Fuchs, Helmut V.

Umnutzung

Kirchen als Räume zum Darbieten und Aufnehmen von Musik

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2009 , Seite 20

Durch einen zu tiefen Fre­quen­zen fal­l­en­den Nach­hall lassen sich Kirchen akustisch opti­mal für die Dar­bi­etung, Auf­nahme und Wieder­gabe von Musik kon­di­tion­ieren. Dies wird am Beispiel der für ihre außergewöhn­liche Rau­makustik gerühmten Jesus-Chris­tus-Kirche in Berlin-Dahlem aus­ge­führt, die seit 60 Jahren von den besten Solis­ten und Ensem­bles als Konz­ert­saal und Pro­duk­tion­sstätte bevorzugt wird. Mit deut­lich besser­er Rau­makustik ließen sich schlecht genutzte Räume durch anspruchsvolle Ver­anstal­tun­gen neu beleben.

Sandner, Michael

Balanceakt

Akustik bei Live-Übertragungen im Rundfunk und Fernsehen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2009 , Seite 24

Die akustis­che Wahrnehmung eines Raums ist keine unverän­der­liche Größe, sie verän­dert sich mit dem Pub­likum und je nach­dem, ob wir unmit­tel­bar mit den Ohren oder mit­tels Mikro­fo­nen “hören”. Auch sind die akustis­chen Ver­hält­nisse bei Konz­erten und Live-Dar­bi­etun­gen oft nicht mit den Erwartun­gen der Hör­er in Ein­klang zu brin­gen. Die Arbeit des Auf­nah­me­teams beste­ht deshalb darin, die wahrgenommene Akustik in ein­er aus­ge­wo­ge­nen Darstel­lung über die Laut­sprech­er zu übersetzen.

Maillard, Rainer / Thomas Görne

Die Erschaffung eines Kunstprodukts

Aspekte einer guten Aufnahme

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2009 , Seite 27

Bei ein­er guten Auf­nahme geht es nicht um Natür­lichkeit, son­dern um die Erfül­lung der Erwartun­gen. Es sollte das höch­ste Ziel sein, dem Hör­er der Schallplat­te ein max­i­males musikalis­ches Erleb­nis zu ermöglichen.

Burkowitz, Peter K.

Eine Sphinx unter den Wissenschaften

Erfahrungen aus 70 Jahren Umgang mit Raumakustik und Schall

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2009 , Seite 30

Das The­ma Akustik verknüpft gle­ich vier Inter­es­sen­grup­pen – Musik­er und Hör­er, Ton­meis­ter, Akustik­er, Architek­ten und Bauher­ren – sozusagen auf Gedeih und Verderb miteinan­der: Gedeih, weil gute Akustik die musikalis­che Spielkun­st beflügelt und die Hör­er erfreut; Verderb, weil schlechte Akustik die Spielkun­st lähmt und die Hör­er verdrießt.

Weinzierl, Stefan

Virtuelle Akustik

Gegenwart und Zukunft der akustischen Übertragung

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2009 , Seite 33

Ein Stre­ichquar­tett von Mozart hören wie in der Berlin­er Phil­har­monie, 5. Rei­he links; das Motorengeräusch auf dem Beifahrersitz eines Sport­wa­gens bere­its während der Entwurf­sphase erleben; die Akustik eines his­torischen Konz­ert­saals wieder hör­bar machen, nach­dem dieser längst abgeris­sen wurde: Dies sind typ­is­che Anwen­dun­gen für Sys­teme der Virtuellen Akustik, die sich mit der natur­ge­treuen Erzeu­gung und Rekon­struk­tion von Schallfeldern beschäftigt. Der Artikel gibt einen Überblick über den heuti­gen Stand der Technik.

Meyer, Jürgen

Akustik

Zwischen Arbeitsrealität und Kunstprodukt

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 06/2009 , Seite 10

Für Musik­er gehören die akustis­chen Ver­hält­nisse zu den zen­tralen Bedin­gun­gen ihres beru­flichen All­t­ags, von denen das Gelin­gen ihres indi­vidu­ellen kün­st­lerischen Pro­duk­ts wie auch der Ensem­bleleis­tung ganz wesentlich abhängt. Doch wie kommt eine als gut oder schlecht emp­fun­dene Akustik auf dem Konz­ert­podi­um oder im Orch­ester­graben zus­tande? Und welche vielle­icht ganz anderen Anforderun­gen und Erwartun­gen sind für das Pub­likum im Konz­ert­saal und dem Opern­haus oder gar vor den Laut­sprech­ern zu Hause zu berücksichtigen?

Häfner, Markus /Gernot Uhl

Stummer Diener der Musik

Der ideale Konzertsaal: Wunschdenken und Wirklichkeit in Deutschland

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 03/2004 , Seite 31

Der ide­ale Konz­ert­saal ist ein Traum.
Ein­er, den Musik­er, Pub­likum und
Saal­be­treiber gemein­sam träumen.
Aber was macht den ide­alen Konz­ert­saal aus? Und wie zufrieden sind deutsche
Musik­er mit ihren Arbeits­be­din­gun­gen auf und hin­ter der Bühne? Ein Stimmungsbild.