Scherz-Schade, Sven

Der lange Arm Chinas

Wohlwollen, Bürokratie und Kontrolle

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 02/2015 , Seite 34

?Chi­na schwärmt vom Kul­tur­aus­tausch mit Deutsch­land. Erhe­bliche Mit­tel wer­den zur Ver­fü­gung gestellt, um chi­ne­sis­che Kün­stler nach Europa zu brin­gen und umgekehrt. Doch die Frei­heit der Kun­st und der Kün­stler ste­ht dabei auf einem ganz anderen Blatt. Ger­ade im ver­gan­genen Jahr hat die Zen­tral­regierung in Peking die Zügel noch ein­mal deut­lich ange­zo­gen.

von der Lühe, Barbara

Immer nur lächeln”

Franz Lehárs China-Bild

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2008 , Seite 34

Seit über 75 Jahren prägt Franz Lehárs Operette das Chin­abild im Aus­land. Musik und Text enthal­ten Chi­na-Klis­chees, die noch heute aktuell sind.

Laugwitz, Burkhard

Studium in Deutschland, Berufsausübung in China

Ein deutsches Diplom gilt als Garant für eine erfolgreiche Musikertätigkeit in China

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2008 , Seite 31

Die Bun­desre­pub­lik Deutsch­land mit etwa 82 Mil­lio­nen Ein­wohn­ern ver­fügt über 25 staatliche Musikhochschulen, die Volk­sre­pub­lik Chi­na mit 1,3 Mil­liar­den Bürg­ern über neun. Deutsch­land als eines der Kern­län­der der Klas­sik ist als Aus­bil­dungs­land bei chi­ne­sis­chen Musik­studieren­den äußerst beliebt. Warum also nicht ein Stück Deutsch­land ins Reich der Mitte brin­gen? Eine deutsche Musikhochschule in Chi­na ist in Pla­nung. Denn anders als früher wollen viele Chi­ne­sen nach dem Studi­um ihren Musiker­beruf in der Heimat ausüben.

Lühe, Barbara von der

Blick nach Europa

Im Reich der Mitte boomt nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Klassik

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 10/2006 , Seite 12

Schätzungsweise 80 Mil­lio­nen junge Chi­ne­sen unter 18 Jahren spie­len ein Instru­ment. Das sind fast so viele Men­schen, wie die Bun­desre­pub­lik Deutsch­land Ein­wohn­er hat. Nicht nur Chi­nas Wirtschaft, auch das Kul­turleben des Lan­des entwick­elt sich in einem ras­an­ten Tem­po. Die Liebe der Chi­ne­sen zur europäis­chen Klas­sik lässt die heimis­che Orch­ester­land­schaft neu erblühen.
Orch­ester in Chi­na: Bei­jing, Shang­hai, Hong Kong
Musikpäd­a­gogik und Musik­studi­um in Chi­na

Mit jedem neuen Projekt steigen meine Erwartungen”

Adelbert Reif im Gespräch mit der amerikanischen Dirigentin Marin Alsop

Rubrik: Aufsatz
erschienen in: das Orchester 05/2005 , Seite 24

Marin Alsop wurde in New York geboren. Sie studierte an der Yale Uni­ver­si­ty und an der Juil­liard School. 1988 und 1989 wurde sie mit dem Stipendi­um “Leonard Bern­stein Con­duct­ing Fel­low­ship” am Tan­gle­wood Music Cen­ter aus­geze­ich­net, wo sie bei ihrem Men­tor Leonard Bern­stein sowie bei Sei­ji Oza­wa studierte. Nach ihrem Europa-Debüt 1993 beim Schleswig-Hol­stein Musik Fes­ti­val wurde sie bei zahlre­ichen europäis­chen Orch­estern wie z. B. dem Lon­don Sym­pho­ny Orches­tra, dem Lon­don Phil­har­mon­ic Orches­tra, dem Orchestre de Paris, dem Phil­har­monis­chen Staat­sor­ch­ester Ham­burg, dem Sym­phonieorch­ester des Bay­erischen Rund­funks sowie den Rund­funk-Sin­fonieorch­estern in Berlin und Stuttgart zu ein­er gefragten Diri­gentin. Seit Beginn der Sai­son 2002/03 ist sie Chefdiri­gentin des Bournemouth Sym­pho­ny Orches­tra. Großes Inter­esse hegt sie für die Neue Musik. Ist ein Werk gän­zlich unbekan­nt, scheut sie auch nicht den Griff zum Mikro­fon, um dem Pub­likum mit Worten den Zugang zur Musik zu erle­ichtern. 2002 wurde sie von der Roy­al Phil­har­mon­ic Soci­ety als “Diri­gentin des Jahres” aus­geze­ich­net und im Jahr darauf zum “Gramo­phone Artist of the Year” ernan­nt.