Nico Muhly / Sven Helbig / Zhou Long und Dmitri Shostakovich

Concerto for Cello and Orchestra „Three Continents“ und Concerto for Cello and Orchestra No. 2 op. 126

Jan Vogler (Violoncello), WDR Sinfonieorchester, Ltg. Cristian Măcelaru / Mariinsky Orchestra, Ltg. Valery Gergiev

Rubrik: CDs
erschienen in: das Orchester 12/2020 , Seite 71

Das Gemein­schaftswerk Three Con­ti­nents von Kom­pon­is­ten aus den Vere­inigten Staat­en, Deutsch­land und Chi­na zeigt in der Vielfalt erstaunliche Ein­heitlichkeit. Nur der erste Satz ist um 90 Sekun­den kürz­er, der Mit­­tel- und Final­satz haben eine Länge von elf Minuten. Der Cel­list Jan Vogler wollte die ihm wesentlichen kul­turellen Anre­gun­gen in musikalis­chen Aus­druck ver­wan­deln und hat­te deshalb Read more about Con­cer­to for Cel­lo and Orches­tra „Three Con­ti­nents“ und Con­cer­to for Cel­lo and Orches­tra No. 2 op. 126[…]

Frauke Adrians

Solo für Pipa

Beim Festival „Young Euro Classic“ spielten Studenten aus Tianjin und Berlin gemeinsam im Kammerorchester

Rubrik: Thema
erschienen in: das Orchester 11/2018 , Seite 14

Keller, Lisa

Enjoy the show!”

Auf einer Orchesterreise durch China lernten Nürnberger Studenten verschiedene Städte und deren Konzertkultur kennen

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 04/2016 , Seite 40

?Sieben Tage, fünf Orte, vier Konz­erte: Das Orch­ester der Hochschule für Musik Nürn­berg war zum Jahreswech­sel auf Tournee im Reich der Mitte. Lisa Keller begleit­ete die Musik­er.

Schneider, Enjott

Neue Orchestermusik in China

Ein persönlicher Kommentar des Komponisten Enjott Schneider

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2015 , Seite 32

?Chi­na ist riesen­groß, dementsprechend auch die Land­schaft neuer­er Musik für Orch­ester. Deshalb kann hier kein enzyk­lopädis­ch­er Überblick gegeben wer­den. Ich bün­dle ein­fach meine sub­jek­tiv­en Ein­blicke. Diese resul­tieren aus mehreren Reisen und (Ur-)Aufführungen in Peking, Shang­hai, Xia­men sowie Taipei und Hongkong, die auch mit Lec­tures, Tätigkeit­en als Jurymit­glied in Kom­po­si­tion­swet­tbe­wer­ben und dem Ken­nen­ler­nen viel­er Kom­pon­is­tenkol­le­gen und Musik­er ver­bun­den waren. Chi­ne­sis­che Kom­pon­is­ten sind eher unbekan­nt und ste­hen im Schat­ten der weltweit im Ram­p­en­licht agieren­den Top-Solis­ten, ganz gle­ich ob Sänger, Instru­men­tal­is­ten oder Diri­gen­ten.

Struck-Schloen, Michael

China

Wie weiter mit der Klassik?

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2015 , Seite 10

?Die Klas­sik ist in Chi­na längst angekom­men. Manch ein­er schwärmt gar vom Zukun­ft­s­land der Klas­sik. Doch was ist dran? Wo ste­ht der Klas­sik­be­trieb in Chi­na heute? Welche Her­aus­forderun­gen gilt es zu beste­hen und wie hat vor langer Zeit eigentlich alles ange­fan­gen?

Struck-Schloen, Michael

Warum tragen Chinesen westliche Anzüge?

Der Dirigent Long Yu über Entwicklungen und Klischees der chinesischen Klassikszene

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2015 , Seite 16

?Long Yu ist wohl der umtriebig­ste Diri­gent im Reich der Mitte. Er hat Fes­ti­vals und Orch­ester gegrün­det, leit­et Klangkör­p­er in Peking, Shang­hai, Guangzhou und kün­ftig Hongkong, ken­nt die Verzwei­gun­gen der inter­na­tionale Musik­szene, hat vor dem Papst dirigiert und zulet­zt die Shang­hai Orches­tra Acad­e­my ins Leben gerufen sowie ein Train­ing­spro­gramm für ange­hende Orch­ester­musik­er als Koop­er­a­tion zwis­chen dem Shang­hai Sym­pho­ny Orches­tra und dem New York Phil­har­mon­ic. Obwohl Yu, dem man beste Kon­tak­te zur Poli­tik und Hoch­fi­nanz nach­sagt, nach eigen­em Bekun­den sel­ten Inter­views gibt und immer viel beschäftigt ist, nimmt er sich dies­mal in der Lounge des Poly-The­aters in Peking Zeit – gemäß dem chi­ne­sis­chen Sprich­wort: „Wenn du es eilig hast, gehe langsam!“ Also lässt er die Assis­ten­ten und das Pri­vat­flugzeug warten, trinkt Tee und liest mir die erste Frage sozusagen von den Lip­pen ab.

Struck-Schloen, Michael

Die Partei redet mit

Der Hornist Xiaoming Han über Perspektiven des chinesischen Konzertlebens

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 11/2015 , Seite 20

?Xiaom­ing Han stammt aus Shang­hai, begann ein Horn­studi­um in Chi­na und set­zte seine Stu­di­en in den USA und in München fort. Seit 1985 ist er Solo­hor­nist der Deutschen Radio Phil­har­monie Saar­brück­en Kaiser­slautern, von 1993 bis 2013 unter­richtete er an der Hochschule für Musik Saar. Dabei hat Han sein Geburt­s­land nicht vergessen und engagiert sich seit vie­len Jahren für die Aus­bil­dung chi­ne­sis­ch­er Musik­tal­ente, meist in Zusam­me­nar­beit mit deutschen Kon­ser­va­to­rien. Von 2009 bis 2012 leit­ete er den Auf­bau eines Orch­esters am Nation­al Cen­tre for the Per­form­ing Arts in Peking.