Dorothea Biehler

Ein kleines Wunder

150 Jahre: Die Bad Reichenhaller Philharmoniker feiern Jubiläum

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 03/2018 , Seite 20

„Es ist ein kleines Wun­der, dass es in ein­er Stadt von der Größe Bad Reichen­halls ein Orch­ester gibt“, sagt Cel­listin Kat­ja Lorenz. Seit 2015 ist die gebür­tige Berliner­in festes Mit­glied des im äußer­sten Südosten Bay­erns ange­siedel­ten Klangkör­pers. Das Wun­der beste­ht vor allem darin, möchte man hinzufü­gen, dass es dieses Orch­ester 150 Jahre nach sein­er offiziellen Grün­dung im Feb­ru­ar 1868 immer noch gibt.

Sven Scherz-Schade

Suche nach den Besten

Probespiel, Probejahr und die Verantwortung des Orchesters

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2018 , Seite 06

Mitunter bleiben Stellen über Monate unbe­set­zt. Sowas passiert. Trotz mehrma­liger Probe­spiele mit zahlre­ichen Kan­di­dat­en kon­nte sich das Orch­ester nicht für einen Bewer­ber entschei­den. Sel­tener ist, dass nach Ablauf eines Probe­jahres die Stelle aber­mals frei wird. Die Orch­ester haben hohe Erwartun­gen gegenüber Anwärtern auf die Stellen. Übernehmen sie auch aus­re­ichend Ver­ant­wor­tung bei der Suche nach den Besten?

Marco Frei

Das Suchen und das Finden

Welche Sicht haben Orchestermusiker auf Probespiele?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2018 , Seite 10

Sie sind für alle Beteiligten ein knif­fliges Unter­fan­gen: Probe­spiele und Probe­jahre. Das gilt nicht nur für die Bewer­ber, son­dern eben auch für die Orch­ester. Die Run­den erfordern viel Konzen­tra­tion sowie Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein auf bei­den Seit­en. Wie gehen Orch­ester­musik­er damit um? Sind sie zufrieden mit dem gegen­wär­ti­gen Prozedere? Eine Stich­probe zeigt, dass sich in den ver­gan­genen vier Jahren manch­es geän­dert hat.

Sven Scherz-Schade

Probier’s mal mit mehr Probespiel?

Berufsvorbereitung für Orchestermusiker an den Musikhochschulen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2018 , Seite 14

Mitunter kön­nen sich Orch­ester bei Probe­spie­len für keinen Kan­di­dat­en entschei­den. Das wirft die Frage auf: Sind Bewer­ber von ihren Musikhochschulen nicht gut bzw. nicht gut genug vor­bere­it­et? Auf den Hochschulen lastet viel. Und nach den Bologna-Refor­men haben sie bere­its viel in Rich­tung „Berufs­fel­dori­en­tierung“ geleis­tet. Das Probe­spiel und die Vor­bere­itung darauf spie­len nach wie vor für die ange­hen­den Orch­ester­musik­er die größte Rolle.

Ute Grundmann

Eine Ära endet, etwas Neues beginnt

Die Orchester aus Gotha und Eisenach müssen zu einer neuen Thüringen Philharmonie

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2018 , Seite 24

Viele Jahre wurde disku­tiert, nach Alter­na­tiv­en und Geld gesucht, doch let­ztlich blieb als Lösung wohl nur die Fusion der bei­den Klangkör­p­er. Das aber bedeutete auch das Ende der zu DDR-Zeit­en gegrün­de­ten Lan­deskapelle Eisenach.

Marco Frei

Ein Orchesterflüsterer

Das Geheimnis einer besonderen Liaison: Kirill Petrenko und das Bayerische Staatsorchester

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2018 , Seite 28

Vor rund vier Jahren wurde Kir­ill Petrenko neuer Gen­eral­musikdi­rek­tor an der Bay­erischen Staat­sop­er in München. Sei­ther wird das Bay­erische Staat­sor­ch­ester von Kri­tik und Pub­likum gefeiert. Indessen dringt kaum etwas von Petrenko nach außen, weil er keine Inter­views gibt und kaum Auf­nah­men vor­legt. Wer ist der gebür­tige Russe, der 2019 Nach­fol­ger von Simon Rat­tle bei den Berlin­er Phil­har­monikern wird? Wie erleben Musik­er und Sänger den Dirigenten?

Sven Scherz-Schade

Musik aus der Versenkung

Gute Orchestergräben sind selten, aber möglich

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 01/2018 , Seite 06

Anfangs in der Operngeschichte saßen sie mit auf der Bühne. Aber: Der Blick auf die Musik­er und ihre Instru­mente lenkt vom Büh­nengeschehen ab. Deshalb platzierte man das Orch­ester als­bald vor der Bühne, schließlich auch in versenk­ter Etage, im Orch­ester­graben. Dort ist es mal eng, mal gemütlich, mal zu dunkel und mal zu hell… Aber meis­tens – fürs Gesamtkunst­werk Musik­the­ater – dann doch genau richtig.