Frauke Adrians

Solo für Pipa

Beim Festival „Young Euro Classic“ spielten Studenten aus Tianjin und Berlin gemeinsam im Kammerorchester

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 11/2018 , Seite 14

Keller, Lisa

Enjoy the show!”

Auf einer Orchesterreise durch China lernten Nürnberger Studenten verschiedene Städte und deren Konzertkultur kennen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2016 , Seite 40

?Sieben Tage, fünf Orte, vier Konz­erte: Das Orch­ester der Hochschule für Musik Nürn­berg war zum Jahreswech­sel auf Tournee im Reich der Mitte. Lisa Keller begleit­ete die Musik­er.

Tang, Rudolph

Sinfonieorchester in China

Eine bewegte Geschichte ideologischer Kämpfe - Teil 1: Musikstadt Shanghai

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2015 , Seite 23

?Obwohl Musik seit fast 5000 Jahren ein wesentlich­er Bestandteil der chi­ne­sis­chen Kul­tur ist, ist die doku­men­tierte Geschichte west­lich­er Orch­ester­musik in Chi­na rel­a­tiv kurz. Erst 1879 wurde in Chi­na das erste Orch­ester bzw. eine kleine Blech- und Holzbläser­band gegrün­det. Alles begann am 8. Jan­u­ar 1879. In der „North Chi­na Dai­ly News“, ein­er der ein­flussre­ich­sten englis­chen Tageszeitun­gen, die in Shang­hai erschien und lan­desweit verkaufte wurde, fand sich eine Anzeige, in der ein beson­deres Konz­ert ein­er Pub­lic Band am Lyceum The­atre im Zen­trum Shang­hais angekündigt wurde.

Meisel, Peter

Blühende Landschaften?

Chinesische Orchester auf der Suche nach ihrem Publikum: Beobachtungen bei einer Vortragsreise

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2015 , Seite 28

?Während der „Großen Pro­le­tarischen Kul­tur­rev­o­lu­tion“ (1966–1976) war die Beschäf­ti­gung mit klas­sis­ch­er Musik in Chi­na nicht nur ver­pönt, son­dern kon­nte lebens­ge­fährlich sein. Heute gehören Konz­ertreisen nach Chi­na bei vie­len deutschen Orch­estern zur Nor­mal­ität. Es gibt einen flo­ri­eren­den, inter­na­tionalen Gast­spiel­be­trieb in den chi­ne­sis­chen Metropolen. Die Kar­ri­eren von Lang Lang und Yuja Wang haben einen Klavier­boom aus­gelöst. Während in Europa und den USA Orch­ester mancherorts geschlossen oder fusion­iert wer­den, grün­det man in Chi­na neue Orch­ester. Mod­erne Konz­erthallen, bei deren Erbau­ung Geld schein­bar keine Rolle spielte, beein­druck­en den Besuch­er aus Europa, beson­ders dann, wenn er aus der lang­wieri­gen Münch­n­er Konz­ert­saal-Debat­te kommt. Peter Meisel, ver­ant­wortlich für Kom­mu­nika­tion und Mar­ket­ing beim Sym­phonieorch­ester des Bay­erischen Rund­funks, schildert seine Erleb­nisse.

Schneider, Enjott

Neue Orchestermusik in China

Ein persönlicher Kommentar des Komponisten Enjott Schneider

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2015 , Seite 32

?Chi­na ist riesen­groß, dementsprechend auch die Land­schaft neuer­er Musik für Orch­ester. Deshalb kann hier kein enzyk­lopädis­ch­er Überblick gegeben wer­den. Ich bün­dle ein­fach meine sub­jek­tiv­en Ein­blicke. Diese resul­tieren aus mehreren Reisen und (Ur-)Aufführungen in Peking, Shang­hai, Xia­men sowie Taipei und Hongkong, die auch mit Lec­tures, Tätigkeit­en als Jurymit­glied in Kom­po­si­tion­swet­tbe­wer­ben und dem Ken­nen­ler­nen viel­er Kom­pon­is­tenkol­le­gen und Musik­er ver­bun­den waren. Chi­ne­sis­che Kom­pon­is­ten sind eher unbekan­nt und ste­hen im Schat­ten der weltweit im Ram­p­en­licht agieren­den Top-Solis­ten, ganz gle­ich ob Sänger, Instru­men­tal­is­ten oder Diri­gen­ten.

Struck-Schloen, Michael

China

Wie weiter mit der Klassik?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2015 , Seite 10

?Die Klas­sik ist in Chi­na längst angekom­men. Manch ein­er schwärmt gar vom Zukun­ft­s­land der Klas­sik. Doch was ist dran? Wo ste­ht der Klas­sik­be­trieb in Chi­na heute? Welche Her­aus­forderun­gen gilt es zu beste­hen und wie hat vor langer Zeit eigentlich alles ange­fan­gen?

Struck-Schloen, Michael

Warum tragen Chinesen westliche Anzüge?

Der Dirigent Long Yu über Entwicklungen und Klischees der chinesischen Klassikszene

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2015 , Seite 16

?Long Yu ist wohl der umtriebig­ste Diri­gent im Reich der Mitte. Er hat Fes­ti­vals und Orch­ester gegrün­det, leit­et Klangkör­p­er in Peking, Shang­hai, Guangzhou und kün­ftig Hongkong, ken­nt die Verzwei­gun­gen der inter­na­tionale Musik­szene, hat vor dem Papst dirigiert und zulet­zt die Shang­hai Orches­tra Acad­e­my ins Leben gerufen sowie ein Train­ing­spro­gramm für ange­hende Orch­ester­musik­er als Koop­er­a­tion zwis­chen dem Shang­hai Sym­pho­ny Orches­tra und dem New York Phil­har­mon­ic. Obwohl Yu, dem man beste Kon­tak­te zur Poli­tik und Hoch­fi­nanz nach­sagt, nach eigen­em Bekun­den sel­ten Inter­views gibt und immer viel beschäftigt ist, nimmt er sich dies­mal in der Lounge des Poly-The­aters in Peking Zeit – gemäß dem chi­ne­sis­chen Sprich­wort: „Wenn du es eilig hast, gehe langsam!“ Also lässt er die Assis­ten­ten und das Pri­vat­flugzeug warten, trinkt Tee und liest mir die erste Frage sozusagen von den Lip­pen ab.

Struck-Schloen, Michael

Die Partei redet mit

Der Hornist Xiaoming Han über Perspektiven des chinesischen Konzertlebens

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2015 , Seite 20

?Xiaom­ing Han stammt aus Shang­hai, begann ein Horn­studi­um in Chi­na und set­zte seine Stu­di­en in den USA und in München fort. Seit 1985 ist er Solo­hor­nist der Deutschen Radio Phil­har­monie Saar­brück­en Kaiser­slautern, von 1993 bis 2013 unter­richtete er an der Hochschule für Musik Saar. Dabei hat Han sein Geburt­s­land nicht vergessen und engagiert sich seit vie­len Jahren für die Aus­bil­dung chi­ne­sis­ch­er Musik­tal­ente, meist in Zusam­me­nar­beit mit deutschen Kon­ser­va­to­rien. Von 2009 bis 2012 leit­ete er den Auf­bau eines Orch­esters am Nation­al Cen­tre for the Per­form­ing Arts in Peking.