Gerald Mertens

Balanceakt zwischen den Interessen

Teilzeit für Orchestermusiker – ein Überblick

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 03/2018 , Seite 06

Teilzeitar­beit in einem Orch­ester zu organ­isieren, wird immer kom­plex­er. Geset­zliche Bes­tim­mungen über­lagern teil­weise tar­i­fliche Regelun­gen. Viele Orch­ester suchen nach pass­ge­nauen Lösun­gen. Eine grund­sät­zliche Neu­justierung scheint erforderlich.

Frauke Adrians

Die etwas modernere Form der Teilzeit“

Das Philharmonische Staatsorchester Mainz erprobt die 75-Prozent-Stelle

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 03/2018 , Seite 10

Ganz oder gar nicht? Das ist nicht die Frage, wenn es um eine Orch­ester­stelle geht. Ganz oder halb? Das genügt vie­len nicht mehr. Im Phil­har­monis­chen Staat­sor­ch­ester Mainz sam­melt man seit Jahren Erfahrun­gen mit einem anderen Teilzeit­mod­ell, der 75-Prozent-Stelle. Völ­lig prob­lem­los ist diese „Stellen-Stück­elung“ nicht. Aber sie ist mach­bar – und vorteil­haft –, wenn Musik­er und Geschäft­sleitung mitziehen.

Marco Frei

Eine überfällige Diskussion

Teilzeit im Orchester: Risiken und Chancen aus der Sicht von Musikern

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 03/2018 , Seite 14

Das The­ma “Teilzeit” ist ein heißes Eisen, zumal im Orch­ester­leben. So heiß, dass im Gespräch das Gros der Musik­er unge­nan­nt bleiben möchte. Woran liegt das? Mit welchen Vor­be­hal­ten haben Teilzeitkräfte in Orch­estern zu kämpfen? Sind diese begrün­det? Zwei Musik­er aus unter­schiedlichen Orch­ester­typen haben offen darüber gere­det. Ein­er ist aktuell in Eltern­teilzeit, der andere arbeit­et Vollzeit.

Dorothea Biehler

Ein kleines Wunder

150 Jahre: Die Bad Reichenhaller Philharmoniker feiern Jubiläum

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 03/2018 , Seite 20

„Es ist ein kleines Wun­der, dass es in ein­er Stadt von der Größe Bad Reichen­halls ein Orch­ester gibt“, sagt Cel­listin Kat­ja Lorenz. Seit 2015 ist die gebür­tige Berliner­in festes Mit­glied des im äußer­sten Südosten Bay­erns ange­siedel­ten Klangkör­pers. Das Wun­der beste­ht vor allem darin, möchte man hinzufü­gen, dass es dieses Orch­ester 150 Jahre nach sein­er offiziellen Grün­dung im Feb­ru­ar 1868 immer noch gibt.

Thomas Nickelsen

Liebestod für Laienmusiker

Das Fuldaer Symphonische Orchester meistert große Literatur und konzertiert für den guten Zweck

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 03/2018 , Seite 24

In Deutsch­land gibt es etwa vier­hun­dert Laienorch­ester. Ihr musikalis­ches Niveau – und damit der Abstand, der sie von pro­fes­sionellen Sin­fonie- und Kam­merorch­estern tren­nt – mag von Fall zu Fall ver­schieden sein. Gemein­sam ist ihnen jedoch das große Engage­ment ihrer Mit­glieder und die Begeis­terung für die Musik. Der fol­gende Bericht ist eine Chronik zweier erleb­nis­re­ich­er und ein­drucksvoller Proben­woch­enen­den in einem dieser Orchester.

Sven Scherz-Schade

Suche nach den Besten

Probespiel, Probejahr und die Verantwortung des Orchesters

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2018 , Seite 06

Mitunter bleiben Stellen über Monate unbe­set­zt. Sowas passiert. Trotz mehrma­liger Probe­spiele mit zahlre­ichen Kan­di­dat­en kon­nte sich das Orch­ester nicht für einen Bewer­ber entschei­den. Sel­tener ist, dass nach Ablauf eines Probe­jahres die Stelle aber­mals frei wird. Die Orch­ester haben hohe Erwartun­gen gegenüber Anwärtern auf die Stellen. Übernehmen sie auch aus­re­ichend Ver­ant­wor­tung bei der Suche nach den Besten?

Marco Frei

Das Suchen und das Finden

Welche Sicht haben Orchestermusiker auf Probespiele?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2018 , Seite 10

Sie sind für alle Beteiligten ein knif­fliges Unter­fan­gen: Probe­spiele und Probe­jahre. Das gilt nicht nur für die Bewer­ber, son­dern eben auch für die Orch­ester. Die Run­den erfordern viel Konzen­tra­tion sowie Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein auf bei­den Seit­en. Wie gehen Orch­ester­musik­er damit um? Sind sie zufrieden mit dem gegen­wär­ti­gen Prozedere? Eine Stich­probe zeigt, dass sich in den ver­gan­genen vier Jahren manch­es geän­dert hat.

Sven Scherz-Schade

Probier’s mal mit mehr Probespiel?

Berufsvorbereitung für Orchestermusiker an den Musikhochschulen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2018 , Seite 14

Mitunter kön­nen sich Orch­ester bei Probe­spie­len für keinen Kan­di­dat­en entschei­den. Das wirft die Frage auf: Sind Bewer­ber von ihren Musikhochschulen nicht gut bzw. nicht gut genug vor­bere­it­et? Auf den Hochschulen lastet viel. Und nach den Bologna-Refor­men haben sie bere­its viel in Rich­tung „Berufs­fel­dori­en­tierung“ geleis­tet. Das Probe­spiel und die Vor­bere­itung darauf spie­len nach wie vor für die ange­hen­den Orch­ester­musik­er die größte Rolle.

Ute Grundmann

Eine Ära endet, etwas Neues beginnt

Die Orchester aus Gotha und Eisenach müssen zu einer neuen Thüringen Philharmonie

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2018 , Seite 24

Viele Jahre wurde disku­tiert, nach Alter­na­tiv­en und Geld gesucht, doch let­ztlich blieb als Lösung wohl nur die Fusion der bei­den Klangkör­p­er. Das aber bedeutete auch das Ende der zu DDR-Zeit­en gegrün­de­ten Lan­deskapelle Eisenach.