Frei, Marco

Der Musikerarbeitsplatz

Ideal und Wirklichkeit

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2015 , Seite 10

?Im Orchesterleben gibt es einige heiße Eisen. Hierzu gehören die Arbeitsbedingungen für Musiker im Graben, auf dem Podium und im Backstage-Bereich. Die Stichworte reichen von Beleuchtung und Belüftung über Akustik und Platzangebot bis hin zu Ausstattung und Einrichtung. Vieles liegt im Argen. Woran hapert es?

Frei, Marco

Pionierarbeit im Osten

Warum das Theater Meiningen mit Arbeitsbedingungen glänzt, die ihresgleichen suchen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2015 , Seite 18

?Am Theater Meiningen wurden für die Orchestermusiker Arbeitsbedingungen geschaffen, die durchaus bundesweit als vorbildlich zu bezeichnen sind. Hinter den umfangreichen Verbesserungen steckt ein beharrliches Engagement, das nicht zuletzt auf Detlef Dreßler zurückgeht. Seit 25 Jahren ist der Hornist Mitglied der Meininger Hofkapelle. Als Orchestervorstands-Vorsitzender und Betriebsrat hat er sich frühzeitig für die Optimierungen stark gemacht.

Schuppert, Maria / Stefan Simon

Vorbereitung auf den Arbeitsplatz

Herausforderungen und Aufgaben für die musikalischen Ausbildungsinstitutionen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2015 , Seite 28

?Die Implementierung von Studienangeboten aus den Bereichen Musikphysiologie, Musikermedizin, Musikmanagement und Karriereberatung in den Fächerkanon der künstlerischen und pädagogischen Ausbildung wird sehr unterschiedlich umgesetzt. Befürworter und Skeptiker diskutieren kontrovers über die Bandbreite der Aufgaben unserer Ausbildungsinstitutionen zur Vorbereitung auf den Musikerarbeitsplatz.

Türk-Espitalier, Alexandra

Mehr als Rückenschule und Gymnastik

Musikerarbeitsplätze erfordern vielfältigen Einsatz von Physiotherapie und Körpertechniken

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2015 , Seite 22

?Die Arbeitsbedingungen eines Trompetenlehrers an einer Musikschule unterscheiden sich deutlich von denen einer Geigerin im Sinfonieorchester. Was beide Instrumentalisten verbindet, sind die Musik – und häufig leider auch Schmerzen oder andere berufsbedingte Beschwerden. Begeben sie sich z.B. wegen Rückenschmerzen in physiotherapeutische Behandlung, stellt der Therapeut oft fest, dass es nicht nur „den“ Musiker nicht gibt, sondern auch nicht „den“ Musikerarbeitsplatz. Spezifisches Fachwissen und Kreativität sind also gefragt, um beiden Musikern langfristig helfen zu können.

Schuppert, Maria

(Ein-)Blick ins Innere

Zur Bedeutung interistischer Fragestellungen beim Musizieren

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 12/2014 , Seite 32

?In der musikermedizinischen Sprechstunde dominieren Beschwerden des Bewegungsapparats und der Psychosomatik. Fragestellungen aus dem Bereich der Inneren Medizin treten seltener auf. Und doch spielen sie beim Musizieren eine wesentliche Rolle. Aufgrund diskreter und wenig charakteristischer Symptome werden sie zuweilen jedoch übersehen oder können schwierig zu interpretieren sein.

Frei, Marco

Eine Frage des Alters?

Wie sich Orchestermusiker auf musikalische Großprogramme einstellen und wie sie hinterher wieder abschalten

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2013 , Seite 14

Fast alle Orchestermitglieder sind sich darüber einig, dass Mammut- und Marathonprojekte zugenommen haben. Doch wie stark belasten sie? Wie bereitet man sich auf solche Programme vor und wie kommt man wieder runter? Jüngere und ältere Musiker berichten – mit teils konträrem Ergebnis.

Frei, Marco

Knochenarbeit

Schwere Programme. Glückliche Hörer?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2013 , Seite 10

Alle Sinfonien Mahlers, Bruckners oder Beethovens hintereinander, Wagners und Verdis Meisteropern an wenigen Tagen oder ein kleines Strauss-Festival: Solche Intensivprogramme sind sehr beliebt und nehmen zu. Woran liegt das? Und was passiert mit den Ausübenden: Zahlen sie am Ende die Zeche mit ihrer Gesundheit?

Scherz-Schade, Sven

Gut entspannt in sieben Sekunden

Welche Techniken sich für Musiker lohnen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2012 , Seite 25

Ob Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation: Es gibt verschiedene Methoden, um körperliche oder geistige Anspannung zu verringern. Denn tatsächlich ist souveräne Gelassenheit erlernbar. Doch welche Übungen und Techniken sind für Musiker sinnvoll? Musiker stehen – vor allem kurz vor Auftritten – besonders unter Erwartungsdruck.

Vogt, Sandra/Wolfgang Hiller

Leben mit Tinnitus

Zu Lebenszufriedenheit und seelischer Belastung bei Orchestermusikern mit Tinnitus und/oder Geräuschüberempfindlichkeit

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 01/2011 , Seite 28

Orchestermusiker befinden sich als Tinnituspatienten in einer besonderen Situation: Zum einen haben sie eine Passion, das Musizieren, zu ihrem Beruf machen können. Die Kehrseite der Medaille ist, dass sie sich, unter existenziellem Druck, immer wieder mit nicht unerheblicher Lautstärke als möglichem Auslöser ihrer Tinnitusbeschwerden konfrontieren müssen. Anzunehmen ist, dass eine solche Situation, wenn sie dauerhaft besteht, zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität und einer Erhöhung der subjektiv wahrgenommenen körperlichen wie emotionalen Belastung oder in anderen Worten: zu Stress führt.

Scherb, Günther

Kinesiologie und Musik

Zurück zu (noch) mehr Spaß an der Musik

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2010 , Seite 34

Selbstbewusst und mit Freude musizieren möchte jeder Musiker. Die Methoden, ein positives, erfülltes Spielgefühl zu erlangen, sind ganz unterschiedlich. Eine von ihnen, die Kinesiologie (Lehre von der Bewegung), wird in diesem Artikel vorgestellt. Der Autor ist Lehrer am Badischen Konservatorium in Karlsruhe, hat einen Lehrauftrag für Blechbläsermethodik an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe und bietet selbst Unterricht in Kinesiologie an.