Ute Grundmann

Eine Ära endet, etwas Neues beginnt

Die Orchester aus Gotha und Eisenach müssen zu einer neuen Thüringen Philharmonie

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2018 , Seite 24

Viele Jahre wurde disku­tiert, nach Alter­na­tiv­en und Geld gesucht, doch let­ztlich blieb als Lösung wohl nur die Fusion der bei­den Klangkör­p­er. Das aber bedeutete auch das Ende der zu DDR-Zeit­en gegrün­de­ten Lan­deskapelle Eisenach.

Marco Frei

Ein Orchesterflüsterer

Das Geheimnis einer besonderen Liaison: Kirill Petrenko und das Bayerische Staatsorchester

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2018 , Seite 28

Vor rund vier Jahren wurde Kir­ill Petrenko neuer Gen­eral­musikdi­rek­tor an der Bay­erischen Staat­sop­er in München. Sei­ther wird das Bay­erische Staat­sor­ch­ester von Kri­tik und Pub­likum gefeiert. Indessen dringt kaum etwas von Petrenko nach außen, weil er keine Inter­views gibt und kaum Auf­nah­men vor­legt. Wer ist der gebür­tige Russe, der 2019 Nach­fol­ger von Simon Rat­tle bei den Berlin­er Phil­har­monikern wird? Wie erleben Musik­er und Sänger den Dirigenten?

Sven Scherz-Schade

Musik aus der Versenkung

Gute Orchestergräben sind selten, aber möglich

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 01/2018 , Seite 06

Anfangs in der Operngeschichte saßen sie mit auf der Bühne. Aber: Der Blick auf die Musik­er und ihre Instru­mente lenkt vom Büh­nengeschehen ab. Deshalb platzierte man das Orch­ester als­bald vor der Bühne, schließlich auch in versenk­ter Etage, im Orch­ester­graben. Dort ist es mal eng, mal gemütlich, mal zu dunkel und mal zu hell… Aber meis­tens – fürs Gesamtkunst­werk Musik­the­ater – dann doch genau richtig.

Frauke Adrians

Parsifal“ im T‑Shirt

Hartmut Haenchen hat schon viele Gräben gemeistert — doch keiner ist wie der in Bayreuth. Interview: Frauke Adrians

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 01/2018 , Seite 10

Hitze, Enge, Höl­len­lärm: Wenn Musik­er schildern, wie sie den Graben des Bayreuther Fest­spiel­haus­es erlebt (und über­lebt) haben, gruseln sich die Nichteingewei­ht­en. Wegen unzure­ichen­der Belüf­tung sollen dort schon Musik­er kol­la­biert sein. Hart­mut Haenchen hat bei den Fest­spie­len 2016 und 2017 den Par­si­fal geleit­et. Im Gespräch mit Frauke Adri­ans beschreibt er den Graben-All­t­ag aus Dirigentensicht.

Graben-Geschichten

Von Hammerwerfern, Sekundenschläfern und lieben Nachbarn

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 01/2018 , Seite 14

Orch­ester­musik­er bericht­en von Freud und Leid der Untergrundarbeit.

Vongries, Caroline

Identität

Wer eigentlich ist das Orchester?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2008 , Seite 08

Wer eigentlich ist das Orch­ester? Die Musik­er? Die exponierte Fig­ur des Chefdiri­gen­ten? Oder sind es in Zeit­en von Marken­bil­dung, Mark­t­po­si­tion­ierung und Audi­ence Devel­op­ment gar die Man­ag­er, die für das Pro­fil zuständig sind und die Iden­tität eines Orch­esters prägen?

Vongries, Caroline

Wir – das Orchester

Innensicht: Wie Musiker Identität erleben und generieren

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2008 , Seite 11

Das Orch­ester sind wir selb­st, sagen die Musik­er. Doch auch das “Wir” muss erar­beit­et wer­den. Und wie man es anstellt, dass es eine Gemein­schaft wird, die nicht nur gut miteinan­der auskommt, son­dern auch noch gut klingt, das bleibt ein Geheimnis.

Vongries, Caroline

Vertrauen ist alles

Außensicht: Orchestermanager als Brückenbauer und Identitätsvermittler

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2008 , Seite 14

Iden­titätss­tif­tend ist für die kün­st­lerischen Leit­er, Chefdiri­gen­ten und
Gen­eral­musikdi­rek­toren vor allem die Kom­mu­nika­tion eines Ideals durch die Musik, der Klang eines Orch­esters, die Res­o­nanz bei den Musik­ern, beim Pub­likum und den Medi­en. Inten­dan­ten und Man­ag­er wiederum müssen ihr Orch­ester gut ken­nen, um möglichst rei­bungslose Abläufe zu garantieren und einen Klangkör­p­er äußer­lich iden­ti­fizier­bar zu machen.

Vongries, Caroline

Auf Augenhöhe

Im Gespräch mit Gabriel Feltz

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2008 , Seite 16

Gabriel Feltz, Jahrgang 1971, ist seit 2004 Chefdiri­gent der Stuttgarter Phil­har­moniker. Vor einem Jahr wur­den die Stuttgarter Phil­har­moniker unter sein­er Leitung für den bis heute umfan­gre­ich­sten Auf­führungszyk­lus eines deutschen Orch­esters mit Werken Rach­mani­noffs mit dem “Prix Rach­mani­noff” ausgezeichnet.

Vongries, Caroline

Vielköpfiges Individuum

Im Gespräch mit Marcus Bosch

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2008 , Seite 18

Mar­cus Bosch, Jahrgang 1969, hat das Sin­fonieorch­ester Aachen, dem er seit 2002 als Chefdiri­gent vorste­ht, als kul­turellen Angelpunkt in der Stadt Aachen etabliert und das Konz­ert­pub­likum mehr als ver­dop­pelt. Mit seinen CD-Ein­spielun­gen, zum Beispiel den Sin­fonien von Bruck­n­er, gewann Bosch inter­na­tionale Aufmerksamkeit.