markante Triolen der Hörner und scharfe Triller der Trompeten setzen in jenem 1987 entstandenen Werk eine kraftvolle Hommage an weibliche Stärke. Frauen, so die Botschaft, sind die gewissermaßen anderen fünfzig Prozent der Menschheit Read more about LUDWIGSHAFEN: Musikalische Kontraste im Pfalzbau[…]

Johannes Mundry

KASSEL: Stürmische Winde – stürmischer Beifall

Das Staatsorchester Kassel am Beginn seiner letzten Spielzeit unter Francesco Angelico

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 56

Sie zählt zu den raren Klassikgrößen, bei denen künstlerische Kreativität und politische Sensibilität keine Gegensätze sind. In ihrem 90-Minuten-Programm „Im Namen des Friedens“ verbindet Patricia Kopatchinskaja, derzeit „Artist Partner“ des SWR Symphonieorchesters, Musik und Texte über den Krieg zu einem großen Ganzen – zu einem „inszenierten Konzert“, wie sie es nennt. Sie selbst führt Regie Read more about KASSEL: Stürmische Winde – stürmischer Beifall[…]

Otto Paul Burkhardt

STUTTGART: Nachdenken über den Krieg

„Im Namen des Friedens“: Ein inszeniertes Konzert mit Patricia Kopatchinskaja

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 55

Sie zählt zu den raren Klassikgrößen, bei denen künstlerische Kreativität und politische Sensibilität keine Gegensätze sind. In ihrem 90-Minuten-Programm „Im Namen des Friedens“ verbindet Patricia Kopatchinskaja, derzeit „Artist Partner“ des SWR Symphonieorchesters, Musik und Texte über den Krieg zu einem großen Ganzen – zu einem „inszenierten Konzert“, wie sie es nennt. Sie selbst führt Regie Read more about STUTTGART: Nachdenken über den Krieg[…]

Uwe Kraus

SCHÖNBECK: Mit Witz und Energie

Die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie setzt in ihrem „Festlichen Konzert“ Klangtupfer

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 54

„Haydn – Lustspiel trifft Tragödie“ betitelt die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie in Schönebeck ihr drittes „Festliches kammerphilharmonisches Konzert“, das ganz im Zeichen von Joseph Haydn steht. Damit setzt der Klangkörper seine achtteilige Folge von Konzerten fort, die von Beethoven bis Bernstein einen Komponisten in den Fokus rückt. Lesen Sie weiter in Ausgabe 2/2025.

Uwe Mitsching

INGOLSTADT: Neue Entdeckungen und ungewohnte Kontexte

Jubiläumskonzert des Georgischen Kammerorchesters unter Pawel Kapula

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 53

Asyl in Deutschland: das war vor 60 Jahren auch ein Thema für die georgischen Musiker:innen, die sich bei einer Orchestertournee absetzten und in Deutschland blieben, ihr eigenes Orchester unter dem alten Namen aufbauten. Längst ist das Georgische Kammerorchester, einst aus Tiflis, zu einem wichtigen Kulturträger in Sachen Musik in Ingolstadt geworden, die Konzerteinführungen sind überfüllt, Read more about INGOLSTADT: Neue Entdeckungen und ungewohnte Kontexte[…]

Thomas Janssen

SCHWERIN: Im Reich des Wartens

Minimalistische und vielversprechende Klänge in Hosokawas „Hanjo“ am Mecklenburgischen Staatstheater

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 52

„Jede Entdeckung“, so schrieb Roland Barthes über „Das Reich der Zeichen“, ein fiktiv-reales Land namens Japan, „jede Entdeckung ist hier intensiv und fragil. Wiederfinden lässt sie sich allein durch die Erinnerung an die Spur, die sie in uns hinterlassen hat.“ Solche Erinnerungen haben die frühere Geisha Hanako ins Reich des Wartens geführt: „Warten, Warten . Read more about SCHWERIN: Im Reich des Wartens[…]

Sascha Jouini

GIESSEN: Selbstbezogenheit kritisch beleuchtet

Deutsche Erstaufführung der Oper „Ich, ich, ich!“ von Raquel García-Tomás am Stadttheater

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 51

Die spanische Komponistin Raquel García-Tomás hat mit ihrer 2019 in Madrid uraufgeführten Oper Je suis narcissiste auf ein Libretto von Helena Tornero mehrere Preise gewonnen. Aus guten Gründen also ließ das Stadttheater Gießen das inhaltlich aktuelle Werk von Arno Lücker ins Deutsche übersetzen. Bereits der Titel der deutschen Variante Ich, ich, ich! lässt erahnen, in Read more about GIESSEN: Selbstbezogenheit kritisch beleuchtet[…]

Doris Kösterke

FRANKFURT: Ich liebe dich, um ihn zu ärgern

Frankfurter Erstaufführung der Oper „Partenope“ von Georg Friedrich Händel mit dem Opern- und Museumsorchester

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 50

Am Vorabend hatte das Frankfurter Opern- und Museumsorchester noch Bergs Lulu gespielt. Tags drauf wechselten die Musikerinnen und Musiker zu barocken Instrumenten, um mit ganz besonders leichtfüßigen Phrasierungen die Frankfurter Erstaufführung von Partenope im Bockenheimer Depot zu spielen. Die musikalische Leitung lag beim Händel-Spezialisten George Petrou, der sich zwischendurch immer wieder ans Cembalo setzte und Read more about FRANKFURT: Ich liebe dich, um ihn zu ärgern[…]

Corina Kolbe

EIN MODERNER INFLUENCER

Eine Ausstellung zum 100. Todestag Giacomo Puccinis hat gezeigt, wie ihn der Musikverlag Ricordi zur internationalen Marke aufbaute

Rubrik: Zwischentöne
erschienen in: das Orchester 2/2025 , Seite 46

Die Uraufführung der Oper Manon Lescaut brachte Giacomo Puccini am 1. Februar 1893 den ersehnten Durchbruch. Im Teatro Regio in Turin wollte der Applaus gar nicht enden. Dutzende Male rief das begeisterte Publikum die Mitwirkenden vor den Vorhang. Der Mailänder Musikverleger Giulio Ricordi, der fest an das Talent des Komponisten glaubte, sah sich bestätigt. Mit Read more about EIN MODERNER INFLUENCER[…]

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