Wimmer, Constanze

Und in dem Wie, da liegt der ganze Unterschied

Sechs Fragen aus dem Forschungstagebuch zur Studie "Exchange – Die Kunst, Musik zu vermitteln. Qualitäten in der Musikvermittlung und Konzertpädagogik"

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2011 , Seite 16

?Was ist gute Musikver­mit­tlung und wie kann man sie her­stellen? In den ver­gan­genen Jahren waren Orch­ester, Konz­ert- und Musik­the­ater vor allem damit beschäftigt, das The­ma Musikver­mit­tlung im eige­nen Haus über­haupt erst ein­mal zu etablieren. Meis­tens neben­bei und bis heute viel zu sel­ten mit einem eige­nen Päd­a­gogen. Dass Musikver­mit­tlung über­haupt betrieben wird, war die erste Hürde. Die zweite liegt im Wie. Die Studie „Exchance – Die Kun­st, Musik zu ver­mit­teln“ hat sich als erste der Evaluierung der Qual­ität in der Musikver­mit­tlung angenom­men. Doch auch hier stellte sich zunächst die Frage nach dem Wie. Wie unter­sucht man etwas, was noch nie unter­sucht wor­den ist? Con­stanze Wim­mer berichtet.

Schwanzer, Katharina

Neuland betreten macht glücklich

Orchestermusiker entdecken die Musikvermittlung

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2011 , Seite 22

?Die Forderung nach ein­er Erneuerung des Musik­lebens ist viel­stim­mig vernehm­bar: Inno­v­a­tive Hörange­bote sollen neue Ziel­grup­pen in den Konz­ert­saal holen, Kinder und Jugendliche frühzeit­ig für die klas­sis­che Musik begeis­tert wer­den. Orch­ester sind gefordert, eine ganze Band­bre­ite von Auf­gaben zu erfüllen, die bei Weit­em das über­schre­it­en, was man gemein­hin unter ihrer Ker­nauf­gabe ver­ste­ht. Mit Schülern, Kinder­gartenkindern, Senioren, behin­derten Men­schen oder Strafge­fan­genen zu musizieren, sie an die Musik her­anzuführen ist für die meis­ten sicher­lich das, was sie sich zum Stu­di­en­be­ginn erträumt haben. Den­noch sind viele Orch­ester­musik­er im Zuge der Entwick­lun­gen der ver­gan­genen zehn Jahre zu überzeugten Musikver­mit­tlern gewor­den. Drei Beispiele aus der Praxis.

Schwanzer, Katharina / Stephanie Heilmann

Vielfalt statt Einfalt

Musikvermittlungsangebote von Orchestern im Überblick

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2011 , Seite 25

?Ange­bote der Musikver­mit­tlung sind aus dem Orch­ester­all­t­ag nicht mehr wegzu­denken. Die meis­ten Orch­ester hal­ten inzwis­chen ein rel­a­tiv festes Port­fo­lio für junges Pub­likum bere­it, das im “Nor­mal­be­trieb” real­isier­bar ist, zugle­ich aber die Rou­tine durch­bricht und neue Facetten eröffnet. Einen Überblick über die wichtig­sten For­mate bietet der fol­gende Beitrag.

Heilmann, Stephanie

Aus- und Weiterbildung

Angebote für Musikvermittlung im deutschsprachigen Raum

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 07-08/2011 , Seite 28

?Das Feld der Musikver­mit­tlung wächst beständig, eben­so die Zahl der in diesem Feld Täti­gen. Auf den steigen­den Bedarf nach einem qual­i­fizierten Aus­bil­dungsange­bot reagieren auch die Aus- und Weit­er­bil­dungsin­sti­tute: Ange­boten wer­den nicht nur berufs­be­glei­t­ende Mas­ter­stu­di­engänge als mehrjährige Zusatzqual­i­fika­tion, ver­stärkt find­et das Fach “Musikver­mit­tlung” auch Ein­gang in Mod­ule grund­ständi­ger kün­st­lerisch­er Stu­di­engänge an Musikhochschulen. Wer aus beru­flichen oder famil­iären Grün­den kein mehrjähriges Studi­um absolvieren kann, erhält vielfältige Möglichkeit­en, Kurse oder Work­shops zu besuchen. Hier stellen wir eine Auswahl der aktuellen Aus- und Weit­er­bil­dungsange­bote vor.

Mertens, Gerald

Chancen nutzen

Kommunikation und Führung im Orchester verbessern

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2010 , Seite 12

Die Mitar­beit­er ein­er Organ­i­sa­tion sind deren wesentlich­es Kap­i­tal. Im The­ater- und Orch­ester­bere­ich ist dies beson­ders augen­fäl­lig. Den­noch wird der Kom­mu­nika­tion der Mitar­beit­er sowohl untere­inan­der als auch mit der Führung in der Prax­is immer noch zu wenig Aufmerk­samkeit gewid­met. In der Verbesserung von Kom­mu­nika­tion und Lead­er­ship liegen Chan­cen, die genutzt wer­den wollen.

Pegelhoff, Ralf

Der gute Ton”

Netzwerk für Kommunikation und Konfliktberatung in Orchestern und Theaterbetrieben

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2010 , Seite 16

Das Bewusst­sein für die Notwendigkeit von Verbesserun­gen im Bere­ich Kom­mu­nika­tion für Orch­ester- und The­ater­be­triebe hat in den ver­gan­genen Jahren erhe­blich zugenom­men. Beste­hende Struk­turen wer­den stärk­er hin­ter­fragt, an mehreren Stan­dorten wer­den Maß­nah­men in den Bere­ichen Medi­a­tion und Coach­ing durchge­führt. Die Deutsche Orch­ester­vere­ini­gung und der Deutsche Büh­nen­vere­in haben sich darauf ver­ständigt, entsprechende Schu­lungs­maß­nah­men zu unter­stützen wie z. B. die Tagung “Von der Klangkul­tur zur Gespräch­skul­tur” in der Bun­de­sakademie für kul­turelle Bil­dung in Wolfen­büt­tel sowie weit­ere Fol­gev­er­anstal­tun­gen. Trotz­dem ste­hen viele Orch­ester­mit­glieder, Inten­dan­ten und Geschäfts­führer diesen The­men skep­tisch bis ablehnend gegenüber. An dieser Stelle set­zt das Net­zw­erk “Der gute Ton” an.

Ruhnke, Ulrich

Kompetenz- und Beratungszentrum

Das neu gegründete Netzwerk "Der gute Ton" bietet ein umfassendes Beratungs- und Hilfsangebot bei Konflikten im Orchester sowie bei Fragen zur Personal- und Organisationsentwicklung. Gespräch mit Herlinde Kerschhackel, Ralf Pegelhoff und Gottlob Schmücker

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2010 , Seite 19

Betrieb­skli­ma und Zus­tand der inner­be­trieblichen Kom­mu­nika­tion wirken sich nicht nur auf die Leis­tungs­fähigkeit des einzel­nen Musik­ers, son­dern damit auch auf das gesamte Orch­ester aus. Das im Früh­jahr 2010 gegrün­dete Net­zw­erk “Der gute Ton” bietet Medi­a­tion sowie Beratung zur Per­son­al- und Organ­i­sa­tion­sen­twick­lung speziell für Orch­ester. Die Net­zw­erk­grün­der sind Profimusik­er mit jahrzehn­te­langer Beruf­ser­fahrung und zugle­ich aus­ge­bildete Kom­mu­nika­tion­sspezial­is­ten. Ulrich Ruhnke im Gespräch mit Her­linde Ker­schhack­el (Phil­har­moniker Ham­burg), Ralf Pegel­hoff (Nieder­säch­sis­ches Staat­sor­ch­ester Han­nover) und Got­t­lob Schmück­er (Phil­har­monis­ches Orch­ester Augsburg).

Schmücker, Gottlob

Mediation – eine Alternative (?)

Geschichte und Praxis

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2010 , Seite 24

Wo mehrere Per­so­n­en zusam­men leben oder arbeit­en bleiben Kon­flik­te nicht aus. Kon­flik­te sind men­schlich und kön­nen neue Energien freiset­zen, wenn sie gelöst wer­den. Schwierig wird es, wenn nur der Weg zum Richter bleibt, um den Knoten ent­ge­genge­set­zter Mei­n­un­gen und Posi­tio­nen zu zer­schla­gen. Es gibt eine Alter­na­tive: die Medi­a­tion, die sich u. a. bei Auseinan­der­set­zun­gen in Fam­i­lien, der Nach­barschaft oder in der Arbeitswelt als Instru­ment der Kon­flik­tlö­sung immer mehr durchsetzt.

Ruhnke, Ulrich

Mobbing und Mediation

Handeln bevor es zu spät ist. Gespräch mit Gottlob Schmücker, Konfliktberater und Mediator

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2010 , Seite 26

Der Kam­mer- und Orch­ester­musik­er Got­t­lob Schmück­er ist Mit­glied des Kon­flik­t­ber­ater-Net­zw­erks von ver.di Bay­ern und Mit­be­grün­der des Arbeit­skreis­es Mob­bing-Abwehr Augs­burg. Zulet­zt ließ er sich bei Georg Vogel (Komed München) nach den Richtlin­ien des Bun­desver­bands Medi­a­tion zum Medi­a­tor aus­bilden. Vom Orch­ester­stuhl aus ken­nt er unzäh­lige Vari­anten von Kon­flik­ten inner­halb großer oder klein­er Grup­pen. Als haup­tamtlich­er Per­son­al­rat ist er erfahren darin, wie ver­schiedene Parteien ihre Inter­essen vertreten und durch­set­zen wollen.

Jansen, Johannes

Sprechen tut Not

Eine Tagung zur innerorchestralen Kommunikation

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 09/2010 , Seite 28

?“Von der Klangkul­tur zur Gespräch­skul­tur” war der Titel eines von der Bun­de­sakademie für kul­turelle Bil­dung in Wolfen­büt­tel im Früh­jahr 2010 ver­anstal­teten zweitägi­gen Sem­i­nars zum The­ma “Kom­mu­nika­tion im Orch­ester”. Das große Inter­esse an dieser Ver­anstal­tung war ein klar­er Hin­weis auf die Notwendigkeit und Dringlichkeit ein­er inten­siv­eren Auseinan­der­set­zung mit dem The­ma, als sie an den aller­meis­ten Orch­ester­stan­dorten bis­lang gepflegt wird. Ein Tagungs­bericht von Johannes Jansen.