Schuppert, Maria / Stefan Simon

Vorbereitung auf den Arbeitsplatz

Herausforderungen und Aufgaben für die musikalischen Ausbildungsinstitutionen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2015 , Seite 28

?Die Imple­men­tierung von Stu­di­en­ange­boten aus den Bere­ichen Musik­phys­i­olo­gie, Musik­er­medi­zin, Musik­man­age­ment und Kar­ri­ere­ber­atung in den Fächerkanon der kün­st­lerischen und päd­a­gogis­chen Aus­bil­dung wird sehr unter­schiedlich umge­set­zt. Befür­worter und Skep­tik­er disku­tieren kon­tro­vers über die Band­bre­ite der Auf­gaben unser­er Aus­bil­dungsin­sti­tu­tio­nen zur Vor­bere­itung auf den Musik­er­ar­beit­splatz.

Türk-Espitalier, Alexandra

Mehr als Rückenschule und Gymnastik

Musikerarbeitsplätze erfordern vielfältigen Einsatz von Physiotherapie und Körpertechniken

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2015 , Seite 22

?Die Arbeits­be­din­gun­gen eines Trompe­ten­lehrers an ein­er Musikschule unter­schei­den sich deut­lich von denen ein­er Geigerin im Sin­fonieorch­ester. Was bei­de Instru­men­tal­is­ten verbindet, sind die Musik – und häu­fig lei­der auch Schmerzen oder andere berufs­be­d­ingte Beschw­er­den. Begeben sie sich z.B. wegen Rück­en­schmerzen in phys­io­ther­a­peutis­che Behand­lung, stellt der Ther­a­peut oft fest, dass es nicht nur „den“ Musik­er nicht gibt, son­dern auch nicht „den“ Musik­er­ar­beit­splatz. Spez­i­fis­ches Fach­wis­sen und Kreativ­ität sind also gefragt, um bei­den Musik­ern langfristig helfen zu kön­nen.

Schuppert, Maria

(Ein-)Blick ins Innere

Zur Bedeutung interistischer Fragestellungen beim Musizieren

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 12/2014 , Seite 32

?In der musik­er­medi­zinis­chen Sprech­stunde dominieren Beschw­er­den des Bewe­gungsap­pa­rats und der Psy­cho­so­matik. Fragestel­lun­gen aus dem Bere­ich der Inneren Medi­zin treten sel­tener auf. Und doch spie­len sie beim Musizieren eine wesentliche Rolle. Auf­grund diskreter und wenig charak­ter­is­tis­ch­er Symp­tome wer­den sie zuweilen jedoch überse­hen oder kön­nen schwierig zu inter­pretieren sein.

Frei, Marco

Knochenarbeit

Schwere Programme. Glückliche Hörer?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2013 , Seite 10

Alle Sin­fonien Mahlers, Bruck­n­ers oder Beethovens hin­tere­inan­der, Wag­n­ers und Verdis Meis­teropern an weni­gen Tagen oder ein kleines Strauss-Fes­ti­val: Solche Inten­sivpro­gramme sind sehr beliebt und nehmen zu. Woran liegt das? Und was passiert mit den Ausüben­den: Zahlen sie am Ende die Zeche mit ihrer Gesund­heit?

Frei, Marco

Eine Frage des Alters?

Wie sich Orchestermusiker auf musikalische Großprogramme einstellen und wie sie hinterher wieder abschalten

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2013 , Seite 14

Fast alle Orch­ester­mit­glieder sind sich darüber einig, dass Mam­mut- und Marathon­pro­jek­te zugenom­men haben. Doch wie stark belas­ten sie? Wie bere­it­et man sich auf solche Pro­gramme vor und wie kommt man wieder runter? Jün­gere und ältere Musik­er bericht­en – mit teils kon­trärem Ergeb­nis.

Scherz-Schade, Sven

Gut entspannt in sieben Sekunden

Welche Techniken sich für Musiker lohnen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2012 , Seite 25

Ob Auto­genes Train­ing oder Pro­gres­sive Muskel­re­lax­ation: Es gibt ver­schiedene Meth­o­d­en, um kör­per­liche oder geistige Anspan­nung zu ver­ringern. Denn tat­säch­lich ist sou­veräne Gelassen­heit erlern­bar. Doch welche Übun­gen und Tech­niken sind für Musik­er sin­nvoll? Musik­er ste­hen – vor allem kurz vor Auftrit­ten – beson­ders unter Erwartungs­druck.

Vogt, Sandra/Wolfgang Hiller

Leben mit Tinnitus

Zu Lebenszufriedenheit und seelischer Belastung bei Orchestermusikern mit Tinnitus und/oder Geräuschüberempfindlichkeit

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2011 , Seite 28

Orch­ester­musik­er befind­en sich als Tin­ni­tus­pa­tien­ten in ein­er beson­deren Sit­u­a­tion: Zum einen haben sie eine Pas­sion, das Musizieren, zu ihrem Beruf machen kön­nen. Die Kehr­seite der Medaille ist, dass sie sich, unter exis­ten­ziellem Druck, immer wieder mit nicht uner­he­blich­er Laut­stärke als möglichem Aus­lös­er ihrer Tin­ni­tus­beschw­er­den kon­fron­tieren müssen. Anzunehmen ist, dass eine solche Sit­u­a­tion, wenn sie dauer­haft beste­ht, zu ein­er Beein­träch­ti­gung der Leben­squal­ität und ein­er Erhöhung der sub­jek­tiv wahrgenomme­nen kör­per­lichen wie emo­tionalen Belas­tung oder in anderen Worten: zu Stress führt.

Scherb, Günther

Kinesiologie und Musik

Zurück zu (noch) mehr Spaß an der Musik

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2010 , Seite 34

Selb­st­be­wusst und mit Freude musizieren möchte jed­er Musik­er. Die Meth­o­d­en, ein pos­i­tives, erfülltes Spiel­ge­fühl zu erlan­gen, sind ganz unter­schiedlich. Eine von ihnen, die Kine­si­olo­gie (Lehre von der Bewe­gung), wird in diesem Artikel vorgestellt. Der Autor ist Lehrer am Badis­chen Kon­ser­va­to­ri­um in Karl­sruhe, hat einen Lehrauf­trag für Blech­bläser­methodik an der Staatlichen Hochschule für Musik Karl­sruhe und bietet selb­st Unter­richt in Kine­si­olo­gie an.

Spahn, Claudia

Sucht

Ein Thema im Orchester?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2010 , Seite 10

Über die Frage, wie die Ein­nahme von Alko­hol und Medika­menten zu bew­erten ist, an welchem Punkt ein über­mäßiger oder gar miss­bräuch­lich­er Kon­sum anfängt, herrschen unter Musik­ern, aber auch unter Musik­er­medi­zin­ern ganz unter­schiedliche Mei­n­un­gen. Gle­ich­wohl ist unbe­strit­ten, dass es wie in allen Berufen auch in Orch­estern einen Kon­sum von Alko­hol und Medika­menten gibt, der über das gesunde Maß hin­aus­ge­ht. Ein schwieriges und auch nur schw­er zu greifend­es The­ma.

Mohrs, Vera

Alkoholismus bei Musikern

Berufsspezifische Risikofaktoren

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2010 , Seite 15

Unter Musik­ern scheinen psy­chis­che Krisen beson­ders ver­bre­it­et zu sein, auch Sucht­prob­leme sind keine Sel­tenheit. In diesem Beitrag wer­den Fak­toren im Leben des Musik­ers aufgezeigt, welche die Entwick­lung ein­er Alko­ho­lab­hängigkeit begün­sti­gen. Es wird unter­schieden zwis­chen Gefahren­quellen, die mit den Arbeits­be­din­gun­gen des Musik­ers zusam­men­hän­gen, Aspek­ten der Musik­er­per­sön­lichkeit sowie den Risiken, die das gesellschaftlich tolerierte Genuss­mit­tel Alko­hol mit sich bringt.