Maurice Ravel

Trio für Klavier, Violine und Violoncello

Urtext, hg. von Douglas Woodfull-Harris

Rubrik: Rezension
erschienen in: das Orchester 3/2025 , Seite 70

Sehr willkommen ist diese neue Urtext-Ausgabe des im Sommer 1914 entstandenen einzigen Trios für Klavier, Violine und Violoncello von Maurice Ravel, der in diesem Jahr 150 Jahre alt geworden wäre. Es handelt sich dabei sowohl um eines seiner zumindest in rhythmischer Hinsicht kühnsten Stücke als auch um ein Meisterwerk, eine in vieler Hinsicht herausragende Komposition Read more about Trio für Klavier, Violine und Violoncello[…]

Bernd Aulich

DUISBURG: Energie gepaart mit Esprit

Wie Alondra de la Parra in einem Crossover-Konzert die Duisburger Philharmoniker mitreißt

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 3/2025 , Seite 65

Wie schafft sie das nur? Wie gelingt es dieser Dirigentin, ein Orchester elektrisierend mitzureißen? Und alle Energien zu entfachen, die in einem großen Klangkörper schlummern? So beflügelnd wie man es am Dirigentenpult kaum je erlebt. Alondra de la Parra heißt die weltläufige Magierin. Dass sie, 1980 in New York zur Welt gekommen, in Mexiko-City aufwuchs, Read more about DUISBURG: Energie gepaart mit Esprit[…]

Claudia Irle-Utsch

KÖLN: Wie im Märchen

Philharmonie Südwestfalen begeistert mit der Live-Aufführung ­der Filmmusik zu „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 3/2025 , Seite 64

ENDE. Unmissverständlich machen die vier Buchstaben auf der Leinwand klar, dass sie aus ist, die Geschichte vom Aschenbrödel und dem Prinzen. Vielleicht wird sie andernorts weitererzählt, irgendwo hinter dem himmelblauen Horizont, auf den das glückliche Paar gerade zugeritten ist. Und wenn sie nicht gestorben sind … Aber sie leben doch: das verwaiste Mädchen, das auf Read more about KÖLN: Wie im Märchen[…]

Marco Frei

MÜNCHEN: Schauerlich-liebestrunkene Nacht

Das dritte Abokonzert des Münchener Kammerorchesters hält mit Enno Poppe Nachtwach

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 3/2025 , Seite 63

Im vorweihnachtlichen Trubel kann es manchmal bunt zugehen. Beim letzten Abo-Konzert des Münchener Kammerorchesters des Jahres 2024 war ein mobiles Navigationsprogramm zu Beginn des Abends nicht ausgeschaltet. „In dreihundert Metern rechts abbiegen“, dröhnte es in voller Lautstärke durch das Münchner Prinzregententheater. Großes Gelächter im Publikum. Aber wenig später kam es noch besser. Als Sarah Maria Read more about MÜNCHEN: Schauerlich-liebestrunkene Nacht[…]

Otto Paul Burkhardt

REUTLINGEN: Klanggemälde im Cinemascope-Format

Württembergische Philharmonie spielt Rachmaninow, Crusell, Mascagni und Rota

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 3/2025 , Seite 62

Es braucht nicht immer den großen Programmknüller. Das dritte Sinfoniekonzert der Württembergischen Philharmonie Reutlingen kam ohne Hauptattraktion aus. Es bot stattdessen vier etwas weniger bekannte Werke, jedes gleichwohl mit ganz eigenen Reizen. Die Stadthalle mit 1000 Zuhörenden war fast voll, die Bindung des Publikums zu seinem Orchester hat sich unter Chefdirigentin Ariane Matiakh weiter gefestigt. Read more about REUTLINGEN: Klanggemälde im Cinemascope-Format[…]

Sven Scherz-Schade

STUTTGART: Historisch informierte Kontraste

Stuttgarter Kammerorchester begeistert mit Präzision beim Auftakt seines Beethoven-Projekts

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 3/2025 , Seite 61

Ein erfrischend scharfer Klang mit gut geladener Klassikenergie kam von den ventillosen Hörnern, die bei dieser Beethoven-Interpretation markante Akzente zu setzen wussten. So etwas bleibt im Ohr! Im gut besuchten Mozartsaal der Stuttgarter Liederhalle begann das Stuttgarter Kammerorchester Ende November sein ambitioniertes Beethoven-Projekt: Bis Weihnachten 2027 sollen alle neun Sinfonien Beethovens in Studio-Produktionen auf CD Read more about STUTTGART: Historisch informierte Kontraste[…]

Ingo Hoddick

KÖLN: Abgesang auf Frieden und Wohlstand

Unter der Leitung des Gastdirigenten Osmo Vänskä übertraf sich das Gürzenich-Orchester selbst

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 3/2025 , Seite 60

Mit einer zehnminütigen Uraufführung begann das Gürzenich-Orchester im Dezember sein Sinfoniekonzert in der Kölner Philharmonie. Der 1944 (also 80 Jahre zuvor) im benachbarten Leverkusen geborene Kölner Komponist York Höller präsentierte hier sein Auftragswerk Prolog und Abgesang – Orchestrale Fantasie nach einem Motiv von Robert Schumann. Der Titel bezeichnet nicht zwei Formteile, sondern eine doppelte Funktion: Read more about KÖLN: Abgesang auf Frieden und Wohlstand[…]

Ingo Hoddick

DETMOLD: Griff nach den Sternen

Das Symphonische Orchester des Landestheaters Detmold feierte sein 175-jähriges Bestehen

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 3/2025 , Seite 59

Als Gründungsjahr des heutigen Symphonischen Orchesters des Landestheaters Detmold gilt 1849. Dienten die in den früheren Jahrhunderten im deutschen Sprachraum gegründeten Hofkapellen zunächst der Begleitung bei der Jagd, der kurzweiligen Unterhaltung und der festlichen Repräsentation der Herrschenden, sollte in dem damaligen kleinen Fürstentum Lippe die späte Gründung vor allem im Hoftheater endlich ein festes und Read more about DETMOLD: Griff nach den Sternen[…]

Doris Kösterke

FRANKFURT/MAIN: Bei lebendigem Leibe

Arthur Honeggers „Jeanne d’Arc au bûcher“ als Weihnachtsmärchen mit dem hr Sinfonieorchester

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 3/2025 , Seite 58

Kurz vor Weihnachten tourte das hr Sinfonieorchester unter seinem Chefdirigenten Alain Altinoglu mit Jeanne d’Arc au bûcher von Arthur Honegger auf einen Text von Paul Claudel durch Europa. Mit dabei waren erstklassige französische Solist:innen, der Wiener Singverein und der Kinderchor der Oper Frankfurt. Die Alte Oper war die erste Station vor der Hamburger Elbphilharmonie, der Read more about FRANKFURT/MAIN: Bei lebendigem Leibe[…]

Roland Dippel

MÜNCHEN: Frauenpower mit kroatischem Nationalidiom

Das Münchner Rundfunkorchester brachte die Oper „Judita“ des kroatischen Komponisten Frano Parać zur deutschen Erstaufführung

Rubrik: Bericht
erschienen in: das Orchester 3/2025 , Seite 57

Nach einer konzertanten Aufführung der kroatischen Nationaloper Ero der Schelm von Jakov Gotovac und einem Konzert war dieses Sonntagskonzert die dritte Kooperation des Münchner Rundfunkorchesters mit dem Heimatland seines Chefdirigenten Ivan Repušić. Zur deutschen Erstaufführung gelangte die am 14. Juli 2000 am Kroatischen Nationaltheater Split erstmals gespielte Oper Judita des Komponisten und Rockmusikers Frano Parać Read more about MÜNCHEN: Frauenpower mit kroatischem Nationalidiom[…]

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